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Welche EU-Förderprogramme sind für
Kommunen attraktiv?
EFRE und ESF-Mittel sind
unverzichtbar für Kommunen, soweit diese noch nicht zahlungs- , also "kofinanzierungsunfähig"
sind |
Kommunale Spitzenverbände plädieren seit
je her dafür, dass Kommunen in allen Phasen der
EU-Förderprogrammplanung rechtzeitig und
intensiv miteinbezogen werden. Der EG Vertrag legt fest, dass der seit
1992 bestehende Ausschuss der Regionen vom Rat, vom Parlament und von
der Europäischen Kommission bei der Konzeption neuer Förderstrategien
gehört werden muss, wenn diese regionale und lokale Interessen
berühren oder sich auf regionaler Ebene auswirken. Aber welche
EU-Förderprogramme sind für Kommunen tatsächlich attraktiv?
Regional- bzw. kommunalrelevant sind zunächst einmal Fragen der
Beschäftigungsförderungs-, Tourismus-, Bildungs-, Kultur-, Energie-, Sozial-,
Umwelt- und Verkehrspolitik.
Ist es nun der EU-Zuschuss für den Bau
eines Hochseilklettergartens oder eines Regionaltheaters, Informations-, Bildungs-,
Technologie-, Service- und Existenzgründerzentrums oder für die
Mitarbeit bei der Entwicklung eines transnationalen Internetportals
für die kommunale Abfallwirtschaft: die Ideen sind kunterbunt, oft ein
wenig zu groß dimensioniert und immer ist aus der eigenen Sicht eine
andere Kommune übervorteilt, weil die neue Idee / Konzept von andernorts
schon
eingereicht wurde.
Bei
der Planung von Regionalentwicklungs-, Integrations- und
Beschäftigungsförderungsprojekten sollte kein Stadt- oder Landkreis auf EFRE- oder
ESF-Fördermittel verzichten, die Frage ist nur, in welcher Höhe
Strukturfördergelder regionalspezifisch zur Verfügung stehen. Je weniger Mittel, desto
höher der Wettbewerb und desto niedriger die Förderquote. Die Programme im Rahmen der
Europäischen Strukturförderung sind für Kommunen jedoch in jedem Fall interessant, weil die
Projektauswahl auf regionaler Ebene stattfindet und
auch kleinere Vorhaben gefördert werden können. Wie zum Beispiel bei <LEADER>,
in dessen Rahmen alles kofinanziert werden kann, was in den Rahmen der
<ELER> sowie
der jeweiligen Landes- und regionalen Strategie im Bereich
Regionalwirtschafts-, Nutztierschutz-, sanfter Tourismus-,
Landwirtschaftsförderung passt. Im Rahmen des europäischen
Entwicklungsprogramms LEADER können nicht nur Kommunen Kofinanzierungsmittel für allerei, ideenreiche
Projekte zur Förderung des nachhaltigen, naturverträglichen
Regionaltourismus abrufen, sondern auch private Einzelpersonen. Bei
privat(wirtschaftlichen) Antragsstellern ist die
Kofinanzierungshöchstgrenze jedoch wesentlich geringer.
Weiter werden zum Beispiel im Rahmen des
nationalen Durchführungsprogramms
<LOS> (Lokales Kapital für soziale Zwecke)
während 2007 - 2013 unter dem
Dach des <Europäischen
Sozialfonds> lokal platzierte Mikroprojekte für die
Jugend gefördert. Die Koordinierungsstellen sind innerhalb der
Kommunen angesiedelt.
Zudem gehören Kommunen auch stets zum
Kreis der Berechtigten bei verschiedenen EU-Aktionsprogrammen im
Bereich der Förderung von Umwelt, soziale Sicherheit,
Verkehrsstromsteuerung- bzw. -reduzierung, des Einsatzes alternativer
Energiequellen, transnationale Bürgerbegegnungen, Workshops, Seminare,
Konferenzen oder der Umsetzung der Informationsgesellschaft.
