D i e   C h r o n o l o g i e
     
 
Die S.F.-Unternehmensgruppe und ihr Geschäftsmodell

 

 
 
 
  Die S.F.-Unternehmensgruppe  
     
   
Die Vermögensbeteiligungs-GmbH  
Emission u. Fondsverwaltung  
Gründung 10-1989 • Konkursverfahren 10-1998 • Löschung 08-2011  
 
Die Vermögensbeteiligungs-GmbH & Co. KG bzw. SE. GmbH & Co. KG  
Erwerb von Unternehmensbeteiligungen in Form von Aktien oder GmbH-Anteilen, von festverzinslichen Wertpapieren, von Immobilien oder Beteiligungen an Immobiliengesellschaften sowie die Erzielung von Einkünften aus Kapitalvermögen und Einkünften aus Vermietung und Verpachtung.  
Gründung 02-1998 • Umfirmierung Ende 1998 in SE. GmbH & Co. KG • Konkursverfahren 10-1998 • Löschung 01-2007  
 
Die Allfinanz-Beratungs-GmbH  
Vertriebsgesellschaft
Versicherungsmakler im Sinne v. § 93 HGB, die Versicherungsvermittlung gem. § 84 HGB, die Verwaltung von Versicherungsverträgen sowie die Vermittlung von Finanzierungen.
 
Gründung 12-1984 • 2 Umfirmierungen • Umfirmierung in die Allfinanz-Beratungs-GmbH Mitte 1991 • Konkursverfahren
10-1998 • Löschung 12-2003
 
   
Gründung einer Zweigniederlassung in Sachsen-Anhalt 01-1992.  
 
Die W.T.S.-GmbH  
Treuhänderin - gruppenintern -
Steuerberatungsgesellschaft gem. §§ 32, 57 StBerG. Beteiligungen an Gesellschaften ähnlicher Art oder der Erwerb von gleichartigen Unternehmen jeweils im berufsrechtlich zulässigen Rahmen.
 
Gründung 12-1985 • Umfirmierung in Kn., J. und A. Stb.-GmbH und Löschung 04-1997  
Gründung 04-1997 • Konkursverfahren 10-1998 • Löschung 01-2007.  
   
Gründung einer Zweigniederlassung in Sachsen-Anhalt 11-1992 • Umfirmierung in Kn., J. und A. Stb.-GmbH und Löschung 06-1997.  
   
Gründung einer Zweigniederlassung in Baden-Württemberg 01-1994• Umfirmierung in Kn., J. und A. Stb.-GmbH und Löschung 07-1997.  
 
Die Beteiligungs- und Finanzanlagenverwaltung AG  
Holding
Die Konzeption, der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Vermögensanlagen im In- und Ausland sowie die Gewährung von stillen Beteiligungen zwecks Kapitalbeschaffung an der Gesellschaft selbst. Genehmigungspflichtige Geschäfte, insbesondere Bankgeschäfte, übt die Gesellschaft nicht aus.
 
Gründung 10-1989 • Erhöhung des Grundkapitals i. H. v. TDM 1.000 um TDM 4.000 auf TDM 5.000 durch Ausgabe neuer Aktien 05-1997 • Konkursverfahren 10-1998 • Löschung 04-2008  
Beteiligungen:  
100 % Vermögensbeteiligungs GmbH  
100 % Allfinanz-Beratungs-GmbH  
 
100 % I.-I. GmbH  
  Bauträgergesellschaft  
  Gründung 08-1988 • 1 Umfirmierung Ende 1993 • Umfirmierung in I.-I. B. GmbH Ende 1995 • Konkursverfahren 10-1998 • Löschung 09-2009  
 
100 % I. GmbH  
  Immobilienprojektentwicklung  
  Gründung 03-1984• 1 Umfirmierung • Umfirmierung in I. GmbH Ende 1993 • Konkursverfahren 10-1998 • Löschung 05-2008  
 
   
R. Revision und Treuhand GmbH  
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Treuhandgesellschaft  
Gründung 08-1988• Umfirmierung in Kn., J. und Schn. W.-GmbH und Löschung 12-1997  
Gründung 12-1997 • Liquidation 2004 • Löschung 04-2010  
 
     
  Das Geschäftsmodell: Kapitalanlagen in geschlossene Immobilienfonds in der Rechtsform der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts  
       
   

Bei einem als Gesellschaft bürgerlichen Rechts geführten geschlossenen Immobilienfonds beteiligen sich die Anteilseigner des Fonds unter Inanspruchnahme steuerlicher Vorteile als Mitgesellschafter an einem bestimmten Immobilienprojekt; sie haften ggfs. mit ihrem Privatvermögen über den erworbenen Fondsanteilswert hinaus.

