Energie- und Kommunikationstechnik

  

 
Nanotechnologie

 
Technologien zur regenerativen Energiegewinnung

und deren Förderung durch
Fördermittel der Länder- und des Bundes

 


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Ist die Nano-Technologie die Lösung zum Problem der weltweiten Umweltverschmutzung durch Müll und Abgase!?

Unter den unten aufgeführten Links finden Sie physikalische Institute, die zum Ausdruck bringen, daß es in naher Zukunft machbar sein wird, die Aneinanderreihung von Molekülen und sogar Atomen so unmittelbar zu beeinflussen, daß Techniker und Ingenieure daraus winzige, nur wenige milliardstel Meter messende Roboter konstruieren koennen, die als Miniaturmonteure Fabriken und Fließbänder zu ersetzen in der Lage sind, die aber auch in den menschlichen Organismus eingeschleußt werden können, um dort medizinische Instandsetzungsfunktionen zu erfüllen. Darüber hinaus sollen diese Winzigmaschinen aber auch in der Lage sein, auf Müllhalden verrottende Altlasten in seine atomaren Bestandteile zu zerlegen, aus denen sich als wertvoller Rohstoff letztendlich wieder neue Produkte herstellen ließen. Und das alles ohne Abgasentwicklung. Die Nanotechnologie also als Retter in der auswegslosen Situation einer überbevölkerten Welt mit verschwendungssüchtigen Menschen?

Weitere Informationen zur Nanotechnologie
liefern die folgenden URLs im WWW:

 
Es empfiehlt sich, zuweilen einen Blick auf die Bekanntmachungen des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu werfen, die unter der url

http://www.bmbf.de/
foerderungen/677_7097.php

im Internet zu finden sind. Dort hiess es im Frühjahr 2004 z.B.: =>

,, Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt auf der Grundlage des Materialforschungsprogramms WING und des Rahmenkonzeptes zur Nanotechnologie die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf dem Gebiet der Nanotechnologie, die ein hohes Innovationspotenzial in der Automobilbranche besitzen.

Ausgangspunkt ist die Konzentration von Forschungsanstrengungen auf Innovationsschwerpunkte, d.h. auf strategische Technologieentwicklungen gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft bei gleichzeitiger Technologie übergreifender Bündelung der Forschungskapazitäten und Forschungsgelder. Hierauf aufbauend werden Leitinnovationen identifiziert, die entlang der Wertschöpfungsketten mit großem volkswirtschaftlichen Potenzial eine optimale Hebelwirkung auf Wachstum und Beschäftigung erzielen. Auf dem Gebiet der Nanotechnologie geht es dabei um die Stärkung dieser Technologie als Wachstumstreiber in vielen insbesondere den lead-market-Branchen, ihre zunehmende Verknüpfung mit anderen Technologien sowie ihre Integration in Anwendungen (z.B. Automobilbau, Maschinen, Dienstleistungen), die Sicherung und den Ausbau bestehender Märkte sowie die Erschließung neuer Wachstumsfelder.

Die vom BMBF beabsichtigte Förderung von FuE-Projekten auf dem Gebiet der Nanotechnologie mit hohem Innovationspotenzial in der Automobilbranche wird konzentriert auf die Leitinnovation "NanoMobil". Die FuE-Vorhaben dieser Leitinnovation sind dabei fokussiert auf die Zielvorgabe "Anwendung der Ergebnisse im Automobilbau bzw. in der Zulieferindustrie"."
Natürlich wird hier auch gleich die Wertigkeit und der Grund für das überaus starke Interesse an dieser Technologie der Beherrschung des Winzig Kleinen eideutig definiert: => " Weltweit wird die Nanotechnologie als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien betrachtet. Sie zeichnet sich durch den Effekt aus, dass allein aufgrund der Nanoskaligkeit von Systemkomponenten, d.h. im Bereich weniger Nanometer bis zu 100 Nanometer, neue Funktionalitäten entstehen, die zu neuen oder verbesserten Produkteigenschaften führen. Daher ist die Nanotechnologie in den letzten beiden Jahrzehnten zu einer dominierenden FuE-Richtung herangereift und wird vermutlich in revolutionärer Weise unsere Möglichkeiten erweitern, Materialeigenschaften gezielt zu beeinflussen, zu nutzen und Nanostrukturen in komplexe Gesamtsysteme zu integrieren. Durch interdisziplinäre und Branchen übergreifende Sichtweisen erschließen sich neue, bisher noch nicht im Detail formulierbare Innovationspotenziale der Nanotechnologie.

