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Mein Freund der Baum ist tot,   
er starb im frühen Morgenrot …


 
 

Meinen über 40 Jahre alten Baum
wärmen hier letztmalig Sonnenstahlen
eines milden Herbstes.
Er war Teil meines Lebens,
barg unendlich viele Erinnerungen.

 

An ihren Taten werdet ihr sie erkennen

 

Die Bedeutung von Bäumen
aus
HOME für Menschen mit Moral,
globalem Bewußtsein und
echtem sozialen
Einfühlungsvermögen
 

Aber nicht alle Menschen
sind zu solchen Gefühlen fähig.


Mein Nachbar Traugott
und dessen Frau empfanden
schon seit vielen Jahren
meinen eindrucksvollen, kerngesunden
Solitärnadelbaum als ausgemachtes Übel.

Beide kommen aus Essligen
und sind somit selten vor Ort.
Als sie ihr Ferienhaus
zwecks Vermietung kauften
hat mein Baum längst schon
an seinem Platz gestanden.

 


Den Holzfällerlärmtango hier einschalten.
Zu laut?

 

 Beiden kamen stets nur die Nadeln
meines Baumes in ihren Sinn, die auf ihrem
Balkon zu liegen kamen, an dessen für sie
vorgeblich unangenehmen Schatten
am Nachmittag, daran, dass sie seinetwegen
den "wunderschönen" Parkplatz
vor ihrem Grundstück nicht
vollumfänglich beobachten konnten,
ebenso, wie die für sie genau so wichtige
Straße, vor allem,
dass dieser Baum gar
auf ihr Haus hätte stürzen können.

Mit diesen Vorstellungen erregten sie
seit Jahren unbändig ihre Gemüter.
So zog ich über Jahre zunehmend
ihren Missmut auf mich.
Was, wenn ein Sturm doch tatsächlich
einmal erfolgreich gewesen wäre?
Stürme verursachen inzwischen ja
vor allem wir Menschen zu Genüge.
Würde die möglicherweise vielleicht
zu günstige Versicherung dieses Nachbarn
dann überhaupt den Sturmschaden bezahlen?
 

Versicherungen - wenn es wirklich
darauf ankommt bezahlen sie nicht.


Was man nicht alles des lieben
nachbarschaftlichen Friedens willen
zulässt.

Dafür steigen dann auch prompt
die Ansprüche der anderen.

 

Alexandra, einstmals eine sehr erfolgreiche und weithin bekannte Sängerin mit dem Lied vom getöteten Baum, ist längst tot.

 

Doch noch immer gilt:

Kaum wabern die ersten Nebel,
kreischen die Kettensägen.
Nicht etwa im Amazonas, nein,
hier bei uns im deutschen Wald.

Waldpflege wird’s genannt,
Geldschöpfung ist bekannt.

Ende März
knirscht es besonders oft
weil ein jeder noch
auf schnellen Reibach hofft.
 


Quizfrage:

Wie viele Setzlinge und kleine Bäumchen gehen bei einem solchen Einsatz zu Grunde?

Wenn ein hungriges, um sein nacktes Überleben ringendes Wildtier ein Bäumchen durch Verbiss bearbeitet, schreit der "Waldbesitzer" umgehend nach Rache, sprich Abschuss des Tieres durch einen bequem und feige aus dem Hinterhalt ballernden Grünrock.

Ist jemals einem derartigen Waldbearbeiter eine ebenso finale Behandlung zuteil geworden?

Prost Mahlzeit.


 

Aber nicht nur in Forsten gehen Menschen "ihren" uns Leben spendenden Freunden an den Kragen, pardon, natürlich an den Stamm -Stihl und Co. machts möglich.

 

 

Hunz und Kunz,
also jedermann,
legt meuchelnd an die Hand ...
          ... an "seinen" „Baumriesen“.

Wo ist die Kontrolle ökologischer Vernunft, wann kommt der Waffenschein für die Nutzung einer Kettensäge wider globaler Dummheit spontaner Willkür?

 



Alte, wirklich richtig ausgewachsene Bäume gibt es in Deutschland nur noch als Denkmale.

In unseren Forsten stehen in unsäglicher Konkurrenz zueinander hochschießende Holzstangen in Reih und Glied, wie Soldaten. Gewünscht ist aufwandarm erzeugtes, kostenneutral schnell gewachsenes Brennholz, sind blattfreie Straßen, baumfrei geräumte Gärten, kurz getrimmte Rasen und stets freie Sicht auf Nachbarn und Verkehrsgetümmel.

