Hi, ich bin TUX und zeige meine Vor- und Nachteile für einen Wechsel zu meinem Betriebssystem

 

Sanfter Wechsel zu LINUX

 

 

 

   Knoppix - System  

Mit     Knoppix  ...

  1. LINUX von CD starten ohne MS-Windows löschen zu müssen oder ... 

  2. LINUX dauerhaft installieren mit einem Dual-Bootsystem parallel zu MS-Windows

  1. LINUX direkt von der Knoppix - CD starten (ohne Windows zu löschen)

Sie haben bislang mit MS Windows gearbeitet ? dann ist Ihnen ja bekannt, dass dazu bei der ersten Einrichtung die entsprechende Betriebssystemsoftware, wie z.B. WINDOWS XP, auf der Harddisk (=Festplatte) Ihres PC's hat installiert werden müssen, bevor Sie gewünschte  Anwendungsprogramme haben aufspielen bzw. aufrufen können. Bei LINUX ist das ebenso. Leider gestaltet sich der Vorgang der Grundinstallation eines LINUX - Betriebssystems für hierin Unerfahrene etwas schwieriger, vor allem nach der jahrelangen Vorkonditionierung durch MS. Einige durchaus an LINUX interessierte Computerbenutzer haben schon vorschnell Abstand vom Arbeiten mit LINUX genommen, weil sie sich von anfänglichen Mißerfolgen  bei der Grundinstallation haben entmutigen lassen. Interesse haben nicht wenige Computer - USER an OpenSourceSoftware, doch es fehlt am erfolgreichen Zugang dazu. Daraus hat Klaus Knopper Konsequenzen gezogen und sein KNOPPIX entwickelt, ein LINUX - Komplettsystem, das vollkommen selbstständig als vorinstalliertes KomplettSystem mit umfangreichem Leistungsangebot direkt von der in das CD - ROM - Laufwerk eingelegten CD startet, ohne auf die Festplatte des benutzten Computers installiert werden zu müssen.

Klaus Knopper erklärt im Begleittext eben dieser CD:

,,KNOPPIX ist eine komplett von CD lauffähige Zusammenstellung von GNU/Linux-Software mit automatischer Hardwareerkennung [...]. Es ist keinerlei Installation auf Festplatte notwendig. Auf der CD können durch transparente Dekompression bis zu 2 Gigabyte an lauffähiger Software installiert sein [...].

Um die CD zu starten, stellen Sie bitte im BIOS-Setup Ihres Rechners ein, dass dieser von CD bootet, legen die CD ein und starten den Rechner neu. [...]

Neben einer Debian-basierten GNU/Linux-Distribution ( http://www.de.debian.org ) sind an "Highlights" auf dieser CD vorhanden: KDE V3.x als Standard-Desktop mit K Office und WWW-Browser konqueror X Multimedia System (xmms) mit MPEG-Video und MP3- sowie Ogg Vorbis Audio Player Internet-Zugangssoftware kppp und isdn-utilities Gnu Image Manipulation Program (GIMP) Version 1.2; Hilfsmittel zur Datenrettung und zur Systemreparatur auch anderer Betriebssysteme Netzwerk- und Sicherheits-Analysetools für Netzwerkadministratoren OpenOffice(TM) 1.x, die GPL-Entwicklerversion der bekannten StarOffice(TM)-Office-Suite. Viele Programmiersprachen, Development-Tools (u.a. kdevelop) sowie Bibliotheken für Softwareentwickler. Insgesamt über [...] 2000 lauffähige Anwenderprogramme, Utilities und Spiele.

 

Wenn also ein Anwender besagte CD in sein CD-ROM - Laufwerk einlegt und darauf folgend seinen Computer hochfährt (nicht vergessen, die 1.ste Bootoption im BIOS auf das entsprechende CD-Rom-Laufwerk einstellen), lädt und meldet sich alsbald der KDE - LINUX - Desktop. Somit ist der PC komplett einsatzsatzbereit zum Texte verfassen, Bilder bearbeiten, Daten verwalten, Musik und Filme genießen, im Internet surfen und viele andere Aktionen mehr, die wie üblich auf einem Computer erledigt werden, und das alles, wie schon gesagt, ohne dieses alternative LINUX - Betriebssystem, Knoppix genannt, auf der Harddisk des betreffenden PC's fest installieren zu müssen.

