VW-Golf III TDI

evtl. Lebensgefahr durch Konstuktionsfehler

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Kurzdarstellung:

Bei Golf III - Typen
(i.u.F. Bj. 96) weist die Kupplungsträgerscheibe drei funktionslose Einprägungen auf, die infolge von Materialermüdung herausbrechen können. Sie schleudern dann im Kupplungsgehäuse herum und können u.U. die Getriebegehäusewand durchschlagen. Dadurch leckt das Getriebeöl aus und das Getriebe läuft trocken. Wird dies nicht bemerkt, droht u.U. Lebensgefahr bei der Weiterfahrt durch Blockieren.

Er läuft und läuft und .... .

Dank permanent vorhandener, latenter Werbung und ausgetüftelter PR gelten die Wagen fürs Volk aus Wolfsburg gemeinhin als qualitätsträchtig. Daher auch ihr, monetär ausgedrückt hoher Wiederverkaufswert. Daß dies nur Image ist, haben uns eigene Erfahrungen mit einem gerade mal vierjährigen Golf III TDI Variant gelehrt.

Demnach kann jedem Benutzer dieses Fahrzeugtyps u.U. widerfahren, daß er während der Fahrt Probleme mit der Gangschaltung bekommt, indem der dritte Gang bei starker Beschleunigung herausspringt. Wird schon nicht so schlimm sein, denken da die meisten und fahren weiter, um noch nach Hause zu gelangen, denn dort ist einem die Werkstatt halt doch vertrauter, als in der Fremde. Wenn sie Glück haben, werden sie nach ein paar weiteren ...

Die farbigen Ziffern dieser Abbildung markieren besagte Einstanzungen auf der Kupplungsträgerscheibe, die herausbrechen können. Die rot bezifferten Zungen sind bereits herausgebrochen.

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... Kilometern feststellen, daß nunmehr auch die Kupplung nicht mehr richtig greift und bei Vollgas durchrutscht. Oh die Kupplung ist schon abgenutzt, denkt da der ,Fachmann', aber nicht, daß er sich evtl. bereits in Lebensgefahr befindet, wenn dieses Auto noch bis zur nächsten Werkstatt weiter gefahren wird.

Tatsache aber ist, daß er u.U. bereits mit einem trockenlaufenden Getriebe fährt, ohne es zu bemerken. Schuld daran trägt eine seitens VW fehlkonstruierte Kupplungsträgerscheibe. Unsinnigerweise befinden sich auf dieser ab Werk orginal eingestanzt drei quadratische Öffnungen mit darin nur an einer Seite feststehenden Metallzungen, die angeblich ohne besondere technische Funktion sind (siehe linke Spalte).

Selbige können die unangenehme Eigenschaft entwickeln, nach 120 - 130 tausend Kilometern durch Materialermüdung von der Trägerplatte abzubrechen und dann mit hoher Geschwindigkeit im Kupplungsgehäuse herumzuschleudern. Letzlich schicksalhaft zwischen Kupplungsscheibe und Getriebegehäuse verkantet, schlagen sie letzteres letztendlich leck. Während der Fahrt unbemerkt läuft dadurch Getriebeöl aus, das Getriebe läuft trocken. Dies birgt das Risiko eines totalen Blockierens der Antriebseinheit, was, wie jeder Techniker weiß, sich während der Fahrt bei entsprechender Geschwindigkeit verheerend auswirken kann.

Wenn der Geschädigte nun glaubt, auf Grund dieses technischen Mangels bei Volkswagen auf offene Ohren der Kulanz zu treffen, so wird er sehr brüsk eines Besseren belehrt. Weder, daß sich die VW - AG in Wolfsburg kulant gezeigt hat, nein, sie ist auch nicht daran interessiert, öffentlich über diesen Mangel aufzuklären. Nicht einmal dem nicht gerade machtlosen ADAC gelang es, die kundenunfreundliche, Leben gefährdende Haltung des Automultis aufzulockern. <Konzernmacht> macht bekanntlich stur und wirksame, weil mächtige Verbraucherschutzeinrichtungen hiergegen gibt es in Deutschland nicht..

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Hier links ist die Trennwand zwischen Kupplungs-und Getriebegehäuse abgebildet, welche durch die herausgebrochenen und danach frei herumwirbelnden Metallplättchen durchschlagen wird. Durch das Leck (Abbildung gelber Pfeil) entweicht Öl und läßt das Getriebe trocken laufen.

Weitere Verbraucherschutzinfo´s:


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© peter bechen