Verbraucherschutzbeitrag:

Vorzüge und Tücken des ALL-IN-ONE
Scanner/Drucker/Kopierer PSC 1110 von HP
 
und seiner Nachfolgermodelle

Mein Eindruck von diesem Gerät
 

Nachschub frischer Druckertinte
Original, Refilleddruckköpfe oder Refilltinte?

opt. > 800 x 600; aktualisiert: 02.2007

 

 
Bedienungsfeld:
 

 

 

Festgestellte Vorteile:

  • Das PSC1110 kommt im Original wirklich ordentlich und sauber verpackt in der typischen HP-Packung auf den Verkaufstisch.
     

  • Die Kopierfunktionen sind auf einfache Weise unkompliziert und vor allem auch pc - unabhängig eindimensional über das Bedienungsfeld zu erreichen (s.o.). 
     

  • Das Gerät ist leicht und platzsparend kompakt aufgebaut und integriert sowohl Drucker als auch Scanner (600dpi) in einem Gehäuse. 
     

  • Das Schriftbild ist klar und sauber und gut geschwärzt und hat Laserqualität mit allerdings nicht ganz so filigranen Buchstabenlinien, aber ohne Verzerrungen und Streifen. 
     

  • Farbfotokopien sind ein Hauch bläulich, aber klar, weitgehend farbecht ausreichend gut aufgelöst und kontrastiert und in ihrer Qualität besser als Selbstentwicklungsbilder aus Polaroidkameras. 
     

  • In Verbindung mit gutem Fotopapier sind Ausdrucke in Fotoqualität möglich. 
     

  • Der Verbrauch an Tinte scheint sparsam zu sein. Ein Druckkopf mit 19 ml hat ein Tintenvorrat für etwa 200 bis 300 DIN A4 Druckseiten mit durchgehendem Text, z.B. für Seminarvorlagen, die teilweise auch gerasterte Fotografien enthalten; die Farbpatrone mit ca. 17 ml Gesamttintenmenge reicht etwa für 20 - 40 DIN A4 hochauflösende Druckseiten auf Hochglanzpapier im Fotomodus. Meist erschöpft eine Farbe zuerst, was die Patrone unbrauchbar macht, obwohl sich noch immer Tinte im Dreiertank befindet; meist geht die Farbe Gelb zuerst zuneige. 
     

  • Nach einem Druckkopfwechsel kalibriert sich der neue Druckkopf mit wenigen, recht einfachen Servicehandgriffen seitens des Users fast von selbst.
     

  • Die Druckerpatronen sind gut zugänglich und leicht auszuwechseln.
     

  • Günstiger Preis des Geräts selbst.
     
     

  • Der HP - Support ist kostenfrei recht gut per Internet zu erreichen, jedoch ausweichend wenn es um HP-geschäftspolitische bzw. -philosophische Fragen geht.
     

  • Inzwischen sind Nachfolgemodelle mit ähnlicher Technik auf dem Markt

 

und die Nachteile:

  • Das Gerät besitzt keinen echten Ausschalter. Zuweilen führt der Druckerteil deshalb auch dann Bewegungen des Druckkopfschlittens im Inneren durch. Diese Bewegung dient der Druckkopfreinigung. Wenn das Gerät sehr lange ohne Stromversorgung herumsteht, kann Tinte im Düsensystem eintrocknen. Meist hilft dabei dann zusätzlich noch die aktive Druckkopfselbstreinigungsfunktion des Geräts, die allerdings willkürlich nur über den PC ansteuerbar ist.
     

  • Den Drucker mal so eben geschwind einschalten zu wollen, funktioniert nicht. Das Einschalten des Geräts bedarf ein wenig Geduld und vor allem Zeit, bis die Maschine alle Initialisierungsroutinen durchlaufen hat. Erst danach kann dann wieder gedruckt werden. Das Warten darauf kann ganz schön nervig sein.
     

  • Das Spritzgussplastik bedarf der Rücksichtnahme seitens des Benutzers um Materialsprünge zu vermeiden. Bei den neuen Nachfolgemodellen ist inzwischen ein elastischeres und somit gegen kräftige, spitzkantige Stöße widerstandsfähigeres Plastik zur Anwendung gekommen.
     