Der direkte Weg zu Knoppix

Der Name Knoppix rührt selbstverständlich von Knopper her, und ist zur Zeit als Version 3.7 bzw. 3.8 im Umlauf. Dabei handelt es sich wie üblich um OpenSourceSoftware, die für sich selbst überwiegend nichts kostet. So hat Herr Knopper mit seiner LINUX-CD-Zusammenstellung schon vielen Menschen den  Zugang zu LINUX geebnet, und das alles ohne Milliardärsambitionen.

Information zu Knoppix im Internet unter

http://www.knopper.net/knoppix 

und unter all den anderen URLs, die per Suchmaschinen im Internet zu finden sind.

 

Der sanfte Einstieg in die überwiegend noch immer kostengünstige LINUX-Welt eröffnet auch für LINUX - Laien eine vorsichtige Bekannschaft mit der OpenSourceSoftware. Die bekannten Schwierigkeiten beim  Zugang zu LINUX sind nicht Ausdruck für einen Mangel an Qualität des offenen Betriebssystem, sondern eher Ergebnis unbewusster Steurerung durch jahrelangen Umgang mit MS-Produkten. Zugegebenermaßen gibt es auch bei MS-Windows viele Anwender, die gerade mal in der Lage sind einen PC einzuschalten und im hochgefahrenen Zustand damit anwenderprogrammgeführt zu arbeiten, ohne eigentlich in der Lage zu sein, die verwendeten Programme auch installieren zu können. Die Mehrzahl der Computerbenutzer hat allerding inzwischen gelernt, sich selbst eine Windowsbetriebssystemplattform aufzuspielen und autonom einzurichten. Also kennen die meisten WINDOWS-Anwender das Verfahren des eine Installations-CD-ins-CD-ROMLaufwerk-Stopfens, des Setup-Aufrufens und des die nachfolgenden Bildschirmfragen-Beantwortens. Ähnlich können Computerbenutzer dies nun auch mit Knoppix bei LINUX tun. Einfach die KnoppixCD ins CD- Laufwerk einlegen, nach dem ersten BOOT - Prompt die EINGABE-Taste des Computers gedrückt und schon gehts los. Nach wenigen Sekunden bis Minuten, je nach eingesetzter Hardware, erscheint ein vollständiger LINUX - Desktop auf Ihrem Bildschirm mit allem was in seinen Grundzügen so dazu gehört, angefangen von der Bürosoftware OpenOffice, bis hin zu Gimp, dem Grafikbearbeitungsprogramm, Firefox dem Internetbrowser und Thunderbird dem alternativen Emailprogramm, und vielen anderen mehr.

 

 

Leider leidet bei dieser Art von LINUX - Benutzung die optimale Aufruf- und Arbeitsgeschwindigkeit, vor allem bei älteren Computern mit langsamen CD-Laufwerken. Grund dafür ist der besondere Trick von Knopper, dass das gesamte Betriebssystem nicht von der schnellen Festplatte des eingesetzten Computers kommt, sondern von der langsameren CD-Rom, so dass benötigte Programmteile immer erst zeitaufwendig in den Arbeitsspeicher (RAM) des PC's entpackt werden müssen,  was  seine Zeit braucht, vor allem wenn der verwendete Computer über geringe Speicherresourcen verfügt - wenn möglich sollten davon mindestens 256 Mbyte oder mehr zur Verfügung stehen.

