Hi, ich bin TUX und zeige meine Vor- und Nachteile für einen Wechsel zu meinem Betriebssystem

 

Sanfter Wechsel zu LINUX

 

 

 

   EINFÜHRUNG  

Warum es sinnvoll ist, auf LINUX umzustellen !

Ein einig Volk von Schnäppchenjägern und -sammlern, das seien wir Deutschen, mit schottischem Geiz geil nach dem einzigen Superdeal unseres Lebens. Und da wir so sehr unser Geld <zurückhalten>, um nicht zu sagen zusammen raffen, zwingen wir als Konsumrauschverweigerer darüber hinaus auch noch den Standort Deutschland in die Knie. Doch all dies gilt natürlich eindeutig nicht beim Umgang mit Computern. Um diese zu betreiben kaufen wir klaglos keineswegs preisgünstige Betriebssystemsoftware, werfen wir unser Geld mit vollen Händen zum Wohle eines weltbekannten Nordamerikaners hinaus. Wir lassen uns durch dessen per Symbole steuerbaren Bildschirmfenstersystem sogar unter den Sachzwang setzen, immer wieder noch leistungsfähigere Computerhardware kaufen zu müssen, weil nur diese dann auch weiterhin den stetig steigenden Anforderungen des immer voluminöseren Fensterwechsler namens Windows gewachsen zu sein scheint. Und das alles, obwohl schon seit vielen Jahren idealistische Computerfreaks eine aus UNIX weiterentwickelte Software namens <LINUX> als Schnäppchenalternative nahezu zum Nulltarif über das Internet, an den Unis und auf den CD's der Fachzeitschriften anbieten.

Woran liegt es, dass wir Computernutzer für teueres Geld auch weiterhin proprietärer Software lizenzieren, während gleichzeitig das Heer der Computerfreaks LINUX weiterentwickeln, dabei auch noch dessen Programmcode offen legt, um individuelle Weiterentwicklungen und Anpasssungen zu ermöglichen, in der Hoffnung, dass unser aller Zukunft nicht allein von eben der genannten nordamerikanischen Softwareschmiede in eigennütziger Weise bestimmt werde, sondern dass sich alle Menschen in einer kollektiven Computerkultur weiterzuentwickeln vermögen?

 
was LINUX istund woraus es besteht, erfahren Sie hierNur zu leicht könnten wir an dieser Stelle mal wieder die trägen, unflexiblen und bequemen Verbraucher vorführen, die nicht längst der Gunst der Stunde gefolgt und auf OpenSourceSoftware umgestiegen sind, um so nachhaltig der Redmonder Dauerkostenfalle eine lange Nase zu zeigen. Doch die Dinge liegen leider nicht ganz so einfach, wie mancher professionelle Schuldzuweiser gerne hätte, denn natürlich ist die Redmonder Softwareschmiede keineswegs an Konkurrenz interessiert. So hat sich der Redmonder schon früh darauf spezialisiert, Konkurrenz mit allen Mitteln (konzern-)wirtschaftlicher Kunst auszuschalten bzw. vom Markt zu drängen. Nach Moral, kulturellen und sozialen Belangen wird dabei natürlich nicht gefragt, der Zweck heiligt mehr Mittel, als für uns alle gut ist. Wer da als Anwendungssoftwareproduzent nicht lauthals dem Markenzeichen des Remonders huldigt und dessen vorgebliche Vorzüge preist, läuft Gefahr von dessen Betriebssystemquellcode abgehängt zu werden, so dass infolge mangelnder Programmanpassungsmöglichkeit der eigene Untergang am Softwaremarkt vorprogrammiert ist.

Steuerberater und Ärzte kennen das z.B. schon recht gut, denn ihre Steuerbe- bzw. Honorarabrechnungsprogramme laufen natürlich nur mit dem nordamerikanischen Fensterwechsler, dessen Lizenzgeber sich seinen Einfluss auf die Steuerprogrammproduzenten längst in vielfältiger Weise gesichert hat. Natürlich wird die genannte Steuerberechnungssoftware unter diesen Umständen nicht als OpenSourceSoftware angeboten, wird der OpenSourceGemeinde ein Bein nach dem anderen gestellt, was verwerflich ist und als Gängelung empfunden werden kann. So möchte ich gern selbst entscheiden, mit welchem Betriebssystem mein eben gekaufter <Drucker> auch in Zukunft bei mir zusammen zu arbeiten hat, schließlich weiß ich heute kaum, was mir eben diese ferne Zeit einmal bringen wird.
Doch leider bieten mir viele Druckerhersteller und -vertreiber diese Entscheidungsfreiheit eben gar nicht, denn ihren Produkten liegen zwar die Treibersoftware für die Redmonder Plattform bei, vielleicht auch noch für den Mac, dem böse Zungen nachsagen, dass er nur noch, unbeachtet seiner Qualitäten, aus kartellrechtlichen Gründen am Leben sei, aber eben keineswegs für die OpenSourcePlattform Linux. So wird der Käufer derartiger peripherer Produkte zur Nutzung des Redmonder Computerbetriebssystems gegängelt - der Geldbeutel einiger weniger scheint auch hier mal wieder gewichtiger, als geistige und kulturelle Weiterentwicklung ganzer Völker. Dieses existenzielle Merkmal proprietärer Software läßt sich auch am zunehmenden Trend der Softwarepatentierungen festmachen.