  • Der Scannerabdeckungsdeckel ist nicht mit großem Zwischenspalt abhebbar, somit gibt's Probleme beim Scannen/Kopieren von dicken Vorlagen (z.B. Büchern); das Deckelscharnier kann abbrechen, wenn es ungeschickt gedrückt wird.
     

  • Die Tintetanks enthalten nicht gerade viel Tinte für den recht hohen Preis, der für diese zu berappen ist (der vermutlich eigentliche Druckerpreis wird wohl eher über die nachfolgenden Verbrauchskosten bezahlt).
     

  • Der Drucker besitzt ein Tintenpatronenerkennungssystem. Wenn der Drucker errechnet hat, dass eine Patrone leer ist, dann merkt er sich dies. Wird nun die Patrone herausgenommen, selbst wiederbefüllt und wieder eingesetzt, dann geht das Gerät davon aus, dass die wiedereingesetzte Patrone noch immer leer sei, denn Refill gibts natürlich nicht in der hp - Welt.
     

  • es gibt keinen Mengenrabatt z.B. bei Grossabnahme von Tinte in Multipacks, z.B. für Vieldrucker.
     

  • Die beigefügte Scanneranwendungssoftware läuft nur auf MAC (OS X) und auf MS - Betriebsystemen ab Windows 98 (Verbindung zum PSC1110 über USB), bei gleichzeitigem Betrieb des MS - Internetexplorers ab Version 6 auf Scriptbasis (Linux - User müssen sich ihre Treibersoftware im Internet auf den HP-Seiten zusammensuchen oder sich eben eine entsprechende Distribution kaufen (siehe unten).
     

  • Die Farbphotoausdrucke neigen je nach Photopapier im Verlauf eines Jahres zu verblassen, ganz besonders, wenn viel Sonnenlicht darauf fällt. Die kräftigen Rot- und Blautöne verschwinden zuerst, übrig bleiben dann gelbliche Flecken. Photos fürs Hinterbliebenenalbum sind haltbarer, wenn sie im Fotolabor entwickelt werden.

 

  
 
Grundlegende Informationen und auch  Treiberdownloads

finden Sie auf der HP - Internetseite:    

http://www.hp.com/country/de/ger/ 

 
HP unterstützt seine Multifunktionsgeräte unter LINUX mittels selbst entwickelter Treibersoftware durch die Drucketreiber HPIJS und HPOJ. Ob und wie das Gerät unter Linux zu nutzen sein kann, lesen Sie bitte auf folgenden Seiten nach

http://hpinkjet.sourceforge.net/
http://hpoj.sourceforge.net/
 

 
Weitere Informationen zu Druckertreibern bietet

http://www.linuxprinting.org/ 

 
Informationen generell zum Umstieg auf LINUX finden Sie in unserer  Beitragsreihe:

Sanfter Wechsel zu LINUX

Wenn auch Ihr schon etwas betagtes Mütterchen zu jenen engagierten Bürgerinnen gehört, die immer mal wieder ihren örtlichen Bürgermeister oder andere überragende Persönlichkeiten mit geprinteten Eingaben überschwemmen und so auf Trab halten, oder wenn dieses die Verwandtschaft gern mit einer Unzahl von bunten Gratulationskärtchen aus eigener Foto-Print-Produktion auf dem Laufenden hält, oder aber wenn auch Sie sich als Einfrau/mann-Ich-AG-Miniunternehmen im Einzimmerminibüro über die kärglichen Runden bringen müssen, in dem neben dem Kleiderschrank auch noch die Kleinstküche samt Geschäftsgarage und das Klappbett Platz finden müssen, dann könnte ein ...

.... PSC1110 All-in-one-Drucker-Scanner-Kopierer ...

... (mit 600dpi optischer Auflösung) genau das richtige Ein- Ausgabegerät für Ihre Kleinst - EDV oder eben die ihrer betagten Mutter sein. Dieses schuhschachtelgrosse Kombigerät eignet sich recht gut für ein paar gelegentliche Scann's und/oder Printseiten am Tag, und darüber hinaus auch gleich noch das pc - unabhängige Anfertigen einzelner Farb- und/oder Schwarzweiß- bzw. auch Graustufenkopien auf Tintenstrahldruckerbasis. Die Bedienung dieses Alles-in-einem-Geräts ist so simpel, dass sich sogar mein äußerst technikfeindliche Mutter, trotz ihrer schon zahlreichen Lebensjahre, damit ohne weiteres ein paar Kopien von Druckseiten und Farbfotos erstellen kann.