Um solche - keiner staatlichen Aufsicht - unterliegende geschlossene Immobilienfonds handelte es sich auch bei den von der S.F.-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Baden-Württemberg seit 1989 aufgelegten geschlossenen Immobilienfonds.

Aufgelegt und verwaltet wurden die geschlossenen Immobilienfonds von der im Oktober 1989 gegründeten Vermögensbeteiligungs-GmbH, deren alleinige Gesellschafterin die ebenfalls im Oktober 1989 gegründete Beteiligungs- und Finanzanlagenverwaltung AG war.

Im Februar 1998 wurde die Vermögensbeteiligungs-GmbH & Co. KG gegründet und Ende des Jahres 1998 in SE. GmbH & Co. KG umbenannt; Komplementärin war die Vermögensbeteiligungs-GmbH.

Für die Vermarktung der Produkte der S.F. Unternehmensgruppe war die Allfinanz-Beratungs-GmbH zuständig. Alleinige Gesellschafterin war die Beteiligungs- und Finanzanlagenverwaltung AG.

Unterstützt wurde die S.F.-Unternehmensgruppe bei der Vermarktung ihres Geschäftsmodells auch von Kooperationspartnern wie z. B. Banken, die ihrerseits nicht selten die Beteiligungen der Kunden an den geschlossenen Immobilienfonds mit einer Finanzierung kombiniert haben.

Auf der Basis von Treuhandverträgen zwischen den Fondsanlegern und der W.T.S. GmbH wurden die von den Anlegern geleisteten Einlagen auf einem Treuhandkonto gesammelt und sobald das gezeichnete Kapital des jeweiligen Immobilienfonds vollständig eingezahlt war auf das Konto der jeweiligen Immobilienfondsgesellschaft überwiesen.

Geschäftsführer der W.T.S. GmbH war bis zur Löschung im April 1997 M. J. - kurz zuvor wurde die Gesellschaft in Kn., J. u. A. Stb.-GmbH umbenannt.
Ebenfalls im April 1997 wurde eine * neue * W.T.S. GmbH im Handelsregister eingetragen, deren Geschäftsführer dann K. A. wurde.

Die in 1992 in Sachsen-Anhalt und 1994 in Baden-Württemberg gegründeten selbständigen Filialen der W.T.S. GmbH wurden ebenfalls vor ihrer Löschung im Juni bzw. Juli 1997 in Kn., J. u. A. Stb.-GmbH unbenannt.

Die Mittelverwendungskontrolle erfolgte durch einen unabhängigen Treuhänder (in der Regel sind dies Rechtsanwälte, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer), um sicherzustellen, daß die Anlegergelder wie vertraglich festgelegt zweckgebunden verwendet wurden.

Dabei kamen weitere Unternehmen der S.F.-Unternehmensgruppe ins Spiel, die ihrerseits entstandene Forderungen für den Zwischenerwerb und die Entwicklung der jeweiligen Objekte gegen die jeweilige Immobilienfondsgesellschaft bürgerlichen Rechts im Rahmen der vereinbarten Zweckbindung geltend gemacht haben.

 
       
  Die für M. J. strafrechtlich relevante Phase der S.F.-Unternehmensgruppe  
       
1996
  Erste Liquiditätsengpässe bei der S.F.-Gruppe  
       
    In Folge der Liquiditätsengpässe der S.F.-Unternehmensgruppe hat M. J. nach den Feststellungen der mit der Strafsache befassten Gerichte in 1996 als faktischer Geschäftsführer das Personal der W.T.S. GmbH gegen die Bedenken des formellen Geschäftsführers angewiesen, die bei der W.T.S. GmbH eingegangenen Anlegergelder entgegen des Treuhandvertrages je nach Liquiditätsbedarf der zur S.F.-Unternehmensgruppe gehörenden Unternehmen unmittelbar auf deren Konten zu überweisen.