Ein Übriges für den schleppenden Umstieg breiter Massen auf lizenzfreie OpenSourceSoftware liegt aber auch im alternativen Betriebssystem LINUX selbst begründet. So sind die vielen Computerprogrammentwicklerfreaks der OpenSourceGemeinde zwar findige Programmierer, aber offensichtlich keine ebenso guten Didaktiker. Sie scheinen sich zuwenig in die Mentalität der in technischen Dingen durchschnittlich begabten Computerprogrammbenutzer einzufühlen. So reicht es bei diesem Betriebssystem z.B. bis heute nicht, einfach mal geschwind eine ProgrammCD mit sich selbst aktivierenden Programmen ins Laufwerk zu schieben, sondern es bedarf umständlich erscheinender Prozeduren, die einem Umsteiger von MS-Produkten nach jahrelanger von Windows forcierter Konditionierung eher an magische Prozeduren erinnern, als an durch Piktogramme intuitiv zu bedienende Anwendungsprogramme.

Seit kurzem jedoch ist Bewegung in diesen Entwicklungsbereich gekommen, werden von der OpenSourceGemeinde Routinen entwickelt und angeboten, die einem unbedarften Menschen den Umstieg auf das geheimnisvoll erscheinende Mysterium zu erleichtern versucht, das da LINUX genannt wird und inzwischen überwiegend auch ohne Kommandozeilenchinesisch betreiben werden kann, einfach durch Anklicken kleiner Bildchen mit symbolischem Charakter. Diesen Ratsuchenden helfen die folgenden Seiten dieser Beitragsreihe hier bei subventionsberater.de möglichst bald bei einen sanften Umstieg zu LINUX. Manchem Existenzgründer bietet solches Knowhow die wichtige Grundlage zur Selbsteinschätzung, ob LINUX dazu beitragen kann, Lizenzgebühren zu sparen, z.B. um so mehr Kapital für andere Investitionen frei zu haben. Er kann dann bestimmen, welche Vor- und Nachteile OpenSourceSoftware gegenüber der lizenzpflichtigen aus Redmond mit sich bringt. Und vielleicht bieten diese Informationen hier so manchem Zeitgenossen die Chance sich endlich von dem Gefühl frei zu machen, vorgeblich ein Krimineller zu sein, wie es so manche Institutionen vermitteln, weil er sich an die unentgeltliche Mitbenutzung der Computerprogramme seiner Verwandten auf seinem eigenen Computersystem gewöhnt hat, aus welchen Gründen auch immer. Er kann dann in Zukunft mit gutem Gewissen seinen PC einschalten, wohl wissend kein Raubkopierer mehr zu sein und dabei auch noch ein gutes Werk für unsere Gesellschaft zu erfüllen, denn es ist geschichtlich gesehen wahrlich nicht ratsam, wenn nur ein Produzent die ComputerbetriebssystemSoftwareerstellung auf unserer ganzen Welt dominiert, auch wenn dieser sich zur Zeit noch tolerant zeigt, um tiefer greifende Abhängigkeiten zu entwickeln

 

   DEFINITION  

Was ist LINUX, woraus besteht es?

LINUX ist eine Software, deren Aufgabe es ist, die Hardwarekomponenten eines PersonalComputers so miteinander zu koordinieren, dass sie in der Lage sind, mittels ihre logisch aufeinander abgestimmten Einzelfunktionen im Output für den Technikanwender verwertbare Resultate zu zeitigen. Eine solche Software wird als Betriebssystemsoftware bezeichnet. Im Gegensatz zum fest vorprogrammierten Räderwerk einer Uhr hat eine solche Steuersoftware den Vorteil, dass sie auch nachträglich noch modifiziert, also z.B. weiterentwickelt werden kann, um so den vorgegebenen Funktionsbereich der ComputerHardware an neue Aufgabenbereiche anzupassen. Die Systemsoftware stellt die Mittlerstelle zwischen Prozessorfunktionen und Mensch bzw. Benutzer der Hardware dar, zuweilen auch als USER bzw. Anwender bezeichnet.

