EU
- Informationsstellen
Kostenfreie Erstinformation über EU-Förderprogramme
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Die unten nachfolgend aufgeführten EU- Informationsstellen sind zwar keine Einrichtungen der Europäischen Kommission, jedoch wurden diese "Informationsverbindungstellen" von der jeweils fachlich zuständigen Generaldirektion (z.B. Unternehmen, Energie, Verkehr, etc.) bzw. dem Generalsekretariat der Europäischen Kommission innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte durch Ausschreibungen (siehe TED) ins Leben gerufen, damit der Bürger sich auch "vor Ort" über Europäische Themen informieren kann. Die Einrichtungen und Institutionen, die sich - als wirtschaftlichste Anbieter - erfolgreich im Rahmen jener Ausschreibungen um die "Installation einer Infostelle über EUROPA" beworben haben, wurden und werden mit sächlichen und finanziellen Mitteln (= Betriebskostenzuschüsse) durch die Europäische Kommission subventioniert. Dafür hatten bzw. haben die EU-Infostellen der Trägerorganisationen (siehe Auflistung unten) die Aufgabe, ihre Zielgruppen über EUROPA zu informieren sowie zielgruppenspezifische Aktivitäten zu aktuellen Themen von EUROPA zu entwickeln (z.B. Veranstaltung von Europa-Tagen, Teilnahme an Messen, Beratung über EU-Förderprogramme). Bis vor 10 Jahren sind die EU- Informationsverbindungsstellen regelrecht
überhäuft worden mit Broschüren und Prospekten über
Förderprogramme der Europäischen Kommission, über EUROPA und
deren Institutionen. Durch die Digitalisierung der EU-Verwaltung wird
zum Glück weniger Papier in Umlauf gebracht. In den letzten Jahren neu eingerichtete Informationsverbindungstellen (carrefour,
Energieagenturen) werden noch umfangreich mit Infomaterial
ausgestattet. Die Trägerorganisationen, an denen die EU-Infostellen
eingerichtet sind (z.B. Unis, Landesgewerbeämter,
Bezirksregierungen, Handelskammern, Handwerkskammern,
Technologieparks, Landesbanken, privatwirtschaftliche Consultings, etc.) verpflichteten sich
zur
Bereitstellung und Weitergabe der Information
"Europa" an ihre Zielgruppe. Manche Infostellen reichen blind und unkommentiert die Infobroschüren über EU- Förderprogramme weiter, andere haben engagierte MitarbeiterInnen, die sich die Zeit nehmen, Hintergrundinformationen über EU-Förderprogramme zu vermitteln. Die meisten Infostellen verlangen für die Beantwortung individueller Anfragen Gebühren. Die Recherchestunde kostet zwischen 60 - 120 Euro, was vermutlich nicht primär im Sinne der Erfinderin war. Die Förderung seitens der Europäischen Kommission ist für einige Stellen ausgelaufen (z.B. Europäische Referenzzentren) oder herabgesetzt worden (z.B. Innovation Relay Centre). Manche Infostellennetzwerke haben sich nicht so bewährt wie andere. Es wird weiterhin experimentiert, wie sich "EUROPA" den Zielgruppen vor Ort nahe bringen kann. Im Großen und Ganzen hat sich die Europa-Öffentlichkeitsarbeit über Anlaufstellen vor Ort lt. Evaluierungsbericht bewährt. Dr. Gerhard Sabathil, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland teilte der Presse mit, dass es wichtig ist, den Bürgern "Europa näher zu bringen und die Debatte über Europa zu unterstützten. Dazu bedarf es Anlaufstellen vor Ort. |
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