MANIPULATION
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in Deutschland in Politik und Wirtschaft als Mittel der Vorteilsbeschaffung

Wieviel Manipulation verträgt der Mensch?

 

Inhaltsübersicht:

Manipulation & Demokratie
Wieviel Manipulation verträgt der Mensch?
Linkempfehlung

 

 

 

Manipulation und Demokratie

Seit dem Wahlabend des Jahres 2005, also seit dem 18 September ist Manipulation wieder ins Rampenlicht öffentlichen Bewusstseins gerückt. Der Begriff mit grundlegender Bedeutung für das Miteinanders der Menschen und Institutionen in unserem Land ist in diesem Zusammenhang aus dem Mund des zu diesem Zeitpunkt noch amtierenden Bundeskanzlers entschlüpft - Manipulation als unlautere Methode der Vorteilsbeschaffung. Der seit Oktober 2005 trotz anfänglich nicht ganz unberechtigtem machtvollen Imponiergehabe, im Gemauschel um die besten Einkommensplätze für Nachrücker und Königsmacher schließlich doch noch sang- und klanglos als Altkanzler entschwundene Gerhard Schröder, bezichtigte Medien und sonstige Meinungsbeeinflussungsinstrumentarien diverser Interessensgruppen der Meinungsmache übelster Art im von ihm selbst und seinem für ihn nachrückenden Berater herbeigeführten Wahlkampf.

Leserbrief im STERN 38/2005 S.13

Leserbrief stz 221/2005/S:18


Und er scheint damit recht zu haben, wenn man die Veröffentlichungen der Publikationsorgane in den vergangenen Wochen und Monate, ja sogar schon seit über einem Jahr und leider auch jetzt noch in den Tagen nach der Wahl analysiert. Von regierungsfähigen Mehrheiten keine Spur, wird noch immer die Kandidatin in einer Art hochstilisiert, die die Handschrift von Interessenssteuerung zu vermitteln scheint.


Leserbrief stz 221/2005/S:18

 

Und natürlich wurde danach wie auch schon davor auch das Schröder'sche Lager von seinen Kontrahenten der unlauteren Meinungsbeeinflussung bezichtigt (siehe Kirchhof). Von direkter Wahlmanipulation, wie etwa in den USA vermutet, ist bislang allerdings nicht die Rede gewesen - hoffen wir, dass es immer so bleibt.
 

stz 221/2005 Seite 18

Ein wenig mehr Sensibilität für Neutralität wäre sicher nicht schlecht für die öffentliche Berichterstattung

 

"Ja, [..] ein ziemlich schwerer Fall ..."

stz 221/2005 Titelseite

Wie beim <Kassandrasyndrom> typisch, wird lieber der Überbringer der unbequemen Wahrheit beseitigt

 

Spiegel Heft 12 bereits am 21.03.05:

SPD / Grüne sind also faktisch schon lange weg,
was ja auch die Kandidatin der Konservativen
in der Folgezeit ständig propagiert hat.


Desolate Geistlosigkeit kontra ...

opportunistische Intelligenz?
Wer weiß da wirklich was?
Wer wirkt sympatischer?
Oder geht es einfach nur ums Geld?

 
Die Regierungskoalition war, auch für den einfachen Mann von der Strasse erkennbar, von Industrie-, Unternehmens- und Arbeitgeberverbänden, den Wortrednern der Konzerne, mit Hilfe der genannten Instrumentarien nicht erst seit Beginn des Wahlkampfes von 2005 schlecht geredet und zum Verlierer gestempelt worden. Wir wollen den Wechsel, fragt sich nur wohin und wer da mit dem "Wir" gemeint ist.

 
Leserbrief stz 221/2005/S:18
 

Demgegenüber sind die Fähigkeiten der konservativen Möchtegerndahinein-pardon-binjadochschondrin- Anwärterin als Retterin der Nation überzeichnet worden, so dass der Eindruck entstand, als sei die Wahl, nicht zuletzt auch der Vernunft halber, längst entschieden (wobei gar nicht klar ist/war, was wirklich vernünftig ist/sei). Bei Gericht würde derartiges Tun als Vorverurteilung (ab-) gewertet werden.

Leserbrief stz 221/2005/S:18
 

Wie die tatsächliche (Volks-)Wahl den Durchschnittsmenschen schließlich gezeigt hat, war die zu diesem Zeitpunkt noch zukünftige Ichbinjaschon-Kanzlerin eben keineswegs Fakt, ob sie schließlich auch im Bundestag die Mehrheit erlangen würde, war noch völlig offen (oder etwa doch nicht?). Trotzdem ging es bereits am Wahlabend in der sogenannten Elefantenrunde der ÖffentlichRechtlichen weiter, wie zuvor schon gehabt. Ein konservativ moderierender, offensichtlich voreingenommener SchnauzbartkulleraugenJournalist (man mag mir meine potentialabbauende Polemik nachsehen) wandte sich gegen alle Gepflogenheiten unter Übergehung des noch zu hundert Prozent amtierenden Kanzlers zuerst an die 0,8 Prozent-mehr-kanzlerin ohne hundertprozentige Aussicht auf eine nachfolgende Kanzlerschaft. Man ...

