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E u r o p ä i s
c h e r . S o z i a l f o n d s . = strukturelles Förderinstrument der Sozial- (insb. Beschäftigungsförderungs-)politik in Europa Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist eines der ältesten Förderinstrumente der Europäischen Union. Aus dem ESF werden seit 1957 Programme finanziert, die gemäß der Europäischen Beschäftigungsstrategie Wege finden sollen, um die Menschen "in Beschäftigung" zu halten oder zu bringen. Die Mittel aus dem ESF werden auf die einzelnen Land- und Stadtkreise nach Bedürftigkeit verteilt. Die Bedürftigkeit der Kreise richtet sich nach strukturellen Daten, wie z.B. der Höhe der Arbeitslosenzahlen (insb. der Jugendarbeitslosigkeit) und der Ausländeranzahl. So ist die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa heutzutage zum zentralen Thema beim ESF geworden. So werden im Rahmen des nationalen Durchführungsprogramms <LOS> (Lokales Kapital für soziale Zwecke) unter dem Dach des <Europäischen Sozialfonds> lokal platzierte Mikroprojekte speziell für die Jugend gefördert. Die Koordinierungsstellen für LOS sind innerhalb der Kommunen angesiedelt. Die Entscheidung über die Förderung einzelner Projekte treffen die für LOS gebildeten lokalen Gremien. Antragsberechtigt im Rahmen des ESF sind letztendlich vor allem <lokale Akteure der Beschäftigungsförderung> und bei Landesprojekten Landesbehörden, Fachschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen, die sich mit Beschäftigungsförderung befassen. Eine Schematisierung des ESF-Mittelfluss der vergangenen
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