Mit diesem Schneeballsystem konnte M. J. nach Auffassung der Gerichte den Zusammenbruch der S.F.-Unternehmensgruppe bis 1998 hinauszögern.

 
07-1998
  Zahlungsunfähigkeit der S.F.-Unternehmensgruppe  
       
10-1998
  Die formelle Geschäftsführung stellte Konkursanträge für die
Allfinanz-Beratungs-GmbH
Vermögensbeteiligungs-GmbH
W.T.S. GmbH
 
 
 
 
 
 
D a s   E r m i t t l u n g s v e r f a h r e n  
1 9 9 8 - 2 0 0 4
   
 
 
  Die Selbstanzeige  
       
10-1998   Am 16.10.1998 hat sich u. a. M. J. in Folge der von seinen Partnern gestellten Insolvenzanträge für die S.F.-Unternehmensgruppe selbst bei der Staatsanwaltschaft Lörrach wegen möglicher Unregelmäßigkeiten angezeigt.  
       
  Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Mannheim gegen M. J. und andere Personen  
       
01-1999   Am 14.01.1999 hat die Staatsanwaltschaft Mannheim M. J. mitgeteilt, daß gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

 
03-1999   Im März 1999 hat der mit der Abwicklung der Insolvenzen der S.F.-Unternehmensgruppe beauftragte Insolvenzverwalter Unterlagen über Kontobewegungen seit 1996 an die Polizei weitergegeben.

 
04-1999   Am 08.04.1999 hat das Amtsgericht Lörrach einen Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschluß erlassen.
Am 29.04.1999 wurden die gesuchten Dokumente freiwillig von M. J. an die Polizei herausgegeben.

 
08-1999   Am 24.08.1999 hat das Amtsgericht Mannheim einen Haftbefehl gegen M. J. erlassen.

 
09-1999   Am 08.09.1999 hat das Amtsgericht Mannheim die Vollstreckung des Haftbefehls gegen Auflagen ausgesetzt .

 
10-1999   Am 26.10.1999 hat die Staatsanwaltschaft Mannheim einen Buchhalter mit der Prüfung der Unternehmenskonten beauftragt.

 
    In der Folge wurden weitere Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse erlassen, Unterlagen wurden beschlagnahmt oder freiwillig herausgegeben, zahlreiche Zeugen wurden befragt und die späteren Mitangeklagten wurden vernommen.

 
03-2002   Am 30.03.2002 hat der am 26.10.1999 von der Staatsanwaltschaft Mannheim beauftragte Buchhalter seinen Prüfbericht fertiggestellt.

 
    Es folgten weitere polizeiliche Ermittlungen.

 
09-2003   Am 01.09.2003 hat die Polizei den abschließenden Ermittlungsbericht an die Staatsanwaltschaft Mannheim weitergegeben.

 
10-2003   Am 30./ 31.Oktober 2003 haben die Rechtsanwälte von M. J. Akteneinsicht erhalten.

 
12-2004   Am 22.12.2004 haben die Rechtsanwälte von M. J. ihre Stellungnahmen zu den Vorwürfen abgegeben.

 
    Am 30.12.2004 wurde der seit September 1999 zur Vollstreckung ausgesetzte Haftbefehl gegen M. J. aufgehoben.  
 
 
 
D i e   A n k l a g e e r h e b u n g   
2 0 0 5
     
  Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat Anklage gegen M. J. und andere Personen erhoben  
       
01-2005   Am 25.01.2005 hat die Staatsanwaltschaft Mannheim eine 164-seitige Anklageschrift beim Landgericht Mannheim eingereicht.

 
03-2005   Am 31.03.2005 hat der Beschuldigte M. J. seine Stellungnahme zu den von der Staatsanwaltschaft Mannheim gegen ihn erhobenen Vorwürfen beim Landgericht Mannheim eingereicht.

 
 
 
 
U n t e r n e h m e r i s c h e   A k t i v i t ä t e n 
 T e i l   I
zum Artikel
     
  Der Einstieg bei TelDaFax in Deutschland  
       
2005   M. J. wurde alleiniger Vorstand bei der TelDaFax Holding AG.

 
    M. J. wurde zum Geschäftsführer der TelDaFax GmbH und der TelDaFax wireless GmbH.

 
2006   M. J. wurde zum Geschäftsführer der TelDaFax Systems GmbH.  
     
 
D a s   S t r a f v e r f a h r e n   
2 0 0 6 - 2 0 0 7
zum Artikel
 
 
  Das Strafverfahren vor dem Landgericht Mannheim  
       
11-2006   Am 09.11.2006 hat die Strafkammer 24 - Große Wirtschaftsstrafkammer - des Landgerichts Mannheim die Eröffnung des Strafverfahrens gegen M. J. und andere Personen u. a. wegen Untreue bei geschlossenen Immobilienfonds beschlossen.

