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Kurzportrait:
Sparen durch Organisationsmanagement |
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Bereich |
IT-Management/
E-Government |
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Grundidee/ Ziel |
Kostensenkung
durch lizenzfreie Software |
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Kurzbeschreibung/
angestrebte Ziele |
Die Stadtverwaltung Schwäbisch Hall entschied sich für den Aufbau
einer vollständig Linux-basierten IT-Infrastruktur. Durch den
Einsatz von SuSE Linux auf Servern und Desktop-PCs wird die
vorhandene Windows-Infrastruktur abgelöst.
Die Stadt erwartet durch die Umstellung ein Einsparpotenzial im
sechsstelligen Euro-Bereich und somit eine wesentliche Entlastung
des Etats.
Der Wunsch nach größerer Flexibilität war ebenfalls ausschlaggebend,
um der durchgesetzten „Software-Monokultur" zu entgehen. Ein
weiterer wichtiger Aspekt neben geringeren Kosten und Flexibilität
ist Sicherheit. Mit Linux lässt sich genau festlegen, welche Daten
den Rechner verlassen und welche nicht. |
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Aufwendungen |
Nach Schätzungen
der Stadt kostet es rund 88 Euro, jeden Desktop-Computer mit OSS
auszustatten. Überdies ist für Schulungen der Mitarbeiter zu sorgen.
Die Umstellung erwies sich für diese als recht problemlos. Die
Umstellung selbst kostet zwar Arbeitszeit, da jedoch kein Zeitdruck
dafür besteht, lassen sich die betroffenen Arbeitsplätze im Rahmen
von anstehenden Wartungsarbeiten umstellen. |
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Für Prozesse |
Geringer
Mehraufwand für Mitarbeiterschulung |
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Welche Investitionen? |
Rund 88 Euro pro Arbeitsplatz |
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Einspareffekt und
Kostenbilanz |
Bei Kosten von 88
Euro je Arbeitsplatz und Ausgaben von rund 580 Euro für die
entsprechenden Programme von Microsoft ergeben sich Einsparungen von
fast 500 Euro pro Arbeitsplatz. Bei Abschluss der Umstellung
erwartet die Gemeinde Einsparungen in Höhe von rund 200.000 Euro, im
ersten Jahr waren es bereits 113.000 Euro.
Die Kostenreduzierung setzt sich aus den eingesparten Lizenzgebühren
und den Sonderkonditionen im Rahmen des Kooperationsvertrags
zwischen dem Bundesinnenministerium und IBM zusammen.
Mittelfristig ergeben sich weitere Einspareffekte, weil die Gemeinde
nicht mehr gezwungen ist, die in immer kürzeren Intervallen auf den
Markt kommenden Aktualisierungen der Betriebssystemssoftware
einzusetzen. Es werden immer schnellere Computer mit größeren
Speichereinheiten benötigt, um die immer mächtiger werdenden
Programme zu bewältigen. Da wir dies unter Linux nicht benötigen,
können die Computer wesentlich länger eingesetzt werden. |
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Übertragbarkeit
auf kleinere Kommunen und Gemeinden |
Die Umstellung
auf Open-Source-Software stellt für Gemeinden unbedingt eine
Alternative dar. Der Migrationsleitfaden, herausgegeben vom
Bundesinnenministerium, hilft Gemeinden bei der Umstellung. OSS kann
in fast allen Bereichen der Verwaltung eingesetzt werden.
Investitionen für Lizenzkosten entfallen, Computer können länger
eingesetzt werden, ggf. können versierte Mitarbeiter selbst Lösungen
für Softwareprobleme finden. Die Umstellung der Desktops ist für die
Mitarbeiter mit einem unerheblichen Aufwand verbunden. Da viele
Gemeinden an zentrale Rechenzentren angeschlossen sind, muss die
Notwendigkeit der Veränderung an diese Zentren weitergereicht
werden. Der Kostenaufwand für Administratoren sinkt. Rechenzentren
die nicht umstellen, geben ihre Kosten (z.B. für Lizenzen und
Administratoren) an Gemeinden weiter. Gemeinden sollten auf die
Nutzung von OSS-Lösungen der Rechenzentren bestehen. |
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Mögliche Fördergelder |
Unterstützung durch den Kooperationsvertrag zwischen dem
Bundesinnenministerium und IBM
Zahlreiche Förderprojekte bei Bund und EU |
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Ansprechpartner
und Quellen |
Sparkonzepte für Kommunen, Kapitel 3/3.1
Eine CD-ROM zum Thema mit über 100 kostenlosen OSS-Programmen für
Büro und Zuhause erhalten Sie bei der Open-Source-Region (Stuttgart
2004) unter:
www.opensource.region-stuttgart.de. |
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Veröffentlichungen und Presse |
Der
Gemeinderat/spezial, Sonderheft August 2003 (E 6845) |