| Sterben weit fort | Würdiger Dienst für Sterbende | Natürlich sterben |
| Bewußt leben, würdig sterben | Modernes Sterben |
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Mal ehrlich, haben Sie schon mal einen toten Menschen
gesehen? Nun ja, das ist wohl meist auch eine Altersfrage. Aber wenn ja
, dann doch wohl vor allem auf dem Friedhof, im Leichenschauhaus, hübsch
dekoriert, seelisch einigermaßen gut verträglich, allenfalls noch im
Krankenhaus, sehr selten in der eigenen Wohnung, sozusagen im Bett
nebenan. Schon eher kennen wir Haustiere im toten Zustand, als Menschen,
und wenn schon Menschen, dann bestenfalls die eigenen Verwandten. Einige
wenige von uns sind allerdings auch schon mal Zeuge eines schlimmen
Unfalls geworden, bei dem sich der Anblick tödlich Verunglückter ins
Gedächtnis eingebrannt hat. |
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Das
sind wir in unserer Das sterile Sterben -
Was für eine Gesellschaft, in der Not und Leid verdrängt und geleugnet und wenn überhaupt, dann nur heroisiert dargestellt werden, unter dem Titel der Mensch durch Wissenschaft und Technik vermag alles, sogar den Tod bezwingen? Gestorben wird nur noch ganz selten, und wenn überhaupt, dann bestimmt der andere, weit fort, abgeschieden hinter hohen Mauern, verschwiegen und hygienisch rein, angeschlossen an Kanülen und Maschinen, bewegungslos gebunden - allein.
Und außerdem - mit
Fleiß !!!
hier bei uns - wo denn sonst! |
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Würdiger Dienst für
Sterbende
,,Heute werden die Kranken meistens ins Spital eingeliefert und fremden Menschen überlassen. Das Leben hat sein Gesicht, der Tod sein Antlitz verloren. Der Tod ist nicht mehr ein erschütterndes Erlebnis, das alle Familienmitglieder und Freunde vereint, es ist nicht mehr ein bewusstes Hinübergehen in eine andere Welt. Der Blick des Sterbenden greift nicht nach der Hand des Freundes oder dem Kruzifix, seine Augen suchen die Morphiumspritze, durch die ihn die medizinische Schwester in einen bewusstlosen Zustand versenkt. Das entpersönlichte Leben mündet in einen entpersönlichten, entgeistigten Tod. Es sind nicht liebende Hände, die dem Entrückten die letzten Dienste erweisen, ihn waschen und für die letzte Reise ankleiden. Bezahlte Kräfte tun es, und die Angehörigen erkennen den Entrückten im Eiskeller an der ihm um den Hals gehängten Nummer."
aus ,,Verfremdung
und Freundschaft" |
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Natürlich sterben Wir Menschen sterben letztendlich sehr unterschiedlich. Keiner weiß im Voraus genau, wie sich das Sterben bei ihm verwirklichen wird. Menschen, die sehr alt werden, aber auch diejenigen nach einer über lange Zeit fortschreitenden schweren Krankheit, nach allmählichem Hinfällig werden, treten in der Regel in Folge körperlicher Auszehrung recht friedvoll ihren letzten Gang ins Jenseits an. Dieser kann sich so still und leise vollziehen, dass die Pflegekraft am Bettrand den eintretenden Tod des Patienten noch nicht ein mal wahr nimmt. Erst beim routinemäßigen Fiebermessen fällt ihr plötzlich auf, dass es der eben still Verschiedene nur noch auf 35 Grad Celsius bringt. Was derart Sterbende beim Hinübergehen eventuell erleben, beschreiben Sterbeforscher wie Elisabeth Kübler Ross oder der Amerikaner Dr. Moody eindrucksvoll und anschaulich. Es handelt sich dabei vor allem um die Vorstellung eines langen Tunnel und hellem Licht am anderen Ende und den dort wartenden, hilfsbereiten spirituellen Geistwesen. Dieses Anschauung assoziiert zweifellos auch unser unterbewusstes Erleben beim natürlich Geborenwerden. Auch Menschen, die nicht so friedvoll ihr Dasein beenden, sollen in sich selbst dennoch auch jenen Frieden beim Übergang empfinden bzw. wahrnehmen, während die Menschen um diese herum beim augenscheinlichen Betrachten deren Sterbeprozesse als heftigen Todeskämpfe erfahren.