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Der
bürokratische Aufwand ist hoch ...
... doch es geht
auch anders
Beispiel: Städtepartnerschaftsfonds
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Rein auf Kommunen
als Antragsteller ausgerichtete, leicht
erschließbare EU-Förderprogramme sind selten. Der <Städtepartnerschaftsfonds>
der Europäischen Kommission war (ist) so ein Programm.
In dessen Rahmen
konnten Kommunen Pauschalzuschüsse auf die Reisekosten mit einem überschaubaren,
bürokratischen Aufwand beantragen. Über 50 % der deutschen Kommunen
haben dieses Programm innerhalb der vergangenen 15 Jahre genutzt. Die
Erfolgsquote bei der Antragstellung ist überdurchschnittlich hoch, die
gewährten Pauschalzuschüsse sind ernüchternd gering. Im
Rahmen des neuen (Nachfolge) Programms <Europa
für Bürger und Bürgerinnen> (2007-2013) werden
weiterhin transnationale Bürgerbegegnungen, Workshops, Seminare und
Konferenzen bezuschusst, jedoch zunehmend mehr unter dem Gesichtspunkt
Wettbewerb und mit institutionellen Zuschüssen bedacht.
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Inwiefern lohnt
sich eine EU-Antragstellung bei anderen, nicht auf Kommunen als
Antragsteller zugeschnittenen Aktionsprogrammen?
Sind die
Personalkosten für die Projektentwicklung und Antragstellung nicht
höher als der eventuell eingehende EU-Fördermittelfluss?
Kann eine Kommune auch am Forschungs- Rahmenprogramm der EU teil
nehmen? |
Kleinere und
mittlere Kommunen, die an transnationalen, modellhaften EU-Projekten
in beträchtlichem Umfang konkret mitarbeiten, sind nach wie vor Exoten und übernehmen im Idealfall - also bei
positivem Projektergebnis - eine modellhafte Vorbildfunktion im
geförderten Fachbereich für andere Kommunen. So gibt es Städte, die
Vorreiter sind, zum Beispiel mit einem
-
Beschäftigungsförderungsmodell
für Jugendliche
-
sozialverträglichen Integrationskonzept
-
sanften, Natur
verträglichen, nachhaltigen
Tourismusförderungskonzept
-
bei der ökologischen Revitalisierung
eines maroden, leer stehenden Industrie- bzw. Militärgeländes.
-
intelligenten
Verkehrsvermeidungskonzept
Delegationen
anderer Städte „pilgern“ dann dorthin, um zu lernen und abzugucken.
Die
durch eine Pilotprojektrealisierung gewonnenen Wissensschätze können
nach Projektabschluss auch
indirekt "verkauft" werden. Das ist ein
Zugewinn. Vor dem Hintergrund der häufig gestellten Frage betrachtet,
ob der eigentliche monetäre EU-Mittelfluss mehr wiegt als der
zusätzliche Aufwand im Vorfeld einer EU-Antragstellung und während der
Projektdurchführung, lohnt sich für eine durchschnittliche kleine oder
mittlere Kommune das Beantragen von EU-Fördermitteln bei vielen
EU-Aktionsprogrammen eher weniger, denn die Personalkosten für den
EU-Beauftragten, für Machbarkeitsstudien im Vorfeld, die
Projektentwicklung sind teilweise höher als der tatsächlich eingehende
Mittelfluss.
Es ist durchaus möglich, dass eine Kommune
auch an einem Forschungs- und
Entwicklungsprogramm der Europäischen Kommission teilnimmt.
