A n t i f a s c h i s m u s = Bewegung gegen den Faschismus (Antifa)


Antifaschismus gab es während des 2. Weltkrieges in den von den Deutschen und ihren Verbündeten besetzten Ländern.

In der Nachkriegszeit Deutschlands formierte sich Widerstand unter den Intellektuellen, die erkennen mußten, daß hochrangige politische Funktionsträger und Wirtschaftsführer der Nazizeit auch in der jungen Bundesrepublik wieder am Ruder saßen und den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kurs bestimmten und somit erneut das Leben der Menschen und deren Wertbegriffe nach den gehabten Mustern prägten.

Kommunisten nutzen den Antifaschismus häufig polemisch mit unpräzisem Faschismusbegriff als taktisches Instrument (Deckmantel) ihrer eigenen Interessen.

Derzeit kommt es in Deutschland verstärkt zu rechtsradikalen sprich faschistischen Bewegungen, die häufig mit Anwendung von körperlicher und psychischer, menschenwürde verachtender Gewalt einhergehen. Da diese Aktionisten infolge ihrer Ausländerfeindlichkeit zu einer Verschlechterung des Ansehens der Bundesrepublik Deutschland im Ausland und somit zu wirtschaftlichen Handelsrisiken führen, versuchen derzeit vorgeblich verschiedene Medien, vor allem die Boulevardpresse, mittels journalistisch primitiver Appelle eine antifaschistische Haltung in der Bevölkerung zu induzieren. Dieses Vorgehen erscheint mir jedoch zweifelhaft zu sein, da die Ursachen, welche zu diesem Radikalismus führen nicht angegangen werden. Auch der Sprachstil gewisser derartiger Zeitungen (,,wichtige Dinge bedürfen keiner langen Sätze") singnalisiert durch ihre kulturzersetzende Wirkung das Gegenteil vom vorgeblichen Antifaschismus.

Siehe hierzu auch <Erhaltung der Gewalt>

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© peter bechen