Der . W e l t m a r k t


ermöglicht, daß Massengüter des täglichen Bedarfs international gehandelt werden können. Durch die internationale Arbeitsteilung können günstige Produktionsbedingungen eines Landes auch von anderen genutzt werden. Dies erhöht die Produktivität und damit den Wohlstand aller nach den Vorstellungen von Adam Smith u.a. Ökonomen. Viele solcher weltweiten Geschäfte ergeben ein enges Weltmarktnetz, das nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Abhängigkeiten schafft.

Der Weltmarkt gilt derzeit noch als dreigeteilt:

,,Asien, angeführt durch Japan, Amerika mit den USA und Europa mit Deutschland als Führungsnation. Die letzte Stufe der <Globalisierung> wird irgendwann die vollständige Verschmelzung dieser drei Blöcke sein."

,,Dabei findet allein ein Drittel des Welthandels innerhalb von Konzernen statt."

,,Weil durch niedrigere Transportkosten und neue Technologien überall auf der Welt produziert und auch überall hingeliefert werden kann, entsteht ein verbissener Konkurrenzkampf unter den <transnationalen Konzernen>. Der Druck zu Einsparung wird tendenziell so lange zu Lohnsenkungen und schrumpfenden Sozialstandards führen, bis die Branchensieger feststehen oder die internationale Politik solche Standarts verbindlich setzt."

Zitate aus: Peter Köpf, Stichwort Globalisierung, ISBN 3-453-14851-7

Siehe hierzu auch <MAI>

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