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Angst vor dem Sterben Das Gros der Menschen hat große Angst vor dem Sterbevorgang, ja sogar
vor dem nachfolgenden Nicht - mehr - sein. Die ganze Perversion all unserer Gesellschaften mit
all ihren geist- weil seelenlosen und somit
unsozialen Wirtschafts-
und Gesellschaftsformen begründen sich vor
allem in dieser Angst. Menschen wollen leben, erleben, Spaß haben, die
Materie in vollen Zügen genießen, vor der Angst davon laufen, so lange
es geht, und wenn es schließlich letztendlich wirklich gar nicht mehr geht, sich, wenn
irgend möglich, gar eingefrieren
lassen, um viel später dann eines Tages doch noch wieder mit dabei zu sein. Dabei
könnte alles ganz anders sein. Die argentinisch-deutsche Autorin Esther Vilar
schreibt aus dieser Perspektive dazu in ihrem Büchlein Alt heißt schön, einem Manifest gegen
den Jugendkult schon in den Siebzigern des letzten Jahrhunderts:
Wir alle wissen genau, wie unendlich weit wir von einer solchen uns wirklich erfüllenden Sinnfindung entfernt sind, im Geiste täglich noch weiter, um ja nicht darüber nachdenken zu müssen, was letztendlich unabdingbar hundertprozentig kommt. Der Sensemann hat bekanntlich Zeit, mal mehr, mal weniger, und irgendwann gelingt es ein jedem von uns nicht mehr, ihm von der Klinge zu springen. Wie wäre es deshalb also mit einem "Bewussten Leben" und dem dazu gehörenden "Würdigen Sterben", wie nachfolgend dargestellt? |
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Alternative selbstbewußter Menschen: Bewusst
leben -
Diese Art von Selbsthilfe zum Sterben ist freilich nicht zu verwechseln mit der Sterbehilfe, wie sie dieser Tage von gewissen Massenmedien unverantwortlich forciert wird. Dieser Mensch hier, der Amerikaner Scott Nearing, beschließt sein Ende im hohen Alter nicht etwa deshalb, weil er in einer pervertierten, kommerzialisierten Welt lebt, welche Alte und Kranke in Einsamkeit und Entmenschlichung allein lässt, nachdem zuvor familiäre und zwischenmenschliche Strukturen im Interesse der Profitmaximierung zerstört worden sind, also nicht, weil sein Weiterleben der Gesellschaft und deren in Wahrheit profitablen Kranken- und Rentenkassen möglichst nichts mehr kosten darf, sondern weil seine Lebensuhr sich allmählich immer deutlicher ihrem Ende zuneigt, weil ihm seine Kräfte entschwinden, so dass er nicht mehr selbsttätig und vor allem selbsterfüllend sein Tagewerk zu verrichten vermag und vor allem, weil er wirklich gelebt hat, wie ein Mensch gelebt hat, und nicht nur überlebt, wie bei uns in unseren entwurzelten Tagen bei entfremdeter Natur üblich, weil er viele Jahre lang seine geistige Entwicklung gestalten konnte und geprägt hat, weil seine Tage von wirklichem Leben erfüllt waren und er nicht einfach nur zu vegetieren gezwungen war im Konsum vorgefertigter seelen- und geistloser Materie unter korruptem Diktat. Sein Sterben hat eindeutig nichts mit Geld, nichts mit Profit zu tun - das ist ein, das ist der tragende Unterschied zur propagierten Euthanasie unserer Tage mit dem geschichtlich bekannten Hauch "Lebensunwerten Lebens". Zitat:
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(Bild anklicken)
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Das moderne Sterben ab 2000 In unsere Zeit hat Sterben eine neue Qualität für uns erlangt. Zwei Interessen reichen einander die Hände - todkranke Menschen wollen leben, ebenso wie Mediziner von ihrem Handwerk und die sich rasant entwickelnde lukrative Transplantationsindustrie. Vielleicht spielt sogar der Wunsch der Mediziner selbst, und natürlich auch der noch Gesunden, möglichst lange Zeit auch weiterhin noch auf Erden wandeln zu dürfen, hierbei eine tragende Rolle. Jedenfalls haben unsere weißen Heiler, wie bereits gesagt, möglicherweise in "beiderseitigem" Interesse, einen neuen Tod kreiert, den sich nur sehr wenige so ganz richtig vollständig zu veranschaulichen vermögen. Öffentlich gemacht wird dieser Tod von seinen Urhebern natürlich in keinem Fall. Dumm dran ist hierbei deshalb natürlich der Mensch, der den Part des endgültig "Sterbenden" zu spielen hat, wo möglich sogar noch ohne eigenes Zutun zu bewussten Lebzeiten, also ohne die von Kreisen in Politik und Wirtschaft medienträchtig (siehe hierzu auch unter Werbung) propagierte (siehe hierzu auch unter Manipulation) vom "Opfer" selbst ausgestellte und bewilligte "freiwillige" Lizenz zum getötet werden, gemeinhin Organspendeausweis genannt, also statt dessen mit der von Psychospezialisten erwirkten Zustimmung irgend welcher "opferbereiter" Angehöriger der eben gerade noch so dahin "sterbenden" Organbank, Verwandte also, die sich ja schließlich nicht selbst unter das dann letztendlich tötende Messer legen. Aufschluss über die hier angedeuteten Explantationvorgänge und die gesellschaftlichen Begleitsymptome dabei, bieten die folgenden Beiträge unter subventionsberater.de von Peter Bechen, als auch die Rezitationen und Beiträge aus den Büchern von Richard Fuchs, dessen Frau und anderen teilweise auch selbst betroffenen Autoren. Nachfolgend also zunächst einmal eine kurze Einführung und ein erster Einblick für alle, die ihren Medizinern nicht einfach nur glauben wollen: |
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Organentnahme
von
Der »Hirntote« ist gestorben.
ist
Co-Autor von
|
Lesen Sie zu dieser Reihe auch:
| Leben mit Krankheit, trotz Krankheit leben |
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layouted by peter bechen bei subventionsberater.de 2008
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