 
12-2006   Am 06.12.2006 hat das Landgericht Mannheim die Terminierung für die Hauptverhandlung bestimmt.

 
01-2007   Am 12.01.2007 hat die öffentliche Verhandlung gegen M. J., K. A. und A. K. vor dem Landgericht Mannheim begonnen.

Laut Pressemitteilung des Landgerichts Mannheim wurde den Angeklagten vorgeworfen, sie hätten als maßgebliche Verantwortliche der S.F.-Unternehmensgruppe mit Sitz in Lörrach in den Jahren 1995 bis 1998 Beteiligungen an geschlossenen Immobilienfonds vertrieben und entgegen der vertraglichen Zusicherung über die Verwendung der Anlagegelder für Bauprojekte diese zweckwidrig verwendet, um die Liquidität der S.F.-Unternehmensgruppe zu erhalten.

Diese war im Spätherbst 1998 finanziell zusammengebrochen. Die Immobilienfonds wären entgegen der Zusagen gegenüber den Anlegern nicht rechtzeitig geschlossen worden, was zu Verlusten in Millionenhöhe (DM) geführt hätte.

 
03-2007   Am 16.03.2007 endete nach 7 Verhandlungstagen das Strafverfahren bezogen auf M. J. mit einer Verurteilung zu einer Haftstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten wegen Untreue in 176 Fällen und Gläubigerbegünstigung.

Das Gericht sah es als erwiesen an, daß M. J.

1.   in den Jahren 1996 bis 1998 als faktischer Geschäftsführer der W.T.S. GmbH die von den Fondsanlegern geleisteten und auf dem Treuhandkonto der W.T.S. GmbH gesammelten Einlagenzahlungen zweckwidrig verwandt hat ( Untreue in 176 Fällen ) und

2.   im September 1998 als faktischer Geschäftsführer der Vermögensbeteiligungs-GmbH nach
deren Zahlungsunfähigkeit einen noch nicht fälligen Betrag i. H. v. TDM 700 zur teilweisen
Rückführung eines der Vermögensbeteiligungs-GmbH gewährten Bankkredits i. H. v. TDM 1.000 verwandt und damit die Freigabe der als Sicherheit für den Bankkredit dienenden Bürgschaft seiner Eltern i. H. v. TDM 700 erreicht habe ( Gläubigerbegünstigung ).
     
 
 
 
 
U n t e r n e h m e r i s c h e   A k t i v i t ä t e n 
 T e i l   II
zum Artikel
     
  Formeller Ausstieg aus dem operativen Geschäft der TelDaFax-Unternehmensgruppe  
       
09-2007   Mit Beschluß der Hauptversammlung vom 02.09.2007 wechselte M. J. in den Aufsichtrats der TelDaFax Holding AG.

Ebenfalls mit Beschlüssen vom 02.09.2007 wurde M. J. als Geschäfsführer der TelDaFax GmbH, der TelDaFax wireless GmbH und der TelDaFax Systems GmbH abberufen.
 
       
  Wechsel des Wohn- und Geschäftssitzes in die Schweiz  
       
10-2007   M. J. wurde Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift der auf den Handel mit Strom und Gas sowie die Vermittlung solcher Handelsgeschäfte im In- und Ausland ausgerichteten TelDaFax International AG.

Eintragung:   06.06.2007
Aktienkapital:   100.000 Schweizer Franken
Sitz:  

Schweiz - Z. - B. 149

Direktor:   04-2008 bis 10-2010 D. V.

 
    M. J. gründete gemeinsam mit seiner Frau die Unternehmensberatung MHJ C. GmbH; M. J. übernahm die Funktion als Vorsitzender der Geschäftsführung mit Einzelunterschrift und seine Frau die Funktion als Geschäftsführerin mit Einzelunterschrift.