stz 221/2005 Seite 4

... kann natürlich geteilter Meinung sein, welche Höflichkeitsfloskel vorgeht, Kanzler vor Frau oder umgekehrt? Als dann, gnädigerhalber viel später schließlich doch noch befragt, sich der zu diesem Zeitpunkt nicht unverständlich überreizte Nochkanzler Gerhard Schröder über diesen Lapsus beiläufig mokierte, schlugen die Wogen offener Aggressionen seitens der beiden anwesenden Journalisten, als auch der konservativen Politiker gegen den scheinbar zu sehr von sich selbst überzeugten Kanzler hoch. Der sich bereits in gehorsamem Opportunismus übende Westerwelle nannte den Kanzler von Stund' an degradierend nur noch Kollege Schröder und der ewig überlegene altkluge, weil altwei(s)ße Stoiber (das ist der solargebräunte, beim scheinbar anstrengenden Denken  wie Joschka Fischer grimassierende Herr mit den Kälbern und deren Schlächtern, also der, der Stimmvieh offensichtlich mit geistig unterentwickeltem Schlachtvieh gleich setzt; eine gute Ablenkung, die alle glauben macht, dass er bestimmt nicht nach Berlin kommen wolle ...

siehe hierzu den wöchentlichen Zwischenruf aus Berlin von Hans-Ulrich Jörges (Stern 34/2005 auf Seite 48) vom 18. August 2005: "Edmund Stoiber ... verabschiedet sich ... [um] in München zu bleiben"!!!

Und weiter prophezeit der Berliner Zwischenrufer:
"Wer könnte sicher sein, dass [Stoiber] nicht auch deshalb so auf den Osten eindrischt, weil er die Linke stark machen möchte - um eine große Koalition zu erzwingen? Den liberalen Leichtmatrosen wäre er dann los. Merkels Gesundheitsprämie auch. Vielleicht sogar [...] Merkel."

Ein paar Seiten zuvor (Stern 34/2005 Seite 28) antworten junge Erwachsene in Deutschland auf die Frage ...

 ... - ätsch, ätsch, dann war das alles halt auch nur taktisch ausgeklügelte Täuschung, da sage mir noch einer, Politiker seien nicht schlau - kein Merkelauftritt mehr seitdem ohne Stoiber, gell) fühlte sich gemüßigt, den schon genug Getretenen zuletzt auch noch über die Benimmschiene aufzuklären um ihn auch auf diese Weise noch zurecht zu weisen.

In den darauf folgenden Tagen steigerte sich die hier in dieser Runde angeschobene Aggression gegen den vorgeblich unflätigen MöchtegernweiterhinKanzler in den gängigen Medien derart, dass sich dieser schließlich gemüßigt sah, sich bezüglich seiner Entgleisung zu entschuldigen, trotz des unhöflichen Stils des eindeutig parteiischen Journalisten, und trotz des Fakts, dass Frau Merkel bis dahin eben noch keineswegs sicher die zukünftige Kanzlerin sein würde. Seltsam, wo doch eigentlich gerade in den hierarchisch geordneten konservativen Kreisen Höflichkeit und guter Ton als Ausdruck kultureller Bildung und charakterlicher Überlegenheit gilt. Wenn das nicht Manipulation in subtilster Form ist/war, was dann?


 

StZ 224 v.27.09.2005 S. 3

"Auch Spiegel und Co. gehören zu den Wahlverlierern:
Teile der Presse haben Angela Merkel als Kanzlerin gewollt. Vorneweg der SPIEGEL aber auch der STERN und andere. Es ist nicht so glatt gelaufen. Und deshalb gibt es einen weiteren Verlierer:
den Kampagnenjournalismus."

Das Phänomen des stillen Einvernehmens mit den Interessen des Auftraggebers und des latenten voreilenden Gehorsams, ist ein bekanntes Phänomen gerade auch im Journalismus. Wenn sich also in den vergangenen Monaten und Wochen so viele Schreiberlinge dem Spiegelbild der "Schönsten im ganzen Land" gehuldigt haben, so hat das wohl vor allem mit den Interessen derer Brotherren zu tun und weniger mit einer kollektivierten Unfähigkeit im Analysieren von Meinungstrends und Stimmungen. [Anm. P. B.]

 

Leider hat erfolgreiche Manipulation die Eigenschaft, nicht als solche erkannt zu werden, da sie ansonsten wirkungslos wäre. Inzwischen gilt auch diese Weisheit nicht mehr, denn jeder Fernsehzuschauer weiß um den Sinn und Zweck von Werbung, und fällt dennoch darauf herein, der offiziell eigentlich geächteten Sublimationstechnik sei in täglich zunehmendem Maße dank.