Der Betriebssystemcode, den Linus Torvalds zu seiner Studentenzeit Anfang der 60er vom UNIX ausgehende zusammenstellte bestand aus einigen tausend Zeichen und sollte zunächst lediglich die damals neuen 386er-Prozessoren von IBM mit einem selbst gebastelten Betriebssystem versehen, welches nicht auf dem DOS-Code des Nordamerikaners Bill Gates basiert. Das von Torvalds entwickelte System sollte über die Fähigkeiten des an den Universitäten vorherrschenden Unix-Systems verfügen. Eigentlich eher beiläufig erregte der Student mit seiner Intention das Interesse anderer Programmierer, die sich zu tausenden auf der ganzen Welt in loser Verbindung zusammenschlossen und dabei halfen bzw. helfen, das System LINUX und sein Anwendungsspektrum ständig weiterzuentwickeln.

Die Lizenz, welche die kostenlose Benutzung einschließlich der Anpassung des Programm-Codes an spezielle Anforderungen erlaubt, bewegt Programmcodeentwickler kontinuierlich bis heute, entdeckte Fehler selbst auszumerzen und immer neue Funktionen einzubinden. So ermöglich LINUX als eigenständiges Betriebssystem den eingebunden AnwendungsProgrammen den Zugang zur Hardware des verwendeten Rechners, vom Prozessor und Arbeitsspeicher bis hin zu Laufwerken und externen Geräten wie Drucker und Bildschirm.

Da LINUX jedoch einst vor allem zu Testzwecken entwickelt worden war, finden sich bis heute elementar Bedienungselemente in diesem System, die an diesen Ursprung erinnern. Es sind jene Komponenten und Eingabekonsolen, in welche kryptisch anmutender Befehlscode eingegeben wird, der unbedarfte Anwender zurückschrecken läßt, da diese Prozeduren nur all zu leicht das Gefühl von Ahnungslosigkeit, ja sogar Ohnmacht gegenüber dem geheimnisvoll mächtigen Mysterium vermitteln. Diese anwendungsorientierte Benutzer bevorzugen grafische Oberflächen, die Eingaben über symbolträchtige Piktogramme vorsehen und so Kommunikations- oder Steueraufgaben ermöglichen, ohne Voraussetzung eines tieferen Verständnises über die Funktionsstrukturen der modernen IT-Technolgie in der Schwarzen Box. Während sich anfänglich Linux-Anhänger noch mit der Kommandozeile als Eingabeschnittstelle zufrieden geben konnten, soll es heute eine einfach zu bedienende grafische Oberfläche sein, wie sie die Office-Suite anbietet, ein Komplettanwendungsprogramm mit unzähligen Einzelkomponenten zur Lösung alltäglicher kommunikativer Büroaufgaben.

Da all diese einzelnen Programmkomponenten heutzutage bei der Installation einer sogenannten LINUX-Distribution gleich mit auf den PC installiert werden, ist die Grenze zwischen Betriebssystem und Anwendungen fliessend geworden - das gilt für LINUX ebenso wie für MS-Windows. So streiten sich sogar Experten über die Zugehörigkeitsfrage, denn es gibt auch außerhalb des Kernels, also dem innersten Funktionscode der Betriebssystemsoftware, Programme, ohne die der Betrieb eines Rechners eigentlich nicht möglich ist. So erklärt Microsoft sogar seine grafische Oberfläche zum Teil seiner Windows-Betriebssysteme, ebenso wie schon mehrmals versucht worden ist, auch den Explorer zum untrennbaren wesentlichen Bestandteil des MS-Betriebssystems zu erklären.

Der Linux-Kernel, also das eigentliche Betriebssystem, ist inzwischen schon um ein Vielfaches seiner anfänglichen Größe gewachsen, bewegt sich aber noch immer im einstelligen MByte-Bereich. Damit er ständig von seiner OpenSourceGemeinde weiterentwickelt werden kann, ist sein Quellcode offen gelegt und somit jedermann zugänglich, im Gegensatz zum proprietären Code von MS, der von seinem Entwickler geheim gehalten wird, damit sich dieser den Zugang dazu bezahlen lassen kann. Der Code von LINUX ist also kostenfrei zugänglich und es darf deshalb damit auch kein Kommerz gemacht werden, wie es die Lizenzbedingungen der OpenSourceGemeinde vorsehen.

