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Stuttgarts Vision von Weltmetropole:
Die Hochgeschwindigkeitsuntergrundbahn - Technologiezwang fordert seinen Tribut |

Kreuzung B27 Charlotten- / Hohenheimer- Alexanderstraße
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Als die Stadtväter Stuttgart in den Sechzigern
daran gingen, die Straßenbahn in den Untergrund verlegen zu wollen,
gab es in Stuttgart drei Arten von öffentlichen
Personennahverkehrsmittel. Vom Haupthof und den verschiedenen
Stadtteilbahnhöfen (West- Nordbahnhof, Fellbach, Cannstatt und
Untertürkheim) ab konnten die Bürger Stuttgart mit Zügen der
damaligen Deutschen Bundesbahn z.B. in die Vor- oder nahe gelegenen
Nachbarorte fahren. Mit Einführung der U-Bahntunnel wurde auch
gleich noch ein weiteres neues Verkehrsmittel eingeführt, die
S-Bahn. Auch diese von der Bundesbahn betriebenen Bahnen für den
nahen Vorortverkehr verkehrten im Tunnelsystem, allerdings in
eigenen Röhren auf eigenen Schienen im Normalspurformat. Dort, wo
noch in der ersten Nachkriegszeit wichtige Verkehrsachsen der
Straßenbahn verliefen, fuhr nun die S-Bahn, allerdings halt im
Untergrund. In der Innenstadt hingegen verkehrte ebenfalls in
Tunnelröhren die uns schon bekannte Straßenbahn
(siehe Geschichtlicher Rückblick)
auf der althergebrachten Meterspur. Sie konnte natürlich nicht auf
den Bundesbahngleisen mit Normalspur (knapp 1,50 Meter) fahren.
Alle Bahnen in
Karlsruhe verkehren auf der knapp Einsfünfzig breiten Normalspur. Im Gegensatz hierzu stand und steht das Verkehrverbundsystem in der badischen Landeshauptstadt Karlsruhe. Hier benutzen alle Schienenfahrzeugtypen die selben Gleisnorm. So trifft man in deren Innenstadt Straßenbahnen vom Typ Niederflurbahn neben Stadtbahnen. Und die Stadtbahnen verkehren auf Deutsche Bahn AG Gleisen z.B. bis nach Mannheim, Heilbronn, Vaihingen Enz und sogar Freudenstadt im Süden. Erst kürzlich heiß es hierzu in der Zeitung (z. B. Schwarzwälder Bote), dass von Karlsruhe aus die längste Straßenbahn der Welt verkehren würde. Die Karlsruher standen also nie vor der doch recht kostspieligen Entscheidung einer Umstellung auf einen neuen Bahntyp auf vollkommen neuer Spurbreite. |

In Karlsruhe fahren
Stadt- und Straßenbahn auf einer Spur,
links die Hochflur- Stadtbahn, rechts die Niederflurstraßenbahn.
Und auch Fußgänger verkehren hier auf der selben "Fahrbahn".
Die Stadtbahn Karlsruhe kann mit der S-Bahn Stuttgarts verglichen
werden.
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Für berechenbar freie Fahrt bei hoher Geschwindigkeit: Die Stadtbahn
Stuttgarts im
Tratsch im Eingangsbereich: Was gibst Neues?
Sogar mit dem
Fahrrad geht es !!!
Auch alte Menschen haben in Karlsruhe die Chance, zu "kooperieren".
Folgendes
Beispiel aus Straßburg zeigt, |

Stuttgarter
hingegen lieben es gezwungenermaßen stammheimlike - ein Gewirr an
einladenden
Stangen und noch mehr schlichter Beton, mitten auf der Straße, auch in
engsten Winkeln.
Ohne all die unzähligen, wenig hübschen Einstiegsrampen, also die
balkonartigen
Bahnsteige in Grau, im Einstiegsbereich nach gewohntem Muster
natürlich
ohne Vordergeländer ausgeführt, dafür nach hinten zur Straße hin mit
umso mehr Eisenbewehrung, der ganze Aufwand für die wartenden
bzw. all die ein- und aussteigenden Fahrgäste und stellenweise
auch für die hier nur passierenden Fußgänger, ohne
diese Massivität geht es im württembergischen Hauptstädtle
nun schon lange nicht mehr geht, weil die Stadtbahn als
reine Hochflurbahn inzwischen längst keine Treppen
mehr ausfährt bzw. hat. Aber was machts,
Menschen gewöhnen sich in unseren Tage
problemlos auch an Tristesse.
Und wenn im
Hintergrund die Bäume ergrünen,
dann fällt der Vordergrunds um so weniger auf.
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Stuttgart und seine Stadtbahn
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Beim Umbau von der alten Meter- zur neuen Normalspur
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Eindrücke aus dem
Stadtbahnalltag
Haltestelle Schwab-Bebelstraße (Schulen)
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Eine Haltestelle zur Zeit der Alten - Berliner Platz
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Abschließender Kommentar zu Stuttgart:
(Das rote Gebäude im Hintergrund ist die Schwabschule)
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Und schließlich noch eine Ironie der Geschicht' ...
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Aus ein Meter mach Einmeterfünfzig.
Bei der Spurumwandlung die allein auf dieser Strecke Nacht für Nacht,
Tag für Tag schon fast zwei Jahre lang gedauert hat.
Manchem Anwohner hat die nächtliche Kreischerei dabei
vielleicht nicht so ganz recht gefallen.
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"Der erste Eisenbahnzug der Welt fuhr vor genau 201 Jahren, im Sommer 1808 in London [...]. Begeister aber war das Publikum erst am 27. September 1825, als in Nordengland die erste Bahnlinie eröffnet wurde. [...] Noch Wochen später wollte der Beifall für [.] Stephensons Locomotion No. 1 nicht abebben, die mit [maximal] 20 Kilometer pro Stunde über die Schienen rollte. [...] England wurde zum Vorbild. Die Spurweite von 1435 Millimeter ist als 'Normalspur' in den meisten Ländern Europas, in den USA und selbst in China [siehe Transrapid] Standart geworden. [...] [Auch] die [.] Adler [... 1835] von Nürnberg nach Fürth [.] stammte aus [England]. aus: DIE ZEIT Nr. 11. 05.03.2009 Seite
84 |
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Und dann auch noch eine abschließende Anmerkung:
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Im Stuttgarter
Außenbereich, wie hier bei der industrialisierten B27
Heilbronnerstraße,
passt die Bahn ohne Tunnel mit eigener Trasse ohne Konflikt zum übrigen Verkehr,
wenn nur noch dem "Menschenrisiko" begegnet werden könnte.
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