Die vieldeutige Werbung eines Privatsenders veranschaulicht eindeutig die Meinungsmache der Meinungsmacher und deren politische Ambition


 

Das Lexikon schreibt, daß Manipulation aus dem Lateinischen manus = Hand, ein nicht klar definierter Begriff für das "Handhaben" sei (man denke hierbei nur auch mal an Scientologyund deren Definition von handle = handhaben), also dem im übertragenen Sinn Beeinflussen von Geschehnissen oder Zusammenhängen. Dabei würde sich die Psychologie in diesem Sinne vor allem mit den Mechanismen der Manipulation anderer Menschen zur Erreichung eigener Zwecke und Ziele mit Hilfe von Desinformation, Übertreibung und Suggestion befassen, während die Sozialpsychologie den Begriff vor allem zur Kennzeichnung bestimmter Strategien und Machenschaften zur Beeinflussung der allgemeinen öffentlichen Meinung bespielsweise durch die Werbeindustrie, die Massenmedien sowie politische Parteien gebraucht. Die kriminelle Energie dieser Begrifflichkeit gewinnt in unseren Tagen durch die Manipulation von Informationen z.B. im Internet an Bedeutung, und rückt so erst wieder so richtig ins Bewusstsein der Menschen, da der Schaden durch die unredliche Einflussnahme unmittelbar entsteht, etwa über die aktuellen, in Wirklichkeit manipulierten Wertpapierkurse aus dem World Wide Web. Solche gezielt lancierten Informationen z.B. zur Vortäuschung eines Kursrutsches bestimmter Papiere oder ganzer Börsen, kann ernsthafte Folgen haben.

(Quelle: MS Encarta 2003)

Leserinnenbrief DIE ZEIT 39/2005 Seite 24

Natürlich haben die öffentlichen Vorverurteiler ihre vorzeitige Aburteilung der ROT/GRÜNEN mit den Ergebnissen der etablierten Umfrageinstitute zu begründen versucht, welche schon lange vor der Wahl auf das Ende von Rot/Grün im Bund als einem unumstößlichen Ergebnis der Meinungsumfragen in der Bevölkerung hingewiesen hätten. Wir wissen dabei aber alle, dass gerade auch bei diesen Instituten der Grundsatz gilt, wessen Brot ich ess, dessen Lied ich pfeif. Die nachfolgend zitierte Email eines Soziologiestudenten verdeutlicht, wo der Hase dazu begraben liegt:

[Zitatanfang] ...neben der frage [.], was kultur oder gesellschaft ist, oder sein könnte, stolpern wir [.] immer wieder über die frage der wissenschaftlichen methode. [...] die soziologie klammert sich panisch an die (mittlerweile) einzige rechtfertigung ihrer existenz: quantitative methoden, also statistiken und mathematische modelle. (es gibt auch noch qualitative methoden als methodische alternative: interviews, teilnehmende beobachtung, usw. - aber [sind] auch nicht viel [mehr] wert).

nun weiß ich nicht, ob du das demoskopische debakel zur wahl verfolgt hast, deshalb eine kurze zusammenfassung: ALLE deutschen demographischen institute, von allensbach bis infratest-dimap, haben die cdu bei 41% bis 44% prognostiziert. monatelang wurden dutzende umfragen mit tausenden befragten durchgeführt und ausgewertet. doch die wahl [hat gezeigt], daß die cdu nur auf 35,2% kam. diese diskrepanz ist ein super-gau für die quantitative soziologie in deutschland. die sprecher der institute flüchten sich in fadenscheinige begründungen: "Das Verhalten der Wähler sei für die Demoskopen unbefriedigend." man verortet den fehler also nicht bei sich, bei den eigenen methoden, sondern beim befragten. der wähler ist schuld?! der befragte ist der sündenbock? aber der hammer kommt erst jetzt: "falsche" angaben von befragten sind bereits ein teil des statistischen rechenmodells! egal aus welchem grund ein befragter eine antwort gibt, die von seinem tatsächlichen verhalten verschieden ist; die möglichkeit zur "falschen" antwort ist bereits im modell eingerechnet und KANN daher nicht am irren der demoskopen schuld sein. der fehler liegt im system, in der statistischen methode selbst. statistiken stellen immer eine vereinfachung der gesellschaft dar. nun ist die gesellschaft halt einfach nicht einfach, sondern komplex. und wenn man 1000 menschen danach fragt, ob sie glücklich sind, dann bekommt man keine prozentzahl an glücklichen menschen, sondern 1000 verschiedene glücklich-sein-konstruktionen.

warum gibt es dann diesen gewaltigen marktforschungsapparat? es sind parasiten, die damit sehr, sehr viel geld verdienen. wirtschaft und politik wollen immer bestens über ihre kunden informiert sein, also gibt man ihnen, wonach sie verlangen. "Der Hund benetzt seine Nische mit Urin, wo der Philosoph sich erbricht." (Serres, Der Parasit, S. 218) [...]"
 [Zitatende]

(siehe hierzu auch: Giovanni di Lorenzo mit 'Aus der Rolle gefallen - wenn Journalisten Stimmung machen, setzten sie ihr höchstes Gut aufs Spiel, die Glaubwürdigkeit' in DIE ZEIT 40/2005 Titelseite)