Falls Ihnen die Geschwindigkeit also zu langsam ist, gibt es einen weiteren Trick, das eben vorgestellte Knoppix-Linux  dauerhaft auf der Festplatte zu installieren. Danach kann dann nacheinander sowohl mit MS-Windows, als auch mit LINUX auf ein und demselben Computer gearbeitet werden, je nach Wunsch. Unter diesen optimierten Funktionsbedingung flitzt auch Ihr Computer wie schon immer von WINDOWS her gewohnt. Wie das funktioniert, vermittelt der folgende Informationsbeitrag:

 

   Festinstallation  
  1. Mit Knoppix ein Debian - LINUX auf der Festplatte einrichten, ohne MS - Windows zu löschen (= Dualbootsystem)

LINUX ist eine OpenSourceSoftware; dessen Quellcode wird von seiner Entwicklergemeinde transparent gehalten. Zumindest theoretisch ist es jedermann möglich, sich im Internet und bei anderen öffentlich zugänglichen Quellen einzelne Programmteile zu dieser Betriebssystemsoftware zusammenzusuchen,  ja, sich sogar sich ein eigenes Betriebssystem zusammen zu basteln. Auch der Code des Allerheiligsten von LINUX, des Kernels, liegt offen, so dass jeder Interessent, sofern er dies möchte, sich daraus eine eigene Variante weiter zu entwickeln vermag, welche auf spezifische Bedürfnisse zugeschnitten sein kann. Allerdings muß der Programm- und Kernelcode dabei dann immer zuerst einmal wieder kompiliert, also in die Prozessorsprache übersetzt werden. Dies ist nicht schwer, aber trotzdem nicht jedermanns Sache. Ein durchschnittlicher Computerbenutzer  möchte sein ,,elektronisches Räderwerk" als Hilfsmittel für Kommunikation benutzen, ohne sich mit den technischen Grundlagen darin auseinandersetzen zu müssen. Somit liebt dieser Anwender nicht die Komplexität der Betriebssystemsoftwareinstallation eines Computers. Der Umgang mit der EDV sollte sich möglichst einfach gestalten nach dem Prinzip Druck auf den Knopf, allenfalls noch eine CD oder Diskette reinschieben und fertig.

Die Knoppix-CD zeigt die Wege genau dazu. Mit Hilfe einer einzigen CD kann so eben mal geschwind mit LINUX am Computer gearbeitet werden. Aber das hierzu eben mal aufgespielte LINUX ist spätestens beim nächsten Abschalten des PC's wieder vollständig aus desen Speicher verschwunden und muss bei jedem Neustart immer wieder von neuem von besagte CD-Rom erneut eingespielt werden. Wenn ein Anwender aber häufig mit eben diesem LINUX unter dessen KDE - Benutzerumgebung arbeiten möchte und vor allem dabei auch dauerhaft zu erhaltende Daten abzuspeichern wünscht, dann sollte LINUX dauerhaft auf der Festplatte des PC's zum automatischen Booten installiert werden.

Genau diese Funktion bietet die Knoppix-CD ebenfalls an, KnoppixLINUX kann dauerhaft auf dem Computer installiert werden, so daß es sich dann in der Folge unmittelbar nach dem Einschalten immer wieder automatisch von der in den PC eingebauten Festplatte her startet (bootet). Auch bei der dauerhaften Knoppix-LINUX-Installation bleiben bereits vorhandene MS-Systeme erhalten, sofern bei der KnoppixLINUX-Installation die folgenden Installationsschritte beachtet werden. Der Anwender erhält dabei dann ein fest auf seiner Harddisk installiertes DUAL-BOOT-System mit zwei oder mehreren verschiedenen Betriebssystemen. Eine wesentliche Entscheidungsgrundlage ist die Speicherkapazität der im PC verwendeten Festplatte und der Speicherplatzbedarf der üblicherweise zu benutzenden Anwendungsprogramme. Bilddateien stellen in der Regel großte Speicherfresser dar.

Bitte beachten Sie unbedingt !!!

Sichern Sie vor allen Eingriff in die Computerbetriebssystemsoftware immer alle Datendateien Ihres PC's , auch bei jeder Softwareneuinstallation, wie z.B. das Aufspielen von LINUX oder anderen Betriebssystemen, auch bei MS-Produkten.

Favorisieren Sie mit einem brach liegenden unbenutzten PC für derartige Experimente.
Die nachfolgend dargestellte Knoppix-Debian-LINUX-System-Installation habe ich bei uns selbst erfolgreich durchgeführt, ohne die bereits vorinstallierte Betriebssysteme Windows98 bzw. Windows2000 beeinflusst zu haben. Seither laufen bei mir alle drei Systeme problemlos parallel. subventionsberater.de übernimmt in jedem Fall keine Gewährleistung, Zusicherung oder Haftung irgend welcher Art für dieses Unterfangen.

