Preis . . .


. . .  ist der Wert von (Wirtschafts-)Gütern, meistens in Geld gemessen, den Käufer eines Marktes zu zahlen bereit sind. In Tausch- bzw. Bartersystemen können Preise auch in anderen Waren mit eigenem Wert geldlos ausgedrückt werden.

In einer freien Marktwirtschaft gehandelte Ware pendeln sich irgendwann auf einem Preisniveau ein, bei dem Produktion und Verbrauch ausgewogen sind. Bei diesem Gleichgewichtspreis wird es sich um einen Kompromiß dessen handeln, was die Hersteller verlangen können und was die Verbraucher bereit sind zu zahlen. Die Preise werden daher entscheiden, was und wieviel produziert wird, wie es produziert wird und wer diese Produkte kaufen kann.

Preiskontrollen und Inflation

Regierungen versuchen die Preise zu beeinflussen wie im Fall der gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (EU), wo die Preise für landwirtschaftliche Produkte künstlich hochgehalten werden.

In Planwirtschaften werden die Preise vom Staat festgelegt. Die Regierungen können auch bestimmte Industriezweige subventionieren, um zu auf dem Weltmarkt konkurrenzfähigeren Preisen verkaufen zu können, oder Importzölle für ausländische Waren erheben, wodurch sich die Güter ausländischer Anbieter verteuern.

Staatliche Preiskontrollen dienen auch der Eindämmung der Inflation, die selbst ein Ausdruck ständig steigender Preise ist, also weniger ein Zeichen für einen veränderten Wert der Waren als für eine Veränderung des Geldwertes.

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© peter bechen