Klamme Kommunen bevorzugen Bares, also breitflächig weg mit hölzernen Störenfriede am Straßenrand, Allee ade – freie Fahrt für freie, weil motorisierte Bürger.
 

 

Sägen wir etwa am Ast, auf dem wir sitzen?

 

Moral, kulturelle Größe, Geist, gar Charakter sind beim Baumkillen nicht erforderlich, sondern abträglich. Die Kunst die Kettensäge zu schwingen, ohne dabei den Arm zu verlieren, das ist wichtig. Ein jeder kann so unangefochten, Stihl und Co. sei Dank, zügig über Leben und Tod hölzerner Ungetüme entscheiden. Gesetze bezüglich Stammumfang und Alter eines Baumes zwecks Killfreigabe, sind unbedeutend, weil regional geklüngelt, auf erwünschte Denkmale beschränkt. Wer prüft schon deren Einhaltung bei all der Profitgeilheit und Dominanz geistiger Schmalspur des magischen Mantras:

„Bäume müssen weg“?

Keine Chance mehr für Bäume ehrwürdig alt zu werden.

 



Also keine jahrhunderte alte kulturelle Spur mehr in Holz für nachfolgende Generationen. So etwas konnten sich nur vergangene Zivilisationen leisten. Wie arm wir doch sind.
 



Wer nicht mitmacht bei dieser Hatz ist bestenfalls ein geisteskranker Spinner, ein Umweltschützer, ein „Grüner“ (siehe Nationalpark Nordschwarzwald).

Wer heute noch immer Bäume liebt, dem bleibt nur der Ausstieg aus unserem kollektiven Wahn, mittels Flucht ins menschenfreie Outback.
Aber wo finden wir solche Menschenleere?

 

Denkmal vorn und Profit im Hintergrund

 

Im Süden brennen letzte Reservaten mittels absichtsvollem Flächenbrand. Verkohlte Wälder harren der flott nachfolgenden Asphaltierung und somit endgültigen Versiegelung durch Besiedlung. So brennt der Süden Europas in jedem Sommer, bis es nichts mehr zum Brennen gibt.

Mit jedem Baum stirbt auch Kultur, stirbt Leben. Betörender Glanz und Macht der Dummheit prägen unsere Welt bis letztendlich alles Lebendige stirbt.

Bleibt nur zu hoffen,
dass die Menschheit sich damit beeilt.


 


Da stand eindrucksvoll mein Baum,
war 40 Jahr anzuschauen,
meine Nachbarn haben ihn umgehauen.

So endet für mich mein Traum
vom Leben mit einem Baum,
ein Leben lang empfing er Sonne
entwickelte sich mit Wonne,

da kam des Menschen Axt
und hieb ihn um … ,


Mein Freund der Baum ist tot,
sie mordeten ihn im Morgenrot …

 

Ortvorsteher Gottlob Huß,
inspiriert von Prof. (h.c.) Peter Raviol,
der als Privatperson,
rechtlich höchst zweifelhaft
von Loßburg geduldet,
öffentliche Straßen baute,
ließ 2012 wenig legal
auch meinen ebenso
schönen Solitärbaum
in einer Hauruckaktion
zur raschen Schaffung von Fakten
recht unrecht zu Leibe rücken.

Deshalb sieht die Umgebung
seitdem beschissen aus.
Aber was soll's,
der Ortsvorsteher selbst
lebt ja nicht hier.
Sein Haus steht weit draußen
in abgelegener Naturidylle
mit reichlich Baumbestand.

 

Was tun wir nicht alles, für des lieben nachbarschaftlichen Friedens Willen. Doch genau so prägt das Lebensverachtende letztlich allgegenwärtig unsere Welt.
Hoffen wir Mundtoten also auf ein Weiter nach dem Tod, auf dass sich wenigstens dort die Ruchlosen im Angesicht all ihrer Opfer ihr Tun dann werden verantworten müssen.

 


Mein ach so schrecklich
nachbarschaftlich fürsorglicher
Nachbar ist fortgeschrittener Spross
einer Familie mit landwirtschaftlicher Tradition.
Demgemäß beschneidet er in Esslingen
seine Weinberge in geübter Weise.