Eintragung:   30.10.2007
Stammkapital:   20.000 Schweizer Franken ( Gesellschafter: M. J. mit einem Anteil von 19.000 SF und H. J. mit einem Anteil von 1.000 SF )
Sitz:  

Schweiz - Z. - B. 147


 
11-2007
  M. J. wurde Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift der neu eingetragenen Beteiligungsgesellschaft TDF T. H. AG .

Eintragung:   08.11.2007
Aktienkapital:   100.000 Schweizer Franken
Sitz:  

Schweiz - Z. - B. 149

Direktor:   02-2009 bis 11-2010 D. V.
    02-2009 bis 11-2010 K. B.

 
12-2007   M. J. wurde Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift und seine Frau Direktorin mit Einzelunterschrift der neu eingetragenen Vermögensberatungsgesellschaft C. AG.

Eintragung:   17.12.2007
Aktienkapital:   100.000 Schweizer Franken
Sitz:  

Schweiz - Z. - B. 149


 
     
 
D i e   R e v i s i o n
2 0 0 7 - 2 0 0 8 zum Artikel
   
  Das Revisionsverfahren beim Bundesgerichtshof  
       
03-2008   Am 20.03.2008 hat der Bundesgerichtshof die Revision des M. J. gegen das Urteil des Landgerichts Mannheim vom 16.03.2007 in allen Punkten

1.   Zum Vorsatz und zum Vermögensnachteil bei Untreuehandlungen durch pflichtwidriges Eingehen von Risiken für fremdes Vermögen.

 
2.   Zur Terminierung in Wirtschaftsstrafsachen.  

als unbegründet verworfen.

 
06-2008   Anfang Juni 2008 wurde M. J. erstmals zum Haftantritt geladen.

 
07-2008   Mitte Juli 2008 stellte M. J. ein Gnadengesuch.

 
 
 
 
U n t e r n e h m e r i s c h e   A k t i v i t ä t e n 
 T e i l   III
zum Artikel
     
08-2008   M. J. wurde Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift der neu eingetragenen, auf Umwelttechnik und neue Energien ausgerichteten TDF e. AG.

Eintragung:   05.08.2008
Aktienkapital:   100.000 Schweizer Franken
Sitz:  

Schweiz - Z. - B. 149

Direktoren:   09-2008 bis 02-2010 J. A.
    12-2009 bis 08-2010 D. V.
    02-2010 bis 08-2010 E. W.
    seit 08-2010 W. Sch.

 
     
 
D i e   B e s c h w e r d e n   
2 0 0 8 - 2 0 10
zum Artikel
 
 
  Die Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht  
       
01-2009   Am 24.01.2009 hat das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerde des M. J. gegen das Urteil des Landgerichts Mannheim vom 16.03.2007 und den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 20.03.2008 zurückgewiesen.

 
  Auslieferungsverfahren - Part I -  
       
03-2009   Im März 2009 ersuchte das Justizministerium Baden-Württemberg die zuständigen Behörden in der Schweiz um vorläufige Inhaftnahme von M. J. und Auslieferung an Deutschland.

 
05-2009   Aufgrund des am 04.05.2009 vom Bundesamt für Justiz erlassenen Auslieferungshaftbefehls wurde M. J. am 14.05.2009 in der Schweiz festgenommen und in provisorische Auslieferungshaft verbracht.

Hiergegen hat M. J. Beschwerde eingelegt und u. a. eine Kaution i. H. v. 500.000 Schweizer Franken für eine provisorische Haftentlassung angeboten.

 
06-2009   Am 02.06.2009 wurde M. J. nach einer Entscheidung des Bundesstrafgerichts vom 28.05.2009 gegen Stellung einer Kaution i. H. v. 800.000 Schweizer Franken und der Abgabe seiner Ausweispapiere sowie unter Erfüllung einer wöchentlichen polizeilichen Meldepflicht aus der provisorischen Auslieferungshaft entlassen.

 
 
 
 
U n t e r n e h m e r i s c h e   A k t i v i t ä t e n 
 T e i l   IV
zum Artikel
     
09-2009   M. J. wurde Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift der O.E. V. AG.

