Energie- und Kommunikationstechnik

 

Wasserstoff

 
Technologien zur regenerativen Energiegewinnung

und deren Förderung durch
Fördermittel der Länder- und des Bundes

 


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Neue Wasserstoffspeicher

Gemäß einer Mitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom 12.01.2000 aus Berlin heißt es:

 

BMBF foerdert mit 2 Millionen Mark
Nanotechnologie für neue Wasserstoffspeicher

Fuer Kraftfahrzeuge seien Reichweiten von mehreren Tausend Kilometern pro Tankfüllung [schon heute] theoretisch möglich.

Die Abgase des motorisierten Strassenverkehrs verursachen Gesundheits- und Umwelt- und somit auch immer volkswirtschaftlich untragbare Schäden. In Deutschland ist bis zum Jahr 2005 trotz des bereits ausgepowerten technischen Standards eine Minderung der Stickstoffoxide, Benzol und Dieselpartikel um ca. 70 % gegenüber dem heutigen Stand notwendig, um die von der Weltgesundheits-Organisation (WHO) und der EU definierten Luftqualitätsziele zu erreichen.

Um eine Minderung der Luftverschmutzung zu erreichen, fördere das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 2 Millionen Mark in einem Verbundprojekt die Herstellung von Kohlenstoffmaterialien, die Untersuchung des Einflusses unterschiedlicher Vorbehandlungsmethoden und der komplexen Zusammenhaenge zwischen den Materialeigenschaften und der Fähigkeit zur Speicherung von Wasserstoff.

Ein zentrales und bisher ungelöstes Problem auf dem Weg zu einer Wasserstofftechnologie sein die Speicherung dieses Gases:

Bisher produzierte Speicher sind groß und schwer oder können den Wasserstoff nur unter schwer handhabbaren Temperatur- und/oder Druckbedingungen halten. Mit derartigen Systemen lassen sich bei Kraftfahrzeugen lediglich relativ geringe Reichweiten von 400 km bis 500 km pro Tankfüllung erreichen. Schichtartige Kohlenstoffmaterialien mit Abmessungen im Nanometermaßstab (milliardstel Meter) haben in Laborexperimenten aussergewoehnlich hohe Speicherfähigkeiten gezeigt, die theoretisch Fahrzeugreichweiten von mehreren Tausend Kilometern pro Tankfüllung bedeuten wuerden, wenn sich die Ergebnisse in der Praxis bewähren und auf größere Materialmengen übertragen lassen.

Die leicht zugänglichen Erdölvorkommen werden voraussichtlich in wenigen Jahrzehnten erschöpft sein. Danach ist mit stark ansteigenden Preisen für Benzin und andere fossile Brennstoffe zu rechnen. Alternative Brennstoffe werden daher an Bedeutung gewinnen. Wasserstoff als Energieträger hat den entscheidenden Vorteil, dass bei der Reaktion mit Luft in einer Brennstoffzelle, die den Strom für den Elektroantrieb des Fahrzeuges erzeugt, im wesentlichen Wasser als "Abgas" entsteht. Es fallen unter diesen Voraussetzungen keine umweltbelastenden Kohlenstoffoxide und nur noch geringe Mengen Stickoxide an.

Weitere Informationen hierzu sind erhältlich unter

http://www.iid.de/aktuelles/
presse/pm120100a.html
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Beitragssammlung zu diesem Themenbereich:
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Förderprogramme zur Förderung von Anlagen zur Nutzung
regenerativer Energien bzw. zur Einsparung konventioneller Energieträger:

 
siehe hierzu auch

Das fünfte Rahmenprogramm der EU für Forschung und Technik
Das sechste Rahmenprogramm der EU für Forschung und Technik

 

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