Aber Bäume haben bei ihm im Garten
natürlich nichts zu suchen. Und nicht nur dort –
so führt er seit Jahrzehnten seinen
verbissenen Kampf gegen alle hölzernen
Ungeheuer in seiner Umgebung mit aller Macht
und allen Mitteln, nicht nur in meinem Garten.
Selbst auf fremden Grundstücken
wird die Kettensäge geschwungen.
Folglich hat Ihm natürlich auch die des lieben
Nachbarschaftsfrieden willen halber
mies durchgedrückte Fällung meiner Bäume,
trotz Bestandsschutz, nicht gereicht.
Auch seine ebenso alte,
mächtige Eiche, im Sommer Hort vieler brütender Vögel,
Futtervorratspender für Eichhörnchen und Eichelhäher,
und viele weitere Laubbäume mussten
auch gleich noch mit daran glauben.

 

"Bäume haben im Garten nichts zu suchen"
(nachbarschaftliches Zitat eines
in der Landwirtschaft aufgewachsenen)
 


Die Eiche wollte einfach nicht sterben,
aber ein echt kerniger Baumfäller lässt sich
von solchen Kinkerlitzchen nicht beirren.


 
In Loßburg gibt es keinen effektiven Baumschutz
per Verordnung. Jeder sägt wann und was er will.

Darum merke: Auch ein eigenes Grundstück
schützt dich vor der Willkür
Axt schwingender  Nachbarn
und Mitmenschen
nicht.
 




Tagein tagaus ist von Klimakillern die Rede, von CO2 Ausstoß und sogar Sauerstoffverlust. Stürme erzeuge dieses, welche wiederum flächendeckend Bäume umreißen, oh welch monetärer Schaden. Statt einzuhalten aber hauen wir dennoch rasant fortschreitend ungebremst auch noch unsere letzten Bäume um, nicht zuletzt in unseren Gärten. Die Angst vor dem nächsten Sturm, die Angst vor dem Geldverlust, die Furcht vor den Nachbarn, treibt uns dabei an.

 


Doch was soll es, brauchen wir denn wirklich noch all die vielen Bäume anbetracht des betörenden Glanzes und der Macht der Dummheit unserer hinterrücks mordenden Lügengesellschaft? Vor allem, wo es doch gerade in Deutschland noch immer so unendlich viele Bäume gibt?
Riesige Wälder sind es, Holzstangenspargeläcker ohne Ende. Wer schauen kann, sieht auch hier die gleichen Qualen, die wir schon von unserer höchst effizienten, weil industrialisierten und somit profitablen Fleischgewinnung her kennen, von den massenhaft unmenschlich gehaltenen Tieren.
Auch hier derselbe Geist der Dominanz.
 



Was sind dagegen schon Einfühlung, gar das Recht auf Leben?
Natur hat sich zu fügen, kaltem Geist zu dienen, bei dem jeder nur an sich selber denkt. Kulturlose Brutalität an allen Enden der Welt der Menschen. Sinnlos vergeudete Chancen, keine Moral. Funktionalität, die Arroganz und Ignoranz egozentrischer Engstirnigkeit, bestimmen eine Welt frei von der Moral, an der wir wachsen könnten.

Klugheit aber gibt nach.

 

 

Zu Weihnachten landauf landab,
aber auch am 01. Mai als Maienbaum:

 

Freudenstadt vor dem Kurhaus,
einer von vielen in der Stadt
 

Es weihnachtet auch alljährlich immer wieder -
Bäume werden geopfert im Geiste christlich geheuchelter Nächstenliebe.
Allerorts stehen sie zur Weihnachtszeit sterbend auf den Plätzen der Städte, in Wohnstuben und Tempeln des Konsums.
Das Gemetzel hat begonnen.
Keinem ist unter den sterbenden Stämmen beklommen,

wahrlich, es ist beschämend Mensch zu sein.

 


Derartige Gedanken sind jahrhunderte verfrüht. Heute darf sie noch niemand verstehen. Dennoch ist es dringend an der Zeit, allen Lebewesen das Recht auf Leben zu gewähren. Jegliche Form von Töten bedarf zentraler Kontrolle zur Begrenzung faschistoider Kulturlosigkeit. Auch Bäume fällen ist wie Tiere oder Menschen schlachten, ist, wie Pflanzen schneiden, immer Töten.

 



Du sollst nicht töten –

sagt das nicht der Gott der Christen?
Und nicht nur der,

– aber der Kluge gibt halt nach
– leider.