Damit aber ist des Lobs noch nicht genug. Vor wenigen Jahren noch waren Tintenstrahldrucker berühmt berüchtigt dafür, in Streifen zerlegte, verschmierte Seiten bei nicht wischfester Druckertinte zu liefern, unter ständig verstopften Druckkopfdüsen zu leiden und auch nicht gerade billig zu sein. Diesbezüglich hat sich offensichtlich einiges geändert - die Tintetankdüsen bleiben erstaunlich lang offen, auch dann wenn nicht jeden Tag gedruckt wird, das Schriftbild ist fast so klar und streifenfrei wie bei einem Laserdrucker, wenn auch nicht ganz so filigran, und die Farben sind selbst im Photodruckmodus so farbecht, dass sogar kopierte Polaroidsofortbildfotos als Kopie besser aussehen, als im Original. Und dabei sind die dazu versprühten Tintetröpfchen wohl so winzig geworden, dass man sich nicht mehr alle paar Photos lang eine neue Druckpatrone zu kaufen braucht.

Bislang war das PSC1110 bzw. seine heutigen Nachfolgermodelle aus der PSC1000erFamilie für gerade mal 70 bis 100 Euro im einschlägigen Handel zu sehen. Das scheint natürlich preisgünstig, doch dahinter steckt die übliche Philosophie amerikanischer Wirtschaftsstrategen - Niedrigpreis fürs Gerät, dafür zwingende Bindung an den Hersteller beim Verbrauchsmaterial, wie z.B. den Druckertintepatronen, welche zu absolut überhöhten Preisen verkauft werden. So kosten ein Dreikammerfarbtank mit 17 ml. Farbtinte (ca. 32 - 35 Euro) und ein Schwarzweißtank mit 19 ml. schwarzer Tinte (ca. 22 - 25 Euro) zusammen also fast so viel wie ein Neugerät zum günstigen Sonderpreis (s. o.). Bei einem solchen Druckerbundle sind die Tinten dann zwar bereits mit enthalten, jedoch oftmals in geringerer Menge, von der Farbtinte z.B. nur 8 ml. (Typ HP 28 statt Typ 57 bei Farbe bzw. Typ HP 27 statt Typ 56 bei Schwarz), jedenfalls im Originalpack. Wer sich auf einen solchen Handel besinnt, kann ja z.B. das reine Gerät ohne Tinte an einen Scanner - Interessenten weiterverkaufen, der sich die Option auf den mit enthaltenen Drucker noch offen halten möchte.

 

Darüber hinaus gibt es inzwischen eine Vielzahl anderer Tintenhersteller, wie z.B. Pelikan, die aufbereitete Recycling-Druckköpfe samt geeigneter Tinte für HP-Drucker zu wesentlich günstigeren Preisen anbieten.

 

 

Da die wenigsten Menschen zum Typ Heiliger Joseph, pardon natürlich Ackermann, mit Pr - geschöntem (Schein-) Heiligenschein gehören, der mit staatlicher Fürsorge die Millionen anderer ungestraft zu eigenen Gunsten zu verschieben vermag, freuen sich natürlich alle die 600 Euro-Rentnerinnen und Einmann/-frau- Ich-AG'ler, von Ein-Eurojobber ganz zu schweigen, wenn sie beim Kauf von Druckerpatronen für Einfachsttintenstrahldrucker der Firma Hewlett-Packard Company mit ihren paar mühsam ersparten Kröten nicht auch gleich noch die umfangreichen Aktionärsdividenden und Vorstandsgehälter des amerikanischen Weltkonzerns mitsponsern müssen. Entsprechend wird die Freude aller über folgende Entdeckung sein: Für gerade mal 4 Euro und 95 Cent hat der Autor dieser Schreibe bei einer deutschen Drogeriekette, natürlich nicht Schlecker, Druckerpatronen vom Typ 56 (C6656 A) für HP - Drucker, z.B. für die Typen PSC 1110 oder OfficeJet 5510/15 etc., entdeckt. Auch die Farbpatrone vom Typ 57 steht auf der Angebotsliste, ebenso wie Patronen für andere Druckertypen.

