B e d ü r f n i s ,


ist ein Begriff für ein gefühlsmäßiges Empfinden des Mangels, im Bereich der Grundbedürfnisse wie Nahrung, Kleidung, Wohnung, Bildung, oder der  Wohlfahrts-, Luxus- und Prestigebedürfnisse, aber auch der individuellen und kollektiven Bedürfnisse, den es durch ein entsprechendes Angebot zu beheben gilt. In der Marktwirtschaft glaubt man, daß die Produktion im Grunde von den Bedürfnissen der Wirtschaftssubjekte bestimmt wird; in Wirklichkeit erzeugen aber die Produzenten durch die Bereitstellung bzw. Inaussichtstellung bestimmter Güter beim Konsumenten häufig erst ein Bedürfnis.

Psychologisch gesehen verursachen unbefriedigte Bedürfnisse emotionale Spannungen (Bedürfnisspannung) die als Triebfeder menschlichen Handelns gelten. Unterschieden wird hier zwischen primären, angeborenen Bedürfnissen (Trieb- oder Vitalbedürfnisse) wie Hunger, Durst und Schutz vor Gefahr sowie sekundären, erworbenen Bedürfnissen, z.B. die geistig-kulturellen Interessen des Menschen.

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© peter bechen