E v a l u i e r u n g

= Umsetzung der wissenschaftlichen Begleitung und Bewertung eines Förderprojekts

Zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit eines Projektvorhabens und seiner Ergebnisse ist eine wissenschaftlichen Begleitung / Bewertung vorgesehen. Gegenstand der Evaluierung ist das Projektvorhaben, seine Ergebnisse und seine konkrete Umsetzung auf der Projektebene (Implementation). Die Evaluation dient der Untermauerung des Projektvorhabens, seiner Weiterentwicklung sowie der Bereitstellung gesicherter Ergebnisse für die (Fach-) Öffentlichkeit (<Dissemination>).

 

Bei der Projektevaluation wird zwischen externer und interner Evaluation unterschieden:

externe Evaluation interner Evaluation

Hier wird die Bewertung des Projekts durch eine Universität oder Fachhochschule oder andere werkvertraglich hinzugezogene Experten außerhalb des Projekts vorgenommen.

Die Bewertung des Projekts erfolgt durch den <Projektträger> selbst.

 

In aller Regel handelt es sich bei der Evaluierung von EU-Projekten um eine interne und / oder externe ex-post Evaluation, die eine Zwischenevaluation und eine Endevaluation beinhaltet. Die Zwischenevaluation bzw. Interimsevaluation, die nach einer ein bis eineinhalbjährigen Laufzeit des Projektes erfolgt, hat die prozeduralen Aspekte des Projektvorhabens zum Gegenstand. In ihrem Rahmen wird das Projektvorhaben daraufhin überprüft, ob die Umsetzung der Projektziele wirkungsadäquat erfolgt ist. Das Projekt wird weiter auf seine Effizienz und Effektivität analysiert und beurteilt. Die Ergebnisse der Zwischenevaluation werden im weiteren Projektverlauf berücksichtigt (Feed-back), so dass ggf. das Projektvorhaben nachjustiert werden kann.
Der Endevaluation obliegt die abschließende Bewertung des Projektvorhabens. Hierfür entsprechende finanzielle und materielle Indikatoren für Bewertung des Projekts entwickelt und gemeinsam mit dem Projektträger erhoben.

Die wissenschaftliche Projektbegleitung kann im Rahmen einer Auftragsvergabe an eine projekterfahrene Einzelperson mit Fachkenntnissen im entsprechenden Programm erfolgen.

 

mit freundlicher Unterstützung
von Dr. Harald Kohler, Universität Tübingen

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