 
Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht nur ein kurzfristiges Lockvogelangebot zum Auftakt einer Marktnischeneroberung darstellt, sondern endlich den richtige Weg zu vernünftigen Tintenstrahlseitendruckpreisen durch fairen Druckerpatronenpreis, bei dem es sich am Ende dann nicht mehr lohnt, die Fingerkuppen versauenden Tintendinger selber nachzufüllen, und das auch noch bei zweijährigen Garantie.
Als Seite für weitere Informationen hierzu gibt Geha die URL's http://www.geha-hardcopy.de und http://www.german-hardcopy.de an
(2016 - Vorsicht !!! vor diesen beiden Links, sie führen nicht mehr zu Geha, also besser nicht mehr aufrufen).

Schick an Geha ist dessen ausgewiesenes Umweltbewusstsein, so dass das Unternehmen selbstredend auch an der Rücksendung recyclebarer Leerpatronen interessiert ist und für die Rücksendung von leer gedruckten Tintentanks GREEN DOTS anbietet,  welche schließlich in Bargeld oder Spenden umwandelt werden können. Infos hierzu gibt es unter http://www.greendots.de (2016 - dieser Link funktioniert nicht mehr, vermutlich auch nicht die folgende Telefonverbindung = besser nicht anrufen) oder für 24 Cent pro Anruf per Telefon unter 0180-43 34 422.


An Rückmeldungen zu Erfahrungen im Umgang mit den hier angesprochenen Druckerpatronen von Geha für HP-Drucker ist natürlich wie immer auch marktlex.de per Email unter info@marktlex.de interessiert.
 

Bei derartig erworbenem Verbrauchsmaterial lassen sich sogar mit Herstellergarantie einige Euros sparen, und nicht nur auf die Art und Weise, nämlich durch eigenständige Tintentankwiederbefüllung, wie am Ende dieser Seite dargestellt.

Natürlich hat HP inzwischen auf all diese Preisofferten reagiert und bietet seinerseits Sonderangebote. So werden zuweilen Doppelpacks oder Druckköpfe in Kombination mit Fotopapier angeboten, bei denen sich ebenfalls einige Euros sparen lassen. Ganz besonders für die Nachfolgemodelle des hier beschriebenen Druckers werden Schnäppchen angeboten, welche den Eindruck vermitteln sollen, dass die mit HP-Tintenstrahldrucken erstellten Printseiten sich von nun an in vernünftigen Kostensphären bewegen. Aber echte Großpacks für Vieldrucker werden natürlich noch nicht angeboten. Diese Käufergruppe ersteht somit über die nachfolgenden Druckseitenkosten gerechnet den Drucker recht teuer. Entsprechend groß ist der Trend zu Pelikan- und ähnliche Produkten. Leider sind diese Anbieter auf originale Patronen von HP angewiesen, da diese durch Patent geschützt sind und deshalb nur per Düsenreinigung und Tintenachfüllen wieder fit gemacht werden dürfen. Um also an recyclebare Leerpatronen zu kommen, sammeln solche Firmen dieselben auf unterschiedliche Weisen bei den Konsumenten für diesen kostenfrei wieder ein (siehe hierzu z.B. die folgende Abbildung eines originalen Sammelumschlags der Fa. Pelikan aus 52380 Niederzier). 
 

 

Zweifellos geht durch die aktuelle Entwicklung auf dem Angebotsmarkt die Kostenkalkulation von HP u. U. auf Dauer gesehen nicht mehr so ganz auf, wie erwünscht. Entsprechend wird HP über kurz oder lang ein neues Tintentanksystem auf den Markt werfen, dessen Wiederbefüllung erschwert sein wird. Dazu kommt dann auch noch das Image eines Produzenten, der nach amerikanischem Vorbild Einwegwegwerfprodukte vertreibt und somit unsere Umwelt belastet. Also fügt auch HP seinen Druckkopfverkaufspackungen einen Rücksendeumschlag (siehe die beiden nachfolgenden Abbildungen) mit der Aufforderung bei, die verbrauchte Druckerpatrone kostenfrei an den Hersteller HP zurückzusenden. Was dort dann allerdings mit den leergedruckten Plastikbehältern geschieht, ist nur als Recyclingmethode (R3/R4) angedeutet. Vermutlich landen die Plastik- und Metallfolienteile einfach in einer Wertstofftonne. In jedem Fall wird auf diese Weise den Wiederbefüllern à la Pelikan der Nachschub an leeren Druckkopfpatronen abgegraben. Jeder mag selbst entscheiden, wer von diesen vertrauenswürdiger ist und eher für die Kunden einsteht. 