Eintragung:   06.03.2006
Aktienkapital:   100.000 Schweizer Franken
Sitz:  

Schweiz - Z. - B. 149


 
    M. J. wurde Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift der Beteiligungsgesellschaft B. M. AG.

Eintragung:   17.03.2006
Fusion:   15.06.2009 OE.EU AG
Aktienkapital:   100.000 Schweizer Franken
Sitz:  

Schweiz - Z. - B. 149


 
02-2010   M. J. wurde Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift der neu eingetragenen auf Projektentwicklung und Beratung ausgerichteten TDF C. AG.

Eintragung:   16.02.2010
Aktienkapital:   100.000 Schweizer Franken
Sitz:  

Schweiz - Z. - B. 149

Direktor:   02-2010 bis 07-2010 J. A.
    02-2010 bis 03-2011 J. T.

 
03-2010   M. J. wurde Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift der Beteiligungsgesellschaft I. Schweiz AG.

Eintragung:   24.06.1992
Aktienkapital:   370.000 Schweizer Franken
Sitz:  

Schweiz - Z. - B. 149


 
    M. J. wurde Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift der auf Beteiligungen und Immobilien ausgerichteten H. H. AG.

Eintragung:   17.03.1978
Abspaltung:   14.11.2006 S. H. AG
Aktienkapital:   300.000 Schweizer Franken
Sitz:  

Schweiz - Z. - B. 149


 
05-2010   M. J. wurde Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift der auf Beteiligungen und Finanzierungen ausgerichteten M. AG.

Eintragung:   14.01.1994
Aktienkapital:   100.000 Schweizer Franken
Sitz:  

Schweiz - Z. - B. 149

 
       
  Auslieferungsverfahren - Part II -  
       
05-2010   Das seit Juni 2009 andauernde Beschwerdeverfahren von M. J. gegen die Auslieferung nach Deutschland wurde vom Bundesstrafgericht am 08.04.2010 mit der Entscheidung M. J. an Deutschland auszuliefern, beendet.

M. J. wurde am 10.05.2010 wegen Fluchtgefahr in der Schweiz festgenommen und in provisorische Auslieferungshaft verbracht.

Am 25.05.2010 wurde die zuletzt erhobene Beschwerde von M. J. gegen die Entscheidung des Bundesstrafgerichts vom Bundesgericht als unbegründet zurückgewiesen.
 
       
  Haftbeginn in der Justizvollzugsanstalt Bruchsal  
       
06-2010   Am 07.06.2010 wurde M. J. an Deutschland ausgeliefert - 2 Jahre nach der ersten Ladung zum Haftantritt mußte M. J. seine Freiheitsstrafe antreten.

 
 
 
 
U n t e r n e h m e r i s c h e   A k t i v i t ä t e n 
 T e i l   V
zum Artikel
     
07-2010   M. J. ist nicht mehr Aufsichtsratsmitglied der TelDaFax Holding AG.  
   
 
  Die Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof  
       
09-2010   Am 28.09.2010 hat der Europäische Gerichtshof die Beschwerde vom 19.09.2009 wegen Verletzung des Artikels 6 § 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (Recht auf faires Verfahren) nach Maßgabe des Artikels 35 §§ 3 und 4 der Europäischen Menschenrechtskonvention abgewiesen.

 
 
 
 
U n t e r n e h m e r i s c h e   A k t i v i t ä t e n 
 T e i l   VI
zum Artikel
     
11-2010   M. J. ist nicht mehr Verwaltungsratsmitglied der I. Schweiz AG, der H. H. AG und der M. AG.

 
01-2011   M. J. ist nicht mehr Verwaltungsratsmitglied der TDF T. H. AG, der TDF e. AG und der TDF C. AG.  
       
  Haftentlassung aus der Justizvollzugsanstalt Waldshut-Tiengen  
       
08-2011   M. J. wurde nach Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe wegen günstiger Sozialprognose am 31.08.2011 vorzeitig aus der Haft entlassen.

 
 
 
 
U n t e r n e h m e r i s c h e   A k t i v i t ä t e n 
 T e i l   VII
zum Artikel
     
10-2011   M. J. ist nicht mehr Verwaltungsratsmitglied der O.E. V. AG und der B. M. AG.  
 
 
     
  Abkürzungen:  
 
ggf. = gegebenfalls  
TDM
= Tausend Deutsche Mark
 
HGB = Handelsgesetzbuch  
u. a.
= unter anderem
 
i. H. v.
= in Höhe von
       
 
     
 


 
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Copyright © by Karin Leister und H.-Dieter Poll - April 2012