Bereits vor mehr als dreißig bis vierzig Jahren, in den Zeiten der außerparlamentarischen Opposition der Studentenbewegung in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern der Nachkriegszeit im letzten Jahrhundert, also kurz nach den Zeiten totalkonservativer Weltanschauung, war die Bedeutung des Begriffs Manipulation just von den medial in den letzten Jahren so gern geschmähten Achtundsechzigern ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt worden, als vom Muff der 1.000 Jahre, von der Täuschung der einfachen Menschen in diesem Lande durch autoritäre, selbstherrliche Instanzen die Rede war. So kurz nach der erfolgreichen Bewusstseinsbeeinflussung bzw. -trübung durch den Hexenmeister der Nazis, den aalglatten Dr. (ach so, der auch) Joseph Göbbels, lag diese Entwicklung auf der Hand, und es wäre sinnvoll gewesen, die Aufhellung dieser Begrifflichkeit der Beeinflussung der öffentlichen Geisteshaltung auf der Basis von eigenem Bewusstsein weiter fort zu schreiten, denn Manipulation beinhaltet den bösen Kern der Entmündigung, und entmündigte Bürger sind nun mal nicht Nährboden für demokratische Strukturen auf moralisch ethischer, humanitärer Grundlage. Wer Manipulation anwendet, tut dies ausschließlich zum eigenen, egoistischen Nutzen, um Vorteile zu erzielen, die zu erlangen bei öffentlicher Bewusstwerdung der intendierten Manipulation nicht möglich wäre, es sei denn, die Apathie der/des Betroffenen wäre schon so hoch, dass deren/dessen Selbsterhaltung bereits total gelähmt ist, ein Zustand, an dem wohl seit langer Zeit schon fleißig gearbeitet wird (siehe hierzu auch Unterhaltungsindustrie/-medien). Manipulation intendiert eindeutig das Übervorteilen der übrigen Mitglieder einer Gemeinschaft zu eigenen Gunsten und ist somit auch im christlich moralischen Sinn nicht nur höchst verwerflich sondern zeitigt letztendlich Ergebnisse, denen eine erruptive Energie innewohnt.

Basisdemokratische Entwicklungen sind auf der Basis von Täuschung und Übervorteilung immer dem Untergang geweiht, da manipulative Beeinflussung zum Zweck der forcierten Willensbildung, basierend auf propagandistischer Desinformation seitens der Politik und der Wirtschaft, gerade auch in der Form kommerzieller oder sonstiger Werbung, dem Grundprinzip jeder Basisdemokratie zuwiderläuft.

Zwar können wir der Meinung nachträumen, dass selbst schon ein unbedarfter Säugling naturgegeben seine soziale Umwelt per Lächeln, Lallen, Quietschen oder willkürlich tyrannischem Schreien zu seinen egoistischen Gunsten manipulativ zu steuern weiß, so dass derartiges Verhalten demnach wohl ein ursprüngliches Grundprinzip des Lebens sei. Doch ist es gerade dem Menschen in seine Wiege gelegt, über diese Art des Gegeneinander hinaus zu wachsen und somit die Weiterexistenz im Miteinander nicht nur der eigenen Spezies sondern der gesamten belebten Welt zu garantieren. Nur dieses Über-sich-Hinauswachsen bietet der menschlichen Rasse die Möglichkeit ihre ihr naturgegebene Macht durch technische Überlegenheit in vernunftorientierte kooperative Bahnen zu lenken. Das Überwinden von Manipulation bietet Schutz vor dem Untergang der Spezies durch die eigene Hand. Leider scheint der Zug inzwischen in die andere Richtung abgefahren zu sein.

Auch scheint die deutlich registrierbare kollektive Vergesslichkeit der Menschen dazu beizutragen, dass man die Durchschnittsbevölkerung nur zu leicht an der Nase herumführen kann. Vergessen ist die Vergangenheit jener Ehrenwortherrschaften, die dem Osten die DM für die nachfolgenden Ausbeinung der neuen Bundesländer durch die Gier der Spekulanten und anderer Mitglieder dieser Spezies und uns allen die unüberwindbaren Insolvenzschulden über eine Billion Euro gebracht haben, mit deren vorgeblichen Beseitigung in der nahen und weiteren Zukunft sich unsere vorgeblich der Wahrheit verpflichteten Politprofis auch weiterhin goldene Nasen holen werden. Leider helfen da die 50 Riesen (=50tausend) vom Schätzchen für den Spendenspezialisten auch nicht weiter, der sich erst jetzt wohl offiziell auch als Verantwortlicher bei vergangenen Waffenschiebereien zu erkennen gab (Waffenschieberei = Chefsache?), um einem seit Jahren flüchtigen Vorteilsnehmer zur baldigen Freiheit zu verhelfen. Aber vielleicht war das Volk (außer den stoiber'schen Bayern?) diesmal bei der AnkreuzAbstimmung gar nicht mal so dumm, wie so gerne angenommen und aufgezeigt, denn schließlich haben die Wähler mit ihrer (Aus-) Wahl zum ersten Mal just jenen Stein in den Weg zur Macht in die politischen Landschaft gelegt, der jetzt in der nachfolgenden Gegenreaktion zu seiner plausiblen Beseitigung veranschaulicht, worum es in <Politik> und Wirtschaft in Wahrheit geht, und auch wie Manipulation im Zuge von Korruption und Abbau von Demokratie auf EU-Ebene immer umfassender erblüht (siehe hierzu den Beitrag des österreichischen Schriftstellers R. Menasse [Suhrkamp] "Erobert die Demokratie zurück" in DIE ZEIT Nr. 38 vom 15. Sept. 2005 Seite 45 f und den Artikel "Studie: Deutschland korrupter als Hongkong" in der StZ 242/2005 S.5.[auch www.transparency.de]).

(siehe hierzu auch <Politiker>)

Peter Bechen 2005

"Wieviel Manipulation verträgt der Mensch?"
 