 

Ist es nicht grausam unter einem gehäuteten,
eben noch sterbenden Baumstamm
jedes Jahr erneut Brautschau zu feiern?

Wie wäre es mit einem immer
wieder verwendeten Stamm ohne Krone,
nur mit einem auf Dauer haltbaren Kranz oben dran?

 


Den Alten unter uns klingt noch der Song von Alexandra über ihren Freund der Baum im Ohr, der im frühen Morgenrot sterben muss, obwohl er mit so vielen Erinnerungen verbunden ist.

Wer einen lebenden Baum in seinem Garten stehen hat, weiß, was es bedeutet, mit einem solchen hölzernen Geschöpf zu leben. Leider erschließt sich diese Bedeutung nur Menschen mit der Befähigung zu Gefühlen, zum Denken.

 



Also räumen wir auch weiterhin unsere Gärten baumfrei für "Golf-" Rasen, die artenarmen Leichentücher der Zivilisation, als Symbol menschlicher Morbidität, als Ausdruck der Angst des Menschen vor dem unkontrollierbaren Lebendigen, auf dass vor allem der Gartengrill Platz hat für Fleisch beladene Fressgelage bei bescheuerter Konversation mit geheucheltem Gemeinsinn.
 


 

Alexandras Lied ist noch immer Farce angesichts gesellschaftlicher Dummheit im Gewande konservativer Sitten und Gebräuche und progressiver körpergebundener Omnipotenz.

 



 

Allgegenwärtig ist von Klimakatastrophe, die Rede. Unsere Bäume sind jeder einzelne Garant gegen Klimaerwärmung, CO2 Anstieg, zunehmendem Sauerstoffmangel. Doch überall fallen sie, wenn Menschen auftauchen, für Straßen, für endgültig versiegelnde Besiedelung, für industrialisierte Landwirtschaft, für saubere, weil ausgeräumte Gärten, für den Profit.

In am Boden leer geputzten Wäldern kümmern in Reih und Glied gesetzte Holzstangen als künftiges Bau- und Brennholz maximal 30 bis 40 Jahre vor sich hin, ohne rechtes Unterholz, ohne rechten Raum für wilde Tiere.

 


Was für den Menschen sein Krebs,
ist der Mensch für alles Lebendige –
der Mensch ist das Krebsgeschwür in der Natur.


Jeder Quadratmeter versiegelter Boden ist ein Quadratmeter mehr verlorenes Lebens, ist mehr Tod. Wir Menschen suchen in Angst um unseren Tod nach Engeln im Jenseits. Dabei übersehen wir die wahren Engel hier auf Erden.

 

 

Im Gegensatz zu Bäumen sind Menschen Parasiten.
Bäume gewinnen ihre Nahrung mittels Blattgrün aus Sonnenlicht und Mineralien aus dem Erdreich. Dabei erzeugen sie neben Zucker und Eiweiß auch noch den für das Leben fundamentalen Sauerstoff, also die Grundlebensmittel. Sie müssen nicht töten um zu leben – sie spenden Leben. Das ist Moral. Menschen können bestenfalls von Früchten leben, um nicht für das eigene Fortbestehen töten zu müssen. Doch betrachten wir der Menschen Hatz auf genau diese Lebensspender, die Bäume, scheinen sie von ihren Religionen noch getrieben wohl eher vom Bösen beseelt zu sein. Und wofür das alles?

 

Kinder der Erde
Die Rede von Häuptling Seattle

 


 

Weitere Informationen zum Thema Holz

 

Tötet nun also ruhig schön &
vor allem mächtig weiter,
und beeilt euch dabei, damit wenigstens
ein kleiner Rest von Leben noch überlebt,
wenn es Euresgleichen
schon lange nicht mehr gibt.

In diesem Sinne,
viSdP Peter Bechen

 

 

Passender Song von Reinhard Mey

Irgend ein Depp mäht irgendwo immer

als Abrundung für Sauberkeit


 

Bilder aus dem Leben für aufrechte Menschen:


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Für alle, die in ihrem Garten mehr wollen und können, als nur kommerzielle Öde mit Kahlschlag, Frisierhecken und Golfrasen, die Gefühl und Gespür haben für Leben und Verantwortung, eignet sich möglicherweise das Buch Lebensräume schaffen - Wildtiere in Haus und Garten aus dem Pala - Verlag:

 

 
 

 

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