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[...] Inzwischen hatte ich Zeit auch die weiteren Türkei /Istanbul-Informationen auf Ihren Seiten im Internet zu lesen. "Friedensstifter- Biorosen- Landesdaten u.s.w." So erfuhr ich noch allerlei Interessantes dazu, und auch, dass ich bei meinem ersten Türkei- Urlaub innerhalb von 14 Tagen doch schon recht viel, auch Seltenes, gesehen habe. ... (Fortsetzung unten) |
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Wir besichtigten das sogenannte "Delphi der Türkei" Arykanda sehr ausführlich und aßen zu Mittag in dem Dorf Gökbük, wo wir sehr gut von einer Bauernfamilie mit gefülltem Fladenbrot verwöhnt wurden. Natürlich gab es auch Cay (Tee) dazu. Nach dem Essen besichtigte eine kleine Gruppe (4 Pers.) von uns noch das Haus und den Garten. Das war höchst interessant. Ein Raum für die Eltern mit einer Couch und wo hinter einem Vorhang Decken bis unter die Zimmerdecke gestapelt sind. Ein Zimmerchen für die Kinder. Eine Küche gibt es nicht, es wird draußen unter einem Vordach gekocht und gebacken. Nebenan ein Plumpsklo und Wasser vom Brunnen. Es erinnerte mich an unsere Bergbauern im hintersten Österreich oder der Schweiz vor Jahrzehnten. Allerdings muss man sagen, dass alle in der Reisegruppe den Eindruck hatten, dass die Leute dort glücklich, zufrieden und froh leben und nicht tauschen wollten. Die Gastfreundschaft ist, so wie Sie schreiben, wirklich sprichwörtlich, "Du kommst als Fremder und gehst als Freund!"
Danach war ein Rundgang durch den kleinen Ort. Natürlich kaufte jeder
etwas ein: Armbänder, geknüpfte Bänder mit dem bekannten Auge oder
sonstiges. Abends gegen 17 Uhr 30 waren wir wieder im Hafen von Finike. Der relativ kleine Hafen hatte eine ganz neue moderne Marina, die beste Wasch und Duschräume bot. Das Essen auf dem Schiff war ebenfalls prima, man muss staunen, was die Küche dort in der kleinen Kombüse für 16 Personen so alles zauberte. Allen schmeckte es prima - kein Meckern, wie öfters in unserer wirklich guten Betriebskantine hier in Deutschland.
Wir mieteten uns für einen Tag ein Auto und fuhren damit über die Berge und an der neuen Küstenstrasse entlang bis Kas. Mir fielen die Tonnen auf den Dächern auf, und fragte, wofür dies gut sei? Durch diese Tonnen wird die Heißwasservorsorgung gewährleistet. Auf der Rückfahrt sind wir noch mal nach Phaselis und trafen dort eine Familie, die uns zum Tee einlud. Ich fragte zuvor, ob ich ein Foto von dem Pic-nic machen dürfte mit all den vielen leckeren Sachen. Einige sprachen sehr gut deutsch und es stellte sich heraus, dass deren Vater Jahre in Stuttgart verbracht hat, in der Stadt also, aus der ich komme. Wir saßen über eine Std. gemütlich beisammen - die Mentalität der gastgebenden Familie finde ich sehr gut - die Türken sind uns in der Türkei immer äußert freundlich begegnet. |
Auf der Fahrt kaufte ich ein Backgammon - Tevla - Spiel. Im Hotel gewann ich sogar, allerdings mit viel Glück, gegen einen der dortigen Türken, den netten Hotelfotographen. Ich habe nicht nur Fotos gemacht, ich sammlte auch Postkarten für meine Einsteckalben zuhause. Ich fand in Patra eine Teppichkarte - dies war allerdings der einzige Teppich den wir in der Türkei kauften. Allerdings gab es in Camyuva auch einen Schmuckladen, in dem ich fündig wurde. (ein toller Opalring). Hinter unserem Hotel gab es auf dem Weg zum Strand einen Kiosk mit etlichen Sachen und dort kaufte / handelte ich per Handzettel und Wörterbuch auf türkisch zum großen Spaß eine gemusterte Wasserpfeife aus Messing. Denn dort sprachen die Verkäufer erstaunlicher Weise kein einziges deutsches Wort. Mein Mann hätte nicht geglaubt, dass dies dennoch auf diese Weise klappen würde. Deshalb tranken danach auch wieder alle Tee zusammen. Natürlich kauften wir auf dem Markt in Camyuva auch wieder etliches, denn es gab tolle Mitbringsel, Lokun, für die Patenkinder prima Kettchen und herrliche Kissenhüllen - mit Kamel und Elefanten- Motiven.
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Noch eine kurze Frage an Sie: Wie schätzen Sie die Gefahr ein, wenn man nach Istanbul geht? Zu unsere Zeit gab es ja auch in Antalya zuweilen Unruhe. Wenn ich es richtig sehe, dürfte man Normalerweise eigentlich nirgends mehr beruhigt hingehen, denn es kann ja leider immer und überall und zu jedem Zeitpunkt etwas Unvorhergesehenes passieren - z. B. auch mit dem Auto auf dem Weg zur Arbeit, also auch in Deutschland. Ich persönlich verreise trotzdem auch weiterhin sehr gerne und halte es für Schicksal, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, dem man dann eben nicht mehr entgehen kann. Eigentlich sollten wir wie Katzen auch sieben Leben haben, um noch genügend von der vielfältigen Welt sehen zu können. |

Inzwischen habe ich zuhause auch schon ein Kochbuch mit leckeren türkischen Rezepten ausprobiert und Freunde zu einem türkischen Abend mit Wasserpfeiferauchen eingeladen. Die meisten davon kennen bereits die Türkei aus eigener Anschauung bzw. sind schon mal dort gewesen. Auch meine Schwester kennt die Türkei bestens und schwärmte uns deshalb schon lange von diesem eindrucksvollen Land vor. Sie hat nämlich einen türkischen Kollegen bei Siemens in Stuttgart, den sie bereits seit 12 Jahren kennt, und mit dem sie bis heute einen engen Kontakt pflegt. Ihre beiden Familien sind deshalb dicke Freunde und waren so schon im ganzen Land unterwegs und möchten am liebsten zumindest für eine bestimmte Zeit lang ganz dort leben, was bislang leider noch immer am Beruf ihres Mannes gescheitert ist. Aber so sind sie halt sehr oft sonstwie oft dort, hauptsächlich in Istanbul oder Izmir. Wir werden wohl im März eine geführte Rundreise dorthin unternehmen, so mit einer Woche Antalya wegen der Teppichknüpfereien, Schmuckfabriken und Lederwerkstätten, möglichst alles inklusive, also auch zu den Kaskaden in Pamukkale . Wir freuen uns schon sehr darauf.
Zum Abschluss noch meine Frage beziehungsweise Bitte an Sie, ob es unverschämt ist, dass Sie uns auch die vollständige Diskette mit all den vielen Aufschrieben von Ihnen über die Türkei, wie zum Beispiel die Istanbul-, Biorosen-, Landesdaten-, Tourismus- Vision 2010 -beiträge u.s.w. von Ihnen zu bekommen? In jedem Fall möchten wir uns nochmals herzlich bei Ihnen bedanken und verbleiben mit freundlichen Grüßen Hannelore und Rainer Gohl
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Anmerkung der Redaktion: Informationen zu Türkeireisen und Informationsmaterial hierzu erhalten Sie vor allem auch bei der ... |
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