LINUX-Betriebssystem-Installateuren sollten folgende Begriffen vertraut sein, um nicht Gefahr zu laufen, sich nach fehlerhaftem Vorgehen anschließend seinen Computer für teueres Geld bei einem entsprechenden Fachgeschäft wieder einrichten lassen zu müssen. Für absolute Laien ohne einschlägige Erfahrungen im Umgang mit Betriebssysteminstallationen empfiehlt sich eine selbstständige LINUX - Installation nicht ohne Fremdhilfe

  • ein Computerbetriebssystem basiert auf einer auf der Festplatte (Harddisk) gespeicherten Steuersoftware, die bei jedem Hochfahren des Computers (nach dem Einschalten), das auch Booten genannt wird, in den RAM-(Lese- und Schreib-)Speicher des PC geladen wird und von dort aus, in Verbindung mit dem internen Computerbetriebssystem im ROM (nur Lesespeicher) des PC, die einzelnen Komponenten sowohl im Inneren des PC, als auch an dessen Peripherie (Drucker, Scanner etc.) miteinander koordinierend steuert

  • eine Festplatte ist ein Speichermedium im Computer, dessen gespeicherte Daten ausgelesen (abgerufen) und modifiziert wieder gespeichert werden können; diese besteht aus in einem Gehäuse eingekapselten rotierenden runden Platten mit magnetisierbaren Oberflächen, so dass Daten als magnetisierte Felder gespeichert und von diesen wiederum ausgelesen werden können

  • Festplatten können speicherverwaltungstechnisch intern unterteilt und dann vom Computerbetriebssystem so behandelt werden, als wären mehrere einzelne Festplatten im System vorhanden. Diesen Vorgang nennen wir Partitionieren. Beim Partitionieren einer Harddisk werden darauf befindlichen Daten, also auch Programme (Software) gelöscht

  • die Ein- und Aufteilung der einzelnen Datenspeicherfelder einer Festplatte kann nach unterschiedlichen logischen Verfahren erfolgen. Diese Ausgabeformate bezeichnen wir dann z.B. als FAT, FAT32, NTFS, LinuxExt2, Swap u.a.m.. Windows98 arbeitet beispielsweise bei der Festplattenspeicherung mit FAT und auch FAT32, Windows2000 ebenfalls mit FAT32 oder NTFS, Linux unter LinuxExt2 in Kombination mit Swap. Swap dient zum Daten auslagern, also als virtuelle RAMerweiterung

  • das Installieren eines Betriebssystems erfolgt von einem Installationsmedium, auf welchem sich die Installationsdaten befinden, wie z.B. einer Diskette, einer CD-Rom, von der Festplatte

  • der MBR (=Masterbootrekord) steuert das Aufrufen einer vorhandenen Betriebssystemsoftware

  • ein Bootmanager ermöglicht das Aufrufen eines speziellen Betriebssystems, wenn verschiedene davon auf einer Festplatte zur Auswahl stehen

 Installationsbeschreibung:

Als Hardware habe ich einen MIDI-TowerPC mit einem 1800er Athlon Prozessor, 512 Mbyte RAM und einer schon etwas betagten 40 Gigabytefestplatte verwendet. Die Festplatte habe ich mit einem Tool (EZ-Drive) auf die Schnelle in vollem Umfang mit einer einzigen primären Fat32-Partition über die volle 40 Gbyte formatiert. Auf diese habe ich zuerst Windows98 installiert, danach Windows2000 als eigenständiges neues Betriebssystem in ein eigenes neues Verzeichnis, ohne Win98 zu löschen oder zu überschreiben. Windows2000 bringt für diese Konstellation von Haus aus bereits einen eigenen Bootmanager mit, der es ermöglicht, beim Hochstarten des PC's das jeweils gewünschte System auszuwählen. Mit einem Partitionierungsprogramm (z.B. Partition Magic ab Version 5) habe ich dann die Partition der vorhandenen Festplatte verändert, so wie folgend dargestellt.