[...] ist ein Teil der strategischen Neuausrichtung der Nanotechnologieförderung in Deutschland, die im Wesentlichen darauf abzielt, ausgehend von der in Deutschland gut ausgebauten und weltweit konkurrenzfähigen wissenschaftlich-technischen Grundlagenforschung und den bisherigen BMBF - Förderaktivitäten die Anwendungspotenziale der Nanotechnologie durch die an der wirtschaftlichen Wertschöpfungskette ausgerichteten Leitinnovationen für die am Standort Deutschland wichtigen Industriebranchen zu erschließen. Speziell ist daran gedacht, das Anwendungspotenzial nanotechnologischer Innovationen direkt für die Automobilindustrie und deren Zulieferer zu nutzen. Darüber hinaus sollen die zahlreichen Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Nanotechnologie, die sich mit einer Anwendung der Forschungsergebnisse im Automobilbereich befassen, gebündelt werden. Diese Fokussierung wird auch zu einem Mehrwert für die einzelnen beteiligten FuE-Partner führen, da die Ergebnisse der einzelnen FuE-Projekte auch anderen Partnern, die im Rahmen dieser Maßnahme gefördert werden, in geeigneter Weise zugänglich gemacht werden sollen."

Zu hoffen bleibt, dass mit dieser Technologie nicht nur die Automobilentwicklung bedacht wird, sondern auch andere Bereiche. Das BMBF denkt in diesem Zusammenhang hier z.B. auch an ökölogische Gesichtspunkte, und das hoffentlich nicht nur im Zusammenhang mit Automobilen: =>  ,, Ressourcenschonung und Schadstoffreduktion sind übergeordnete ökologische Aspekte im Fahrzeugbau. Durch energieeffizientere Antriebe, durch neue Antriebskonzepte und durch Energiekonversion lassen sich der Treibstoffverbrauch bei Kraftfahrzeugen und damit auch der Schadstoffausstoß deutlich reduzieren. Der Ausstoß von Dieselrußpartikeln soll auch über eine verbesserte Filtertechnik und durch verbesserte Sensorik auf Basis der Nanotechnologie reduziert werden.

Wenngleich Nanomaterialien in erster Hinsicht als Funktionswerkstoffe konzipiert werden, so bieten Nanofaser-Verbundwerkstoffe ein hohes Potenzial für einen Leichtbauansatz im Pkw, der ebenfalls Ressourcen sparen helfen kann.

Tribologische Vorgänge auf der Nanoskala besser zu verstehen, um dadurch die Lebensdauer von Bauteilen zu erhöhen und auch den Schmiermittelverbrauch zu reduzieren, ist ein weiterer Ansatz auf dem Weg zum schonenden Umgang mit Ressourcen.

Wettbewerbsfähigkeit/Komfort und Wohlbefinden von Fahrzeuginsassen

Im Komfort-Bereich sollen FuE-Arbeiten zu einer Verbesserung des Wohlbefindens der Fahrzeuginsassen beitragen. Hier ist an eine Verbesserung des Fahrzeugraumklimas oder an den Einsatz antibakterieller Filter zu denken. Letztere besitzen auch eine gesundheitliche Dimension.
Komfortverbesserung für behinderte Fahrzeuginsassen ist ebenfalls ein Anliegen dieser Leitinnovation. Nanotechnologische Ansätze können beispielsweise zu einer besseren Haptik von Geräten oder generell für eine leichtere Bedienbarkeit genutzt werden.
Wettbewerbs- und komfortrelevant sind auch Themen, die zur Produktattraktivität beitragen. Dazu zählen beispielsweise mit nanoskaligen Materialien versetzte Lacke, die attraktive Farbeffekte oder Kratzresistenz ermöglichen."

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