 

  

 

Derzeit aber besteht noch die Möglichkeit das Preisdiktat von HP durch Selbstbefüllung zu umgehen. Praktisch Begabte können es nämlich mit dem Nachfüllen der Druckkopfkammern mit Nachfülltinten versuchen, wie am Ende der Seite beschrieben.
 

 

Nach einem Wechsel der/des Tintetanks initiiert das Steuergerät automatisch immer von selbst eine einfach zu handhabende Druckkopfpositionskalibrierung, um so ein sauberes Schriftbild in Letterqualität zu gewährleisten, das dem Schriftbild eines Laserdruckers doch recht nahe kommt, wie der linke Kopiertextausdruck verdeutlicht.

Die ersten drei Zeilen stammen hierbei von einem Laserdrucker, dessen Ausdruck hier als Kopiervorlage dient. Die drei darauf folgenden Zeilen spiegeln das Kopierergebnis im Schnellmodus, die unteren drei Zeilen im Hochqualitätsmodus.

Das Schriftbild ist in der höheren Druckauflösung ein klein wenig dicker, als bei Laserdruckern und leider auch weniger widerstandfähig gegen Wassereinwirkung. Die Druckgeschwindigkeit ist auch in der hohen Druckqualität flott und in der niedrigen Auflösung so rasend schnell, dass die bedruckten Blätter u. U. aus dem Ausgabefach mit Schwung herausfliegen.

 

 

 

Neben der Druckkopfnachfüllproblematik enthält das eigentlich attraktive ALL-IN-ONE-Angebot für Wenigdrucker von HP wieder einmal wie üblich einen gewaltig schwerwiegenden Wehrmutstopfen, der vermutlich unter dem Diktat von Microsoft entstanden ist und dem ganzen Angebot erheblich zum Nachteil gereicht. Die Scannertreiber- und -anwendungssoftware ist in einer Scriptsprache geschrieben, die nur zusammen mit dem MS Internetexplorer ab Version 6 läuft. Demnach kann der Scanner unter dem Betriebssystemen Windows ab 98 mit dem USB-Anschluss nur dann verwendet werden, wenn zugleich auch der MS Internetexplorer ab Version 6 mit installiert ist:

!  Fehlermeldung der Scannersoftware: !

Diese Fehlermeldung beim Scannerprogrammaufruf unter USB-Anbindung signalisiert die Scriptprogrammierung der Anwendung. Sie taucht auf, wenn z.B. der auf dem PC verwendete MS-Internetexplorer älter ist, als Version 6. Achten Sie unbedingt auf die Scriptaktivierung Ihres IE.

 

Des IE vehementes Interesse daran, immer mal wieder von mir unaufgefordert sich updaten zu wollen, oder womöglich gar mir unbekannte Informationen an MS über meinen Computer zu verschicken (siehe nachfolgendes verkürztes Screenshoot),

Screenshoot: MS - InternetExplorer in Aktion

Ohne mein Zutun, selbst bei abgeschalteter Updatfunktion, nimmt der IE regelmäßig blitzartig immer mal wieder Kontakt mit MS auf. Dabei erscheint zwar die Updatemeldung, doch welche Informationen hier getauscht werden, entzieht sich meiner Kenntnis und meinem unmittelbaren Zugriff. Und das sogar auf meine Kosten. Ich hätte schon gern genau gewusst, was da in meinem PC von außen initiiert so abgeht.

 

ist ein offenes Geheimnis, das nicht jedem gefällt. Wie gesagt, ohne besagten Internetexplorer als Browser ist mit dem ALL-IN-ONE PSC 1110 in Verbindung mit dem Computer außer zum Drucken bzw. PC-unabhängig auch zum Kopieren von Seiten nichts anzufangen, der Scanner jedenfalls ist softwaretreibermäßig nur eingeschränkt erreichbar. Auf der Verpackung steht kein Hinweis auf diese erheblich die betriebsfunktioneinschränkende Fussangel.

.