Titelseite des Buches durch Anklicken vergrößern

 

Unter der oben genannten Prämisse widmet sich der verantwortungsbewusst wissenschaftlich seriös arbeitende Soziologe Dr.Dieter Korczak (siehe auch http://www.gp-f.com) als Herausgeber und Mitautor in seinem aktuellen Buch dem Themenbereich "Manipulation".
 

Einleitend stellt er im Juni 2005 fest, dass es in unserem Land erstaunlicherweise nicht sehr viele Bücher zu dieser Thematik gibt. Darum führt er seine Leser im Vorwort zu seinem Buch an die grundlegende Bedeutung des Begriffs "Manipulation" in unserer heutigen Zeit und an dessen Entstehungsgeschichte heran:

"Die Beeinflussung des menschlichen Denkens, Fühlens und Handelns gehört zwar zu den Konstanten im Leben, aber die Analyse der entsprechenden Manipulationstechniken bleibt überwiegend Spezialisten der Experimental-, Sozial- und Werbepsychologie vorbehalten. In das Allgemeinwissen sind bestenfalls die Milgram-Experimente zum extremen Autoritätsgehorsam oder Vance Packards verführte Verbraucher eingeflossen. Ursprünglich war das Wort Manipulation weder bedrohlich noch Fachleuten vorbehalten. Abgeleitet aus manipulus (lat.) bedeutet es 'eine Handvoll'. [...]

 

... durch die Behaviouristen (J.B. Watson, F. Skinner) ist der Begriff in die wissenschaftliche Terminologie Anfang des 20. Jahrhunderts als Bezeichnung für die Kontrolle und Steuerung von Verhalten eingeführt worden. Manipulation zeigt sich seitdem sowohl in einem positiven wie negativem Zusammenhang. Einstellungs- und Verhaltenssteuerung, die als Erziehung eingesetzt wird, gilt in der Regel als positiv.

 
Hat Manipulation das Ziel der Herrschaftssicherung, Propaganda oder Steuerung von Menschen gegen ihren Willen, wird sie negativ bewertet. Auf letzteres richtete insbesondere die Kritische Theorie der Frankfurter Schule ihr Augenmerk. Geprägt durch das Erleben der Goebbel'schen Propagandamaschinerie im Nazi-Regime wird von Adorno und Horkheimer Manipulation als durch Technik und Massenmedien vermittelte Massenbeherrschung verstanden. Noch weiter geht Marcuse in seiner gesellschaftskritischen Analyse des eindimensionalen Menschen. Dort ist Manipulation der zentrale Begriff, der einen neuen Typus von Beherrschten entstehen lässt. Es sind Menschen, die nicht mehr widersprechen, oder deren Widerspruch selbst wieder in die Positivität eingeordnet wird, als kalkulierbares und manipulierbares Korrektiv, das Verbesserungen im Apparat erfordert.' Der Begriff der Manipulation deckt somit ein breites Spektrum ab, das von der geschickten Handhabung eines Instruments über die bewusste Verfälschung von Nachrichten und die systematische Beeinflussung des Denkens und Fühlens bis hin zur Verhaltenssteuerung zum Zweck der Herrschaftssicherung reicht.

 
Manipulation ist in sich ambivalent, da sie sowohl Selbst- wie Fremd-Kontrolle beinhaltet. So können Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP), Mind control- oder Silva mind-Techniken zur Bewusstseinserweiterung führen, aber auch als Instrument zur 'Gehirnwäsche' benutzt werden. Selbst-Steuerung und Selbst-Bestimmung sind Kennzeichen der Autonomie. Autonomie wird deshalb im Kontext dieses Buches als Gegenpart zur Manipulation und zur Heteronomie (Fremdbestimmung) verstanden.

 
Trotz der Vernachlässigung in der wissenschaftlichen und öffentlichen Diskussion ist der Diskurs über Autonomie und Manipulation wichtiger denn je. Noch nie sind Menschen derart umfassend Zielobjekte von Beeinflussungsversuchen gewesen wie heute. Die Versuche der Beherrschung des Bewusstseins, der Empfindungen und des Verhaltens sind allgegenwärtig. Kein Werbe- oder Modefoto, kein Politikerbild auf Wahlkampfplakaten wird ohne verschönernde Retuschen veröffentlicht. Optische Täuschungen haben sich von Salonspielen seit der Renaissance zu raffinierten Grafikdarstellungen mit Statistiken entwickelt, die beliebig den Anstieg der Börsenwerte oder den Abstieg in der Wählergunst dramatisieren. An Videoüberwachungskameras, abgehörte Handytelefonate, eingesehene Emails, Lauschangriffe und zentrale Datenspeicher bei Handelsketten, Versandhäusern und Auskunfteien hat sich das deutsche Volk offensichtlich klaglos gewöhnt. Das Problem ist deshalb auch nicht mehr die Manipulation an sich, sondern ihre alle Lebensäußerungen umfassende und abdeckende globale Maschinerie.