   

 

   Harddiskpartition  
Die primäre Fat32 - Partition wurde auf 30 Gbyte verringert, im frei gewordenen Speicherbereich eine LinuxExt2- mit 9 Gbyte und eine Swap- Partition mit 1 Gbyte eingerichtet, also ausreichend Platz für ein komplettes LINUX - Betriebssystem und einer ausreichenden Auslagerungsdatei zur RAM-Erweiterung. Es empfiehlt sich, nur eine FAT32-Partition für den Win98Betrieb einzurichten. Das Partitionieren der Festplatte, das von Windows aus erfolgt, hat sich bei mir als sicherer erwiesen, als von den LINUX-Routinen während der LINUX-Installation aus. Unter letzteren ist das Risiko groß, dass bereits vorinstallierte (Parallel-)Betriebssysteme unerwünschter Weise gelöscht werden und dadurch dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Wer ein Mehrbetriebssystem betreiben möchte, sollte die Reihenfolge der Installation der einzelnen Systeme beachten. Zuerst Linux zu installieren und dann die anderen Betriebssystem geht i.d.R. schief, weil Windows nach dessen Installation auf der Festplatte nach dem Überschreiben des MBR's (MasterBootRekord) keinen Bootmanager für das spätere Starten von LINUX bereit hält, im Gegensatz zu LILO, dem Bootmanager, den LINUX anbietet

Nachfolgend wird LINUX von der KnoppixCD installiert. Dazu die LINUX CD ins Laufwerk einlegen und anschliessend den Computer neu starten (im BIOS des PC's muss das CD-ROM-Laufwerk als BootLaufwerkoption aktiviert sein). Ich habe bei mir Knoppix in der Version 3.3 verwendet (zur Zeit ist die Version 3.7 bzw. 3.8 davon im Umlauf).

Nach mehr oder weniger kurze Zeit, abhängig von der verwendeten Hardware, meldet sich der Knoppix-LINUX-Desktop, wie unten abgebildet:

 

 

   LINUX-Installation  
Unten links am Rand des KDE (DesktopEnvironment) zeigt sich der besondere Knoppix-Pinquin, der auch auf der Knopperhomepage unter  http://www.knopper.net/knoppix  zu finden ist, als kleine Schaltfläche. Wird er angeklickt, bietet das sich darüber hochrollende Pullup-Menü den Menüpunkt Root Shell. Dieser öffnet eine Konsole, also ein Eingabenfeld auf Hyroglyphenebene, welche durchschnittliche Anwender gerne zu meiden versuchen, da er Befehlseingaben mit Zeichenfolgen aus dem Gedächnis voraussetzt, die ein durchschnittlicher Mensch in der Regel nicht aus dem EFF EFF beherrscht. Wer weiß schon, dass sich hier die Möglichkeit verbirgt, die KoppixCD dauerhaft als Betriebssystem zu installieren. Also tippen Sie deshalb nun den nicht dokumentierten Stringbefehl  ,,knx-hdinstall" ein. Es genügt auch knx gefolgt von zwei mal TAB (Tabulatortaste) einzugeben, die Konsole vervollständigt dann den Eingabestring bzw. zeigt die hier zur Verfügung stehenden ausführlichen Eingaben an (s.u.).

 

   Installations-Skript  
 Nun noch die ENTER-Taste drücken und lschon geht es los. Es meldet sich prompt ein Skript als Führer durch die weiteren Prozeduren, der auch gleich auf Risiken und Haftungsausschluss hinweist, dem auch ich mich hiermit ausdrücklich anschließe.

 

 

   Harddiskauswahl  
Als erste Handlung müssen wir dem Skript mitteilen, wohin die LINUX-Betriebssystemsoftware-Installation zu erfolgen hat. Da sich in meinem PC nur eine einzige Festplatte befindet, wird hier natürlich auch nur diese eine Harddisk als möglicher Installationsort lokalisiert.