 

Außer unter den MS-Betriebssystemen verrichtet der PSC 1110 auch in Verbindung mit einem Mac unter OS X seine versprochenen Dienste. Linux-User jedoch müssen sich unter Umständen erst noch im Internet nach geeigneten Treiben auf Suche begeben. Dort bietet HP seine Treiber an, mit deren Hilfe dies möglich sein soll, auf der beiliegenden Programm - CD jedoch sind diese bislang nicht enthalten. Auf diese Weise wird dem Redmonder MS-PC-Betriebssystem mal wieder der rote Teppich ausgerollt und Linux als echte Alternative ausgebremst.

 
Für expandierende Ich-AG's bieten sich evtl. noch einige Versionsvarianten vom PSC1110 an. Die verbesserten Versionen (z.B. 1210 / inzwischen auch 6515 für 120,- € mit gleichen Patronen) bieten die Möglichkeiten, mehrere Kopien von der gleichen Kopiervorlage auf Knopfdruck anzufertigen, die Kopien zu zoomen, und die Luxusversion 1350 weist Slots bzw. Buchsen zum Einführen von Speicherkarten oder ein Digitalkameraverbindung auf, wie sie in der Digitalfotografie derzeit geläufig sind.

Also mein Mütterchen ist von diesem Scanner-Druckerkombi-Kistchen anbetracht deren einfacher Bedienung und dessen Nutzbarkeit für die Umsetzung seiner kopier- und drucktechnischen Interessen so begeistert, dass ich mit dem Nachkauf neuer Patronen kaum mehr nachkomme, denn der Drucker zickt mit Refills nur zu gern, worauf Mütterches Blick mich zur Raison bringt und ich die alten Druckköpfe lieber bei mir selbst beim PSC5515 benutze, der mit dieser Nachfülltinte wesentlich weniger Probleme macht - ich installiere die diesem Gerät beigefügte Orginalscanner- und -Druckertreibersoftware auf meinem Computer nur ungern, da ich nicht unbedingt ein Freund des MS Internetexplorers aus bereits erwähntem Grund bin, obwohl dieser Browser von seiner Funktionalität her nicht schlecht ist, aber mir gefällt nicht, dass dieser Browser eine eigenständige, für mich im Dunkeln liegende Informationsübermittlungsstrategie entwickelt, sobald ich mich ins Internet eingewählt habe.

 

 

 

Nachschub frischer Druckertinte:

Original, Refilleddruckköpfe oder Refilltinte?

 
Wenn die Druckzeilen plötzlich zunehmend streifig ausfallen, aber auch wenn bei angeschlossenem Computer das HP-Treiberprogramm den Niedrigstand der Tinte im Tank moniert, geht voraussichtlich bald der Tintenvorrat zur Neige. Die Frage nach Ersatz wird vom Preis bestimmt, und natürlich auch von der Angst, die von HP sicherlich nicht ungewollt ist: Beschädige ich meinen Drucker, wenn ich seinen Druckkopftank mit Nachfülltinte versorge? Verliere ich dabei gar die ohnehin schon kurze Herstellergarantie? Da die originalen HP-Austauschdruckköpfe nicht gerade Preisschnäppchen sind, ist der Wunsch nach Nachfülltinte verständlich. Wer hierbei jedoch all zu unsicher ist und sich auch nicht die Finger verschmieren möchte, der kann zu aufbereiteten und bereits wiederbefüllten Druckpatronen von Pelikan oder anderen Herstellern bzw. Refillern in den Tintentanknachfülllädchen greifen. Dadurch hat er auch eine gewisse Funktionsgewährleistung.