Distributionen sind Zusammenstellungen von Software für Betriebssystem und Anwendungen in Kombination mit Installationsroutinen auf einer CD, die es in ihrer Komplettheit einem Anwender ermöglichen sollen, möglichst einfach und allgemeinverständlich ein einsatzfähiges LINUX-System auf seinem PC einzurichten. Leider hapert es bislang zuweilen noch immer ein wenig mit der Allgemeinverständlichkeit, was sich als Hemmschuh bei der allgemeinen Verbreitung von LINUX erweist. Dem versuchen Distributoren mit jeweils eigenen Konzepten entgegen zu wirken. Und da hierbei jeder gewissermaßen ein eigenes Süppchen kocht, zirkulieren Distributionen mit unterschiedlichen Ansätzen auf dem Markt. Bekannte sind Debian, GNU, Suse, Mandrake, RedHat und FedorCore2. Deren Bestandteile sind zwar OpenSourceSoftware, doch für ihre spezifischen Zusammenstellungen verlangen Distributoren wie z.B. Suse ein Entgelt.

Käuflich zu erwerbende Distributionen bieten also in der Regel mehr als nur eine simple Zusammenstellung freier Programme. Abgesehen von Zusatzleistungen wie Handbüchern oder Support liefern sie zuweilen auch kommerzielle Programmkomponenten.

Auch an der Oberfläche zeigen sich Unterschiede zwischen den verschiedenen Linux-Distributionen. Manche verwenden statt den KDE in der Standardeinstellung die DesktopUmgebung Gnome oder eine der zahlreichen anderen Oberflächen. Die Anordnung der Menüs, die Gestaltung der Kontrollleiste oder des Hintergrunds, die Darstellung der Desktop-Icons, all das liegt im Ermessen des Distributors. Zwar kann der Erwerberr solche Details nachträglich noch umkonfigurieren, aber das benötigt Zeit und Wissen. Deshalb bevorzugen viele Linux-Anwender die eine oder andere Distribution allein wegen der ihnen angenehmeren Voreinstellung.

Bei der Entscheidung für bestimmte Distributionen spielt auch die Hardware-Unterstützung einen wichtigen Aspekt. In der Theorie läuft jede Hardware unter jeder Linux-Variante gleichermaßen gut oder schlecht. Allerdings steht es jedem frei, den Linux-Kernel so anzupassen, dass er beispielsweise bestimmte Hardware-Unterstützung über so genannte Patches (englisch für „Flicken") hinzufügt, obwohl die Entwickler des offiziellen Kernels sie nicht eingebaut haben. Zusätzliche Software, die neue Hardware erkennt und die entsprechenden Treiber automatisch lädt, tut ihr Übriges. Diese Möglichkeit nutzen die meisten Distributoren mehr oder weniger stark aus. Auch hieran scheiden sich die Geister der Benutzer - einige verwenden prinzipiell lieber offizielle Kernel, andere vertrauen ihrem Distributor und sind dankbar für die von ihm eingebauten Patches. Einige Geräte laufen unter jener Distribution direkt nach dem Anschließen, bei einer anderen sind vielleicht nachträgliche Downloads und umständliche Konfiguration erforderlich. Eine objektiv beste Distribution gibt es also nicht - die individuellen Vorzüge und Bedürfnisse der Benutzer sind der Grund für die große Zahl verschiedener Linux-Varianten.

Ein besonders für MS-Windows-konditionierte Computerbenutzer einschneidender Stolperstein stellen bei LINUX die sogenannten Pakete dar. Zwar bestehen auch bei MS-Windows die Anwendungen aus einzelnen Programmkomponenten, doch dies wird dem Anwender hier nicht so deutlich bewusst, da die Installationen hierzu in der Regel aus dem Aufruf einfacher Execute-Dateien (.EXE) meist mit der typischen SETUP-Kennung bestehen. Bei Linux bestehen solche Anwendungen eben aus Paketen, deren Installation distributionenspezifisch unterschiedlich sind. Jedes Betriebssystem muss all diese Programme verwalten, um ein Datenchaos zu vermeiden. Linux empfiehlt als Standard eine Struktur, in der Dateien in Verzeichnissen mit entsprechenden Namen liegen: Ausführbare Programme liegen in bin-Verzeichnissen, Konfigurationsdateien unter /etc. Neue Dateien dorthin zu kopieren, fällt leicht, aber die Übersicht darüber, welche Dateien zu welchem Paket gehören, verwalten Paket-ManagementSysteme. Ein solches Software-Paket enthält dann z.B. die Programmdateien und einige Zusatzinformationen, die dem jeweiligen spezifischen Paket-Management vermitteln, ob die enthaltene Software zum Funktionieren von weiteren Programmpaketen abhängt und in welche Verzeichnisse es die Dateien kopieren soll. Leider gestalten nicht alle Distributoren solche Informationen einheitlich; sie benennen Pakete unterschiedlich und sortieren Dateien unterschiedlichen Konventionen folgend in die Verzeichnisse ein. Deshalb lässt sich beispielsweise ein Fedora-RPM-Paket nicht immer problemlos unter Suse Linux verwenden.

 

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(Abb. OpenSourceProjekt)