F a k t o r p r e i s a u s g l e i c h s t h e o r e m


Die hohen Arbeitslosenzahlen seien Folge zu hoher Löhne in Verbindung mit der neoklassischen Freihandelstheorie, welche davon ausgeht, daß sich die Löhne im Rahmen der Globalisierung international angleichen würden. Also sei als Konsequenz nur möglich, die hohen Löhne der breiten Arbeitermasse auf das international niedrige Niveau zu senken!

Bei solcher Argumentation wird unterschlagen, daß es Produktionsfaktoren gibt, die höhere Löhne begründen und rechtfertigen, wie etwa die Qualifikation der Arbeiter, der Einsatz modernste Technologie, die zur Verwendung spezielles Fachwissen benötigt usw.. Das DIW hält hier den Neoliberalen vor: ,,Das Lohnniveau

eines Landes ist um so höher, je stärker dieses in der Lage ist, ökonomisch verwertbares Wissen zu produzieren bzw. aus externen Quellen zu absorbieren und es effizient für Produkt- und Prozeßinnovationen einzusetzen."

| index | home |

© peter bechen