 

 

   Partitionsauswahl  
Wäre unsere ausgewählte Festplatte völlig unbeschrieben, könnten wir deren weitere Partitionierung getrost den folgenden Skriptoptionen zur Speicherverteilung überlassen. Da ich jedoch bereits ein bzw. zwei Betriebssystem/e darauf installiert habe, muss ich von nun an auf der Hut sein, keine Fehler beim Softwareaufspielen zu begehen, denn sonst sind schnell ein paar Stunden vorausgegangene Installationszeit für die anderen bereits vorhandenen Betriebssysteme futsch.

 

  

   Festinstallation  
Vorsicht, drücken Sie bei Ihrer LINUX-Installation nicht versehentlich einfach die Eingabetaste, wenn sich bei Ihnen schließlich das nachfolgende Fenster öffnet. Da ich in meinem Fall meine Festplatte bereits vorpartitioniert habe, kann ich an dieser Stelle sofort zur Option  ENDE  wechseln und diese dann bestätigen, womit ich auch gleich dieses Fenster wieder verlasse.

 

 

   Swap benutzen?  
Als nächstes wird uns empfohlen, eine Auslagerungs- also Swap-Partition zu verwenden. Diese empfiehlt sich vor allem wenn wenig Zwischenspeicher = RAM im Computer zur Verfügung steht (solcher ist heute in der Regel mindestens 256 Mbyte groß)

 

 

   Swap auswählen  
Da ich in meinem Fall bereits eine Swap-Partition über 1 Gbyte vorbereitet habe, wird mir diese nun zu Auswahl angeboten.

 

 

   Swap einrichten  
Da ich mich mit dem Angebot einverstanden erklärt habe, wird diese Partition nun geschwind formatiert, sprich mit allem was so dazu gehört automatisch eingerichtet.

 

 

   Installationsbereich  
Nun müssen wir uns entscheiden, wo auf der Festplatte unser LINUX-Betriebssystem eingerichtet werden soll. Da ich in meinem Fall hier schon eine entsprechende Partition eingerichtet habe, wird mir diese zu Auswahl angeboten.

 

 

   Festinstallation  

Nach dieser letzten Optionsauswahl wird jetzt vom Installationsprogramm  der verwendeten Knoppix-CD die Installation des LINUX auf der Festplatte in die ausgewählten Bereiche automatisch vorgenommen. Während dieser Zeit sollte natürlich unter keinen Umständen der PC ausgeschaltet werden. Nach der vollständigen Softwareinstallation meldet sich das Installationsprogramm zurück und stellt weitere Optionen zur Auswahl zur Verfügung. Diese können sie in der Regel alle bejahend beschieden.

Bei der Einrichtung eines Passwortes für den root - Benutzer, der aller Rechte über das eben eingerichtete Betriebssystem erlangt, ist darauf zu achten, ein derartiges Wort zu wählen, das nicht so leicht vergessen werden kann. Sonst gelangen Sie später nicht mehr auf Ihren Anwenderdesktop.

Wichtig ist hierbei dann ganz besonders die Frage nach dem Bootmanager LILO. Dieser sollte wenn möglich auf der Festplatte im MBR (Masterbootrekord) eingetragen werden. Möglich ist es aber auch, eine Startdiskette anzulegen und mit dieser dann später das System bei Bedarf mit LINUX hoch zu fahren. Dazu muß diese Diskette dann aber im FloppyLaufwerk eingelegt sein und im BIOS als Bootlaufwerk angegeben werden.

Nach Abschluss aller Prozeduren empfiehlt Ihnen das Installationsskript nun zum Abschluss, Ihren PC neu zu starten.

Beim folgenden Hochfahren Ihres Systems, also nach jedem Neustart des Computers erscheint von nun an, wenn mit der Installation des Bootmanagers LILO alles geklappt hat, die folgende Vorauswahl, mit welcher das zu verwendende Betriebssystem bei jedem Booten selektiert werden muß.

Wird dabei LINUX ausgewählt, erfolgt kurz darauf die Abfrage des bei der Installation angegebenen Passwortes für das entsprechende Login. Wenn Sie sich als  root  im Login anmelden und dann noch darauf folgend das richtige Passwort dazu eingeben, erlangen Sie alle Verfügungsrechte über Ihr LINUX - Betriebssystem, das in unserem Fall auf  Debian  basiert.

 

   

 

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(Abb. OpenSourceProjekt)