 
War in der deutschen Nachkriegszeit die Vorstellung des totalen Überwachungsstaates, des Big Brother is watching you, wie ihn George Orwell in seiner Utopie 1984 beschrieben hat, eine Schreckensvision, so setzen sich heute Kleindarsteller und Semi-Prominente freiwillig wochen- bzw. monatelanger Rundumbeobachtung in Dschungelcamps oder Fernsehstaffeln aus, die ungeniert den Namen Big Brother verwenden. Der individuelle Voyeurismus ist Konsum- und Umsatzträger geworden und zur Massenbelustigung pervertiert. Die Begrifflichkeiten verschieben sich ins Absurde. So wirbt das Massenblatt BILD-Zeitung auf großflächigen Plakaten mit der Aufforderung 'BILD Dir Deine Meinung', während dieses Blatt seine Meisterschaft in der Verkürzung, Verfremdung, Verbiegung von Nachrichten vielfach bewiesen hat. Der öffentliche Ruf nach mehr Bildung und Wissen verhallt im Konzept des Lebenslangen Lernens, wobei zumindest permanente Schulung auch Bedrohung durch kontinuierliche geistige Manipulation bedeutet. Das reale Bildungsangebot hingegen besteht in täglichem mehrstündigen Konsum von Fernseh- und Videobildern, tobt sich in Computerspielen aus und torpediert mit ständigen Konsumaufforderungen Hirn und Psyche. Andererseits ist das Ideal des mündigen Bürgers, des Souveräns, der Treibstoff demokratischer politischer Systeme. Weltweit werden Bildungskampagnen angeschoben, um Analphabetismus, Armut und Abhängigkeit in der Welt zu reduzieren. Gigantische finanzielle Mittel werden in Forschungsprojekte gesteckt, um das Wissen über Hirnströme, Gentechnik, Schwarze Löcher im Weltall, Nanotechnologie, Klimawandel und Tsunamis zu erhöhen. Parallel dazu werden aber ebenfalls keine Mühen und Anstrengungen gescheut, den Konsum und das Wirtschaftswachstum bei weitgehender Vernachlässigung ökologischer und nachhaltiger Aspekte anzukurbeln. Möglicherweise ist dieser Gegensatz für moderne Patchwork-Identitäten gar nicht mehr relevant, sondern es gehört zu den Ambivalenzen des modernen Lebens, mit einer gehörigen Portion Halb-Wissen ausgestattet, flexibel auf jede neue Anforderung zu reagieren. Selbst die Süddeutsche Zeitung wirbt großformatig für ihr neues Magazin WISSEN mit der Headline: 'Glauben Sie nicht alles, was Sie wissen.' Aber sind mit dieser Haltung hochkomplexe rationale technologische Gesellschaftssysteme unter demokratischer Mitwirkung zu bewältigen?"

 

Sein hier vorgestelltes Buch enthält eine Sammlung von Beiträgen verschiedenster Autoren, die versuchen ... 

" ... Facetten dieses Kaleidoskops mit Antworten auszufüllen. Bei der überwältigenden Fülle der modernen Manipulationsformen kann es nur um Ausschnittsbetrachtungen gehen, wobei der Band sich auf die großen Puzzlestücke konzentriert."

 

Und weiter heißt es zu den im Buch eingebundenen Inhalten:

" Die Philosophen beschäftigen sich seit jeher mit der zentralen Frage nach der Freiheit des Willens. Wenn es einen freien Willen gibt, dann sind Manipulationen letztlich obsolet. Denn jeder Mensch kann versuchen, Manipulationen zu durchschauen und sich gegen ihre Absicht zu entscheiden. Hans-Ulrich Baumgarten ergründet deshalb, inwieweit Freiheit und Autonomie das Menschenbild in der Moderne bestimmen. Er macht darauf aufmerksam, dass Autonomie die zentrale Entdeckung der neuzeitlichen Moralphilosophie ist. Wer von Autonomie spricht, meint letztlich Freiheit. Nach Kant ist der Weg zur individuellen Autonomie eine Höllenfahrt, denn es ist ein steiniger und schmerzvoller Weg zur Selbsterkenntnis. In der Auseinandersetzung mit Homerís 'Ilias' positioniert Baumgarten seine Auffassung gegen den Determinismus der modernen Gehirnforschung, deren Vertreter zumeist das Vorhandensein eines freien menschlichen Willens abstreiten.

 

Marianne Soff, Psychotherapeutin, gibt ausgehend von dem Entwicklungsmodell Jane Loevingers eine Antwort, wie Autonomie erreicht werden kann. Sie geht über das Identitätsentwicklungsmodell von Erik Erikson hinaus, der Autonomie im Gegensatz zu Scham und Zweifel als Bewältigungsschritt des Kleinkindalters formuliert hat. Loevinger hingegen ist der Auffassung, dass Autonomie als zweithöchste Stufe der Ich-Entwicklung selten vor dem 20. Lebensjahr und häufig überhaupt nicht erreicht wird. Die Spannung zwischen Autonomie und Abhängigkeit beherrscht den ganzen Lebenslauf und wird zur Identitätsarbeit. Der Erfolg dieser Arbeit wird durch das Vorhandensein von materiellen und sozialen Ressourcen, Ambiguitätstoleranz sowie die Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Gefühl des Vertrauens in die Kontinuität des Lebens begünstigt.