Talentierte Bastelfreaks greifen zwecks Entlastung des schmalen Rentenetats der schon zittrigen betagten Mutter zur Tintenspritze, um dieser durch Wiederbefüllen der leergedruckten Tintentanks finanziell unter die Arme zu greifen. Die Erfahrungen des Autors dieser Seite haben jedoch gezeigt, dass diese Damen den Niedrigstand der Tinte im Tank ihren Söhnen meist viel zu spät anzeigen, so dass der verbliebene Tintenrest im Filz im Inneren des Druckkopftanks bereits eingetrocknet ist, bevor neue Tinte von oben kommt, mit dem Erfolg, dass die Wiederbefüllung nicht von Erfolg gekrönt ist, sondern Ärger bereitet. Die nachgefüllte Tinte fließt dann im Fliess im Innern des Tanks nicht mehr zügig genug nach und somit entstehen bei schnellen Ausdrucken gern immer mal wieder papierfarbene Streifen, deren Breiten zunehmen. Schlimmsten Fall druckte die Patrone überhaupt nicht mehr, obwohl sie randvoll ist mit nagelneuer Tinte. Besonders hartnäckig streikende Patronen können durch Sog an den Düsen wieder flott gemacht werden, doch wer hat schon dafür extra einen passende Saugglocke. Verwegene saugen gar mit ihrem Mund an den Düsen, was jedoch gesundheitlich sehr riskant sein kann, denn Tinte ist nun mal kein Lebensmittel und muss immer sofort mit viel Wasser ausgespült werden. Aber keine Angst, wenn alle Stricke reißen, im schlimmsten Fall muss dann halt doch mal wieder eine neue Patrone gekauft werden, egal, ob nun von HP oder von Pelikan, die um 5 bis 12 Euro je nach Kopftyp preisgünstiger ist, als die Einzeloriginale von HP, bzw. eine HP - Großpackung, welche preislich den Nachfüllern schon recht nahe kommt. Danach ist alles wieder wie neu, denn der Austauschdruckkopf enthält nicht nur einen frischen Tintenvorrat im Tank, sondern eben auch gleich neue Düsen, so dass einem schönen Schriftbild nach dem Wechsel nichts mehr im Wege steht.

Bei | PSC-Druckern der 5000er Serie | steht dem Nachfüllen der Druckerpatronen allerdings eine HP - interne "Hinterhältigkeit" im Wege. Dieser Druckertyp erkennt nämlich bereits einmal verwendete Druckköpfe an einem in der Patrone gespeicherten Code, mit dem Erfolg, dass wiederbefüllte Patronen nicht als neue und somit volle Köpfe erkannt werden, sondern eben als bereits gebrauchte und somit leere. Dementsprechend blinkt in einem solchen Fall zyklisch immer wieder das Bedienungsfeld des verwendeten Druckers und das zugehörige Treiberprogramm im angeschlossenen PC moniert den niedrigen Tintenstand im Druckkopftank. Wer jedoch bereits mehrere wiederbefüllte Tanks hat, kann diese roulieren, denn das Gedächtnis des Druckers ist kurz und reicht nur für maximal drei Druckköpfe. Auch ist es möglich programmgesteuert die Rückmeldungen des Druckers auf dem Computerbildschirm auszublenden oder eben einfach zu ignorieren.

Eigene Erfahrungen bei der Erstellung von Seminarmaterial hat gezeigt, dass es durchaus möglich ist, die bereits aufgebrauchten Tintentanks immer wieder aufzufüllen und danach mit dem Drucken fortzufahren. Auf diese Weise sind ohne Komplikationen hintereinander schon bis zu 2.000 Druckseiten entstanden, was natürlich eine enorme Tintenkostenersparnis darstellt - HP mag es mir nachsehen, dass sich der von mir verwendete Druckkopf auch danach noch weiterhin anstandslos einsatzbereit gezeigt hat.

 

Druckkopfwechsel und - refill:
 

 

Hinter der Frontklappe werkelt ein Schlitten mit den beiden Druckköpfen für schwarze und für farbige Ausdrucke. Bei einigen Modellen kann anstelle der Schwarzpatrone auch eine Fotopatrone eingesetzt werden.

Die Druckköpfe sind im Schlitten eingerastet und werden herausgeholt, indem sie nach vorne unten gekippt werden. Der spätere Einbau geschieht genau umgekehrt, bis der Kopf wieder in seine ursprüngliche Position einrastet. Ganz oben ist der linke Druckkopf mit der farbigen Tinte bereits herausgenommen. Ein Druckkopf besteht aus Tank und Düsensystem. Die Druckkopfaufnahme ist bei den Druckern der 1000er und der  | 5000er Serie |  im Aufbau sehr ähnlich.

Nachfolgend sichtbar ist ein solcher Kopf von oben mit dem Aufkleber, ...
 

 

... gekippt mit den Kontakten und dem Aufkleber ...
 

 

... und von unten gekippt mit den Kontakten links und den feinen Düsen auf dessen Unterseite. Deutlich zu sehen ist hier auch die Verschmutzung durch Tintenreste um das Düsenfeld herum, die im Verlauf umfangreichen Normalbetriebs entstehen. Erst wenn das Düsenfeld selbst ebenso verschmiert ist, muss es mit entsprechenden Mitteln gereinigt werden.