Zum
Beispiel die Stadt Hagen:
Hagen wandte sich mit ihrer Projektidee „Virtuelles
Kompetenzzentrum der kommunalen Abfallwirtschaft“ an das Institut für
Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT der Fraunhofer
Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. gewandt,
welches dann im Mai 2004 federführend den Antrag für das 1,5 Mio.
teure Projekt „European Waste Sector Assistent“ (<EUWAS>)
im Rahmen des letzten <Aufrufs> des Programms
<E-CONTENT> (Aktionsbereich
1.1 Grenzübergreifende Informationsdienste auf der Grundlage von
Informationen aus dem öffentlichen Sektor) in Luxemburg gestellt hat.
Im Umweltamt der Stadt Hagen wurde geradezu euphorisch von „dem Gang
nach Luxemburg“ geschwärmt, wird der Ansehens-, Erfahrungs- und
Erkenntniszugewinn durch die transnationale Projektarbeit sehr hoch
bewertet, so dass die Kofinanzierung seitens der Europäischen
Kommission wohl eher als Auszeichnung für ein hoch innovatives
Vorhaben mit Europäischer Dimension ist. Dabei kassiert das EUWAS-Konsortium (eine Forschungseinrichtung, die Stadt Hagen, eine
IT-Firma, Weiterbildungseinrichtungen in Polen und Litauen) während
der Projektlaufzeit von 2005 bis 2006 eine überproportionale Summe an
EU-Zuschüssen für die Entwicklung und Erprobung der
Kommerzialisierbarkeit einer Informationsplattform für Akteure in der
kommunalen Abfallwirtschaft, obwohl ein mittelständisches Unternehmen
aus Sulzbach-Rosenberg ohne jegliche staatliche Unterstützung eben
diese Idee über die sehr erfolgreiche Internetplattform „forumz.de“
bereits national realisiert hat – nur eben ohne wissenschaftliche Begleitung!
Ein solch staatlich geförderter <Wissenstransfer>
widerspricht der KMU-Förderung, wenn das eben genannte Unternehmen
außen vor bleibt. |
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Gibt es neue EU-Förderprogramme für
Kommunen? |
Die meisten
kommunalrelevanten Aktionsprogramme sowie alle Strukturfonds-Programme
laufen Ende 2006 aus. Die Operationellen Programme zur nationalen
Umsetzung der EU-Strukturförderung in Deutschland liegen im Moment bei
der Europäischen Kommission zur Genehmigung. Neue, kommunalrelevante
EU-Aktionsprogramme gibt es nur
vereinzelt. Zum Beispiel das Programm „eContentplus“ mit einer
Laufzeit von 2005 bis 2008 oder die Gemeinschaftsaktion zur Förderung
der Veranstaltung „Kulturhauptstadt Europas“ von 2005 bis 2019.
Für Kommunen sind weiterhin v. a. die Kofinanzierungsmöglichkeiten aus
den EU-Strukturfonds eine interessante Finanzierungsquelle - gepaart
mit nationalen und regionalen Fördermitteln. |
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Fließt das EU-Geld vor allem in Kommunen der neuen EU- Mitgliedstaaten?
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Während der neuen Förderperiode von 2007
bis 2013 fließen insgesamt 346 Mrd. Euro Strukturfördergelder in
Projekte mit dem Schwerpunkt Innovation, FuE, Steigerung der
Wettbewerbsfähigkeit von kleine und mittleren Unternehmen,
Infrastruktur und berufliche Aus- und Weiterbildung. Über 50 %
dieser Mittel werden für Projekte in den neuen Mitgliedstaaten zur
Verfügung gestellt. Nach Deutschland werden rund 26,3 Mrd. Euro
fließen, davon gehen rund 15 Mrd. Euro in die neuen Bundesländer.
Schwerpunkte der Förderung sind ...
Konvergenz:
Für dieses neue Ziel sollen 78,5 Prozent der zur Verfügung
stehenden Mittel ausgegeben werden. Konvergenz-Mittel sind vor allem
für Regionen vorgesehen, in denen das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt
(BIP) in den letzten drei Jahren vor Verabschiedung der Verordnung
unter 75 Prozent des Durchschnitts der erweiterten Union liegt. Dies
trifft vor allem auf die Regionen der neuen EU-Mitgliedstaaten zu. Nur
16,56 Prozent aller Regionen Europas erfüllen dieses Kriterium.
Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung:
Alle Gebiete, die nicht unter das Ziel „Konvergenz“ fallen, kommen
für das Ziel „Wettbewerbsfähigkeit“ in Frage. Hierfür stehen jedoch
lediglich 17,2 Prozent der Mittel zur Verfügung.
Europäische territoriale Zusammenarbeit:
Dieses dritte Ziel soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit
von Kommunen an Binnen- und Außengrenzen fördern. Hierfür stehen rund
4 Prozent der Gesamtmittel zur Verfügung. Auch hier wird die
EU-Kommission Projekte mit den zehn neuen Nachbarn innerhalb der
Europäischen Union sowie den Beitrittskandidaten favorisieren. Die
neue europäische territoriale Zusammenarbeit wird fast alle
Aktionsprogramme der jetzigen Heranführungsstrategie (Phare, Tacis,
Meda, Cards, Ispa, Sapard) in sich vereinen. Die Gemeinschaftsinitiativen EQUAL, INTERREG, Leader und Urban
wird es ab 2007 in der uns bekannten Form nicht mehr geben. |
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Wo können sich
kommunale Mitarbeiter effizient über EU-Förderprogramme näher informieren?
Viele, verwässerte
Sekundärinformationen über anscheinend "kommunalrelevante"
EU-Förderprogramme verursachen "Europa-Frust"!
Und das ist obendrein nicht im Sinne
der Europäischen Transparenzinitiative.
Nicht der "Small Talk" mit dem
Europaabgeordneten Herrn Super Wichtig oder der dynamische Händedruck
beim Minister Einflussreich entscheidet über den EU-Mittelfluss |
Die Mitarbeiter/-innen der einschlägigen
Referate innerhalb von Kommunen werden nach wie vor überschwemmt mit
Informationen über EU-Förderprogramme. Privatwirtschaftliche und
halböffentliche Consultingeinrichtungen, offizielle Informations- und
Beratungsstellen, EU-Büros kommunaler Spitzenverbände und
Interessenvertretungen, die Kommunen als zahlende Mitglieder
beherbergen, liefern allesamt "exklusive, interne", förmlich ein
wenig aufbereitete Informationen über EU-Förderprogramme. Hinzu kommen
noch X-tausend kommerzielle Consultings, Planungsbüros, Architekten, Akademien, Seminarhäuser,
Berater, etc. die
sich ihres Zeichens als Kommunaldienstleister auf die Beratung von
Kommunen (als sichere Einkommensquelle)
spezialisiert haben.
Kaum einer, der sich nicht die Information über EU-Fördermittel auf
seine Fahne schreibt.
Die kurz gefassten Berater-Tipps, newsletters, Förderbriefe,
Checklisten
und andere "Insider-Infos" dieser Berater stammen aus
denselben, kostenfrei für jedermann und jedefrau einsehbaren, öffentlich
zugänglichen Informationsquellen wie z.B.
In
professionellem Layout verpackt, macht das auf die Mitglieder einen
imposanten Eindruck. Aber sind diese Sekundärinformationen tatsächlich
hilfreich? Aufgrund der häufig willkürlich verkürzten Darstellung der juristisch formulierten
Texte
werden insb. bei kleineren Kommunen immer
wieder falsche Hoffnungen auf einen erneuten, leicht
zugänglichen „Brüsseler Geldregen“ geweckt, der dann jedoch nicht
eintritt. Schlussendlich unterhält auch der Bund und die Länder in Brüssel sog. Verbindungs-
bzw. Vertretungsbüros, die ihres Zeichens für Interessensgruppen und
Unternehmen Informationen einholen und Ihres zeichens "Lobbyarbeit" betreiben.