 

Der menschliche Körper ist die Hülle für die Kontinuität von biologischem Fortbestehen, Hirntätigkeit und emotionalem Erleben. Durch das Leben verändert er sich stetig, bietet dadurch aber auch die Gelegenheiten zu bewussten Eingriffen und Modifikationen. Tätowierungen und verwandte Formen der permanenten Körpermanipulation sind aus vielen Stammesgesellschaften als ritueller Vorgang bekannt und werden bis heute praktiziert. Die Frankfurter Ärztin und Psychotherapeutin Aglaja Stirn interessiert sich für die Grenzen, die durch Tattoos und Piercing überschritten werden. Unter den 15-25jährigen jungen Frauen haben bereits 41% ein Tattoo oder Piercing. Bei dieser hohen Verbreitung stellt sich die Frage, ob es sich lediglich um modische Körpermanipulationen handelt oder bereits um Krisen- und Krankheitssymptome einer modernen Gesellschaft. Sind diese Manipulationen Ausdruck von Identität bzw. Individualität oder bewegen sie sich in den Bereich der sado-masochistischen und pathologischen Körperdysmorphobien?

 

Auf eine besondere Variante der Manipulation geht die Kulturwissenschaftlerin Ingelore Ebberfeld ein. Ihre Darstellung der Wirkung von Düften, Aromen und Parfümen zeigt, wie diese Stoffe unterschwellig auf die Menschen wirken. Dabei ist der Einsatz von Pheromonen heute nicht mehr nur auf die Steigerung der körperlichen Attraktivität beschränkt, sondern wird auch als industrielles Produkt in vielen, teilweise überraschenden Bereichen zur Stimmungsaufhellung eingesetzt. Zentral ist die Frage nach der Entwicklung der Menschen in der modernen Biotechnologie, wie die anhaltende Diskussion um den wissenschaftlichen Verbrauch von Stammzellen zeigt. Steht dort am Ende der perfekte Mensch oder der Homunculus? Die Biomedizin greift bewusst in die Grundlagen des menschlichen Lebens ein. Die Forschungsziele sind ehrgeizig, die Heilung schwerer Krankheiten und das Verhindern von Folgekrankheiten aus Erbschäden werden in Aussicht gestellt. Dies geht jedoch einher mit einer Instrumentalisierung des Menschen. Portmann nannte diesen Vorgang vor fünfzig Jahren schon Menschenzüchtung.

 

Das Mitglied des Nationalen Ethikrates, Therese Neuer-Miebach, setzt sich in ihrem Beitrag mit der Manipulationskaskade auseinander und bemüht sich um gesellschaftspolitische Orientierungspunkte einer lebenswerten Zivilgesellschaft.

 

Mit der Macht und Ohnmacht der Medien beschäftigt sich der Kommunikationswissenschaftler Jan Tonnemacher. Auswahl und Akzentuierung von Nachrichten, Verkürzungen in der Berichterstattung, skandalträchtige Schlagzeilen und die Vermischung von redaktionellem Teil mit Werbung dienen dazu, Meinung zu machen. Durch kommerziellen Druck und Einflüsse aus der Politik sind allerdings in wachsendem Maße auch Abhängigkeiten entstanden. Besonders die PR hat ihre Rolle als Lieferant von Information und Meinung stark ausgebaut. In seinem Beitrag geht es um die Manipulation der Manipulatoren und die dadurch hervorgerufene Gefährdung der sozialen und personalen Autonomie. Es ist deshalb nicht nur notwendig, dass Erziehung zum richtigen Umgang mit Medien, Werbung und PR schon im frühen Kindesalter einsetzen sollte, sondern dass auch kritischer und investigativer Journalismus nicht Rücksichtnahmen auf Anzeigenkunden und politischer Einflussnahme zum Opfer fällt.

 

Werbung gilt ohnehin vielen als geheimer Verführer der Massen. Helmut Albrecht hatte Verbraucher jahrelang als Werbetexter im Visier. Mit seinem Slogan 'Marlboro ' der Geschmack von Freiheit und Abenteuer' trat diese Marke ihren Siegeszug als meist verkaufte Zigarette in Deutschland an. Doch die Zeit der weich verpackten Werbebotschaften ist vorbei. Die Aufmerksamkeit der Konsumenten wird immer häufiger durch Auflösung von Tabus erregt. Verpackt in ein dialogreiches Theaterstück der selbstdarstellerischen Entblößung demonstriert Albrecht die Zerrissenheit der Werbewelt und ihrer Akteure. Seine Botschaft ist, dass Werbung gleichermaßen Bedürfnisse weckt und deckt.

 

Diese Sicht wird von Peter Schönhöffer, Vertreter der Anti-Globalisierungsbewegung ATTAC, überhaupt nicht geteilt. Er sieht, dass Spielräume des guten Lebens fortwährend kommerzialisiert und betriebswirtschaftlich aufgesogen werden. Auf Selbstzurechnung und Entsolidarisierung eingestimmte Menschen werden seiner Ansicht nach dahin geleitet, sich betrügen lassen zu wollen und ihr eigenes Selbst fortlaufend zum Zuschauer von privaten und politischen 'Seifenopern' herabzuwürdigen. Globalisierung ist für ihn das trojanische Pferd, das die Legitimation der Profitmaximierung von wenigen zu Lasten von vielen durchzusetzen ermöglicht. Die Postmoderne gerinnt zur hegemonial gewordenen Befindlichkeit und Mentalität einer anything goes Attitüde. ATTAC hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, Köpfe und Herzen für die Mobilisierung ökonomischer Vernunft und sozial-ökologischer Fantasie zurück zu gewinnen.