 

 

Kontakte und Düsen sollten im Normalfall nicht berührt werden. Die Düsen müssen beim Wiederbefüllen eines Druckerkopftanks zuweilen mit einem mit einer Spezialflüssigkeit, notfalls mit Wasser getränkten Schwämmchen eingeweicht und gereinigt und danach mit einem fusselfreien Tuch abgetupft werden.

 

 

Austauschdruckkopfsets von Geha oder Pelikan sind gut verpackt und werden nach dem Auspacken wie HP-Patronen in den Druckkopfschlitten eingeklickt (s. o.). Die H07 und H08 - Typen (Pelikan) bzw. H20 und H19 (Geha) enthalten genauso viel Tinte wie die größeren Brüder der HP - 27 und 28 Druckköpfe, also soviel Tinte wie die HP 56 und 57 - Typen, nämlich 17 bzw. 19 ml. statt der jeweiligen Hälfte.

 

Nach eigener Erfahrung liefert Pelikan, ebenso wie Geha, seinen Farbdruckkopf für HP-Drucker mit einer praktischen Halterung zum Aufbewahren herausgenommener Druckköpfe, die ein Zutrocknen der Düsen vermeiden hilft.

 

Sets zum Befüllen mit Farb- und mit schwarzer Tinte,
rechts mit Schwämmchen und Tupfer zum
äußerlichen Einweichen und Reinigen der Düsen.

 

Unter dem Typenetikett auf der Topseite befindet sich die Einfüllöffnung,
beim Tank für schwarze Tinte an der Schmalseite hinten mittig.

 

Zum Wiederbefüllen des Tanks mit schwarzer Tinte ist der Aufkleber oben vorsichtig teilweise abzuheben. Dann wird eine Spritzenkanüle in das mittlere Loch hinten oben eingeführt und blasenfrei schwarze Nachfülltinte langsam eingespritzt. Es empfiehlt sich, den Tank nicht ganz leer zu drucken und beim Wiederbefüllen nicht ganz, sondern nur teilweise aufzufüllen. Lieber öfter mal in kleinen Mengen refillen. Dies gilt ganz besonders bei der Farbpatrone. Wird diese überfüllt kommt es zum Überlaufen und dadurch zum Mischen der Farben.

Nach dem Befüllen des Tanks kann das teilweise noch angeklebte Etikett wieder ganz aufgeklebt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Belüftungsgängchen, die in das jeweilige Einspritzloch münden, an ihren verbreiterten Enden außen geöffnet bleiben, damit bei nachfolgendem Verbrauch der Tinte kein Vakuum im Inneren des Tintentanks entstehen kann.

Achten Sie nach der Wiederbefüllung Ihres Druckkopfs darauf, dass aus den Düsen keine Tinte herausläuft. Eventuell entstandene Tintetropfen sind vorsichtig ohne zu wischen abzutupfen.

 

Bei den Farbtintentanks befinden sich mehrere Öffnungen. Die gesuchten sind noch von der entsprechenden Tintenfarbe getränkt. Wenn zu viel Tinte eingefüllt wird, kommt es zum Überlaufen und somit zu unerwünschten Mischfarben. Auch im Düsenfeld austretende Tinten können zu Farbmischungen führen. Diese sollten deshalb vorsichtig ohne zu wischen abgetupft werden. Auch hier beim Wiederaufkleben des Etiketts auf das Freihalten der Lüftungskanälchenöffnungen achten.
 

 

Sogar mit Universalrefilltinten à la Discounter habe ich gute Erfahrungen gemacht und schöne Farbausdrucke in Fotoqualität auf entsprechendem Papier erhalten. Allerdings halten diese Fotodrucke nicht ewig. Bereits nach einem Jahr sind bei genügend Sonneneinstrahlung die Farben auf glänzendem Fotopapier à la Discounter verblasst.

 

 

 
Weitere Verbraucherschutzinfo´s bei
marktlex.de:

| neustart | index | home |
 

Alle Angaben dieser Seite sind ohne Gewährleistung, Zusicherung oder sonstige Garantie und 
geben ausschließlich die persönliche Meinung und Erfahrung des Autors wieder.
.

© 2007 peter bechen