Die Europäische Kommission ihrerseits ist zudem mit über 200
Mitarbeitern in Bonn <vertreten>.
Auch dort werden alle eingehenden Fragen bzgl. Europäischer
Förderprogramme auf diplomatische Weise recht freundlich beantwortet.
Noch dazu kommt das zielgruppenspezifische Netzwerk der offiziell
beauftragten <Informationsstellen
der EU>, die auch informieren wollen.
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Wo kann sich der Kommunalmitarbeiter
beraten lassen?
offizielle Nationale
Agentur, Umsetzungs-, Anlaufstelle (Primärinformationsquelle) |
Mitarbeiter von
Kommunen, die sich vorab über EU-Förderprogramme informieren wollen,
sollten sich an die offizielle Informationsveranstaltungen und
Schriften der EU-Programmumsetzungsstellen halten. Die Ministerien und
speziell eingerichteten, nationalen Umsetzungsstellen haben alle
relevanten Richtlinien, Verordnungen und Antragsunterlagen vorliegen.
Ergänzend hierzu ist eine Konsultation des <Europaserver>
hilfreich.
Um Hintergrundinformationen einer EU-Förderung
zu erfahren, sollten sich die Kommunen ohne Umwege direkt mit der
<Nationalen
Agentur> (NA) bzw. der Antragsstelle in Verbindung setzen. Diese Stellen
dürfen streng genommen zwar nicht Einzel-Interessen bezogen individuell-subventionsberatend tätig werden, geben
jedoch die besten Tipps und Anleitungen zur Antragstellung. Das Aufgaben- bzw.
Kompetenzspektrum der NAs reicht von der Informationsverbreitung über
Werbung bis zur Auswahl einzelner Projekte bei Verwaltung eines
eigenen Etats. Die NAs, Anlaufstellen oder Umsetzungstellen übernehmen also vielfach die eigentliche Förderaufgabe in Form der (Vor) Auswahl
und sogar Bewilligung der Projekte.
Nicht wenige NAs übernehmen
für die Projektträger
sogar die komplette Antragstellung, wenn das Projekt als besonders
förderungswürdig eingestuft wird.
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Wie finde ich diese Primärquelle? |
Bei den auf europäischer Ebene
administrierten Aktionsprogrammen ist die Antragstelle das jeweilige,
EU-Programm verwaltende Sekretariat innerhalb der entsprechenden,
Programm verwaltenden Generaldirektion der Europäischen Kommission in Brüssel oder Luxemburg
oder die Nationale Agentur, falls eine solche eingerichtet wird. Es gibt
hier grds. nur eine zentrale
Antragstelle für alle Einreicher aus Europa bzw. in den einzelnen
Mitgliedsstaaten.
Anders ist es bei der regional, dezentral
administrierten <EU-Strukturförderung>.
Hier werden für jede Förderperiode von Neuem Antragstellen auf regionaler Ebene
(z.B. beim Landratsamt / Rathaus) eingerichtet, und jedes Bundesland
strukturiert und organisiert sein Netz von Ansprechpartnern,
Anlaufstellen und Antragsstellen anders.
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Schlusswort
Es mangelt uns ganz gewiss nicht an seriös-tuerischen, viel versprechenden oder gar falsch aufbereiteten
(Sekundär-) Informationen über EU-Fördermittel von teils wenig
spezialisierten bis rein-knallhart kommerziell orientierten <Kugelfischen>. Hochqualifizierte, auf einzelne
Programmbereiche spezialisierte, freiberuflich tätige
EU-Projekt-Entwickler, die mit dem öffentlichen Antragsteller zusammen im
Rahmen der gesetzlichen und politischen Vorgaben ein tragfähiges,
innovatives Konzept und einen detaillierten Finanzierungsplan erstellen, muss man
leider wie die Stecknadel im Heuhaufen suchen. Darum ist die
kompetente Unterstützung durch die offiziellen Beratungsstellen um so
wichtiger.
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