 

Der Soziologe Dr.Dieter Korczak geht abschließend darauf ein, wie sich aus der Sicht der evolutionsbiologischen, psychologischen und Hirnforschung die Fähigkeit der autonomen Entscheidung und die gesellschaftliche Manipulation brechen. Er versucht, Orientierungen für das eigene Verhalten zu liefern. Die Techniken der Manipulation werden am Beispiel von Kauf- und Konsumentscheidungen deutlich gemacht. Aus der Diskussion, welche Chancen und Möglichkeiten das einzelne Subjekt hat, sich der Manipulation zu entziehen oder zu widersetzen, schließt er den Bogen zu den Möglichkeiten von Freiheitsräumen in der postmodernen Zeit."

 

 

Übersicht
zu den Autorenbeiträgen des Buches:

 
Vorwort

Hans-Ulrich Baumgarten
Die Höllenfahrt ins Himmelreich.
Autonomie und Freiheit philosophische Betrachtungen zum Menschenbild der Moderne
 

Marianne Soff
Die Entwicklung zur autonomen Persönlichkeit.
Pädagogisch-psychologische Überlegungen
 

Aglaja Stirn
Körperformung und Manipulation in verschiedenen Kulturen
 

Ingelore Ebberfeld
Verführerische Düfte und andere Manipulationen der Sinne
 

Therese Neuer-Miebach
Bio- und gentechnische Manipulationen am Menschen
 

Jan Tonnemacher
Die Manipulation der Medien und der öffentlichen Meinung durch PR
 

Helmut F. Albrecht
Selbstentblößung oder: die Bekenntnisse eines Werbemannes
 

Peter Schönhöffer
Aufgespalten in Verführte und Unterdrückte?
Die gesellschaftliche Manipulation untergräbt und provoziert Widerstand
 

Dieter Korczak
Manipulation und Möglichkeiten der Autonomie

 

 

Dr. Dieter Korczak (Hg.)

"Wieviel Manipulation verträgt der Mensch?"

ISBN: 3-89334-452-7; 200 Seiten; 19,-- €
Psychologie für die Praxis
Asanger Verlag

 


 
 

Weitere Informationen zu den Veröffentlichungen des Autors Dr. Dieter Korczak und zu seiner Person sind im Internet unter folgenden Adressen abrufbar:

 

 

 

http://www.gp-f.com
&
 http://www.studiengesellschaft.de

 

 

 

 

 

 

 
Auf den Seiten des Asanger Verlags heißt es zu Dr. Dieter Korczak:

 
Dieter Korczak habe sich wie sein Doktorvater, der berühmte Kölner Soziologe René König, den Schubladen des Wissenschaftsbetriebs entzogen. Er habe sich mit Alternativen zur Kleinfamilie, aber auch mit der Gesundheits-, Sucht- und Krankheitsforschung befasst und auch Themen der Werbe- und Marktforschung mit einbezogen, ebenso die brennenden Fragen der Verschuldung und Überschuldung privater Haushalte.

 

Mit der Veröffentlichung des 1. Lebensqualität-Atlas für Deutschland im Jahr 1995 habe Dieter Korczak seine Arbeiten auf das Stichwort Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Verantwortung fokusiert. Er kenne sowohl die Anstrengungen von Industrie, Werbung und Medien Umsätze zu steigern, als auch die Bemühungen von Politik und Bildungseinrichtungen Wissen und (Selbst)Verantwortung zu erhöhen.



Er ist der 1. Vorsitzender der Interdisziplinären Studiengesellschaft e.V.(ISG), für die er im Jahr 2004 die Tagung „Autonomie und Manipulation“ konzipiert hat, auf die der hier vorgestellte Band aufbaue.

 

Dieter Korczak leitet das Institut für Grundlagen- und Programmforschung in München, ist Mitglied des Wissenschaftlichen Expertengremiums des ersten und zweiten Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung (Rot-Grün) ...

 

<Übersicht über die Armutseiten>

  1. Armuts- und Reichtumsbericht
  2. Armuts- und Reichtumsbericht
  3. Operationalisierung der Armuts- und Reichtumsmessung Jürgen Volkert, Günther Klee, Rolf Kleimann, Ulrich Scheurle, Friedrich Schneider
  4. Lebenslagen in Deutschland - Dokumentation (2001)
  5. Lebenslagen in Deutschland - Anhänge (2005)
  6. Anhänge zum 2. Armuts- und Reichtumsbericht 17.10.2005
  7. Expertise zur Weiterentwicklung 17.10.2005
  8. Lebenslagen in Deutschland - Daten und Fakten (2001)
  9. Dokumentation, Wissenschaftliches Kolloquium "Reichtum und Eliten - Haushaltsproduktion und Armutsprävention"
  10. Dokumentation zum Workshop

Diese befinden sich alle auf dem <BMGS - Server> im pdf - Format.

 Wer Geschäfte betreibt, oder Politik, trägt Verantwortung für die Folgen seines Tuns .
 Dies wird gern übersehen, mit den Folgen sozialer Destabilisierung und kulturellem Verfall.

 

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