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G r i e c h e n l a n d  ...

          ... Arbeits- und lnvestitionsmöglichkeiten

 

 

angeboten durch

Dipl. Ing., REFA - Ing. Ioannis Dimitroudis (FH)

 

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Inhalt dieser Seite:
In Griechenland investieren
Investitionen in Griechenland
Subventionsbeispiele
Ablauf einer Investition
Investitionsbestätigung
Löhne, Gehälter, Produktionskosten
Meinungen und Interviews
Intemetadressen
Datenübersicht
ausführliche Datendarstellung
Vita Dipl.Ing.REFA Dimitroudis (FH)
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In Griechenland investieren ...

... warum nicht? - viele Gründe sprechen dafür:

Die Grundstückspreise sind günstig und auch die Lohnkosten halten sich in Grenzen. Das sonnige Klima (zur umweltfreundlichen Energiegewinnung mit Solarzellen) und die zunehmend bessere Infrastruktur, wie z.B. befestigte Straßen, aber auch die vielen Bewohner des Landes, die mit brauchbarem technischen Vorwissen ausgestattet nach der zweiten und dritten Generation aus Deutschland wieder in die Heimat ihrer (Vor-)Väter zurückgekehrt sind und dort nach Arbeit suchen, oder aber inzwischen eigene kleine Betriebe gegründet haben, mit denen zu kooperieren sich wirtschaftlich vorteilhaft gestalten kann. Auch die staatlichen und europäischen Subventionen für unternehmerische Investitionen in Griechenland zur Förderung der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung können zur Entscheidungsfindung beitragen.

Die einen wollen eher eine Tochterfiliale ihres deutschen Mutterunternehmens gründen, die anderen verlassen Deutschland evtl. ganz um sich als hoffnungsvoller Auswanderer in Griechenland zu etablieren und von dort aus Europa mit materiellen oder geistigen Produkten zu beglücken. Die Standortbedingungen sind u.U. für beide Wege geeignet. Die vielfältigen Informationen dieser Seite vermitteln einen grundlegenden Eindruck hierzu. Unser Griechenlandexperte, Herr ...

... Dipl. Ing., REFA - Ing. Ioannis Dimitroudis (FH)

Bayardsgasse 3
D - 50676 Köln

Tel.: 0221 240 94 47
Fax: 0221 219 24 54

e-Mail: Dimitroudis@t-online.de ...

... hilft im Zweifelsfall gern weiter.

VITA:

BILDUNGSETAPPEN

  • Werkzeugmacher
  • Ausbildereignungsprüfung
  • Staatlich geprüfter Techniker / Kunststoffverarbeitung
  • MTM - Praktiker-Diplom
  • Dipl.-Ing. / Produktionstechnik
  • REFA - Ingenieur
  • EU-Fördermittelberater (i.Ps.m.e.RA)

SPRACHEN

  • Griechisch: Muttersprache
  • Deutsch: seit 1965 in Deutschland
  • Englisch: 1 Jahr England, Cambridge First Certificate
  • Spanisch: Mittelstufe

ERFAHRUNG

im Werkzeugbau
Bandbiegeeinrichtungen, Folge-, Tiefzieh-, Spritzgießwerkzeuge

in der Planung und Fertigung von Verpackungsmaschinen

Berater für das Industrial Engineering
Rationalisierung mittels
REFA, MTM, BEDEAUX

  • Festlegung der notwendigen Produktionsabläufe,
  • Materialflußoptimierungen, Schwachstellenanalysen,
  • Wertanalysen, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, ...

EU geförderte Investitionen in Deutschland und Griechenland

  • EU-Fördermittel, EU-Datenbanken u. Publikationen, Fabrikgründungen, Investorensuche, Auslandskooperationen, Vertrieb, ...
  • Seminarleitung, Vorträge, Umsetzung bei Politikern und Behörden.

subventionsberater.de

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Wissenswertes über Griechenland

(Datenübersicht)

  • Ländername:
    Hellenische Republik - Elliniki Dimokratia
  • Klima:
    Mittelmeerklima mit starken jahreszeitlichen Schwankungen,
    (+ 450 Sommer, - 5,50 Winter in Athen)

  • Lage:
    Halbinsel- und Inselstaat in Südosteuropa
  • Größe:
    132.000 km2 (107.000 km2 Festland
    und ca. 25.000 km2 Inselfläche),
    Küstenlänge ca. 15.000 km
  • Hauptstadt:
    Athen, Großraum Athen/Piräus ca. 4 Mio. Einwohner
  • Bevölkerung:
    ca. 10,5 Mio.,
    Bevölkerungswachstum: 0,5 %
  • Landessprache:
    Neugriechisch
  • Religionen:
    Griechisch-Orthodoxe Staatskirche sowie islamische (ca. 130.000), protestantische, katholische (zusammen ca. 50.000) und jüdische (6.500) Glaubensangehörige
  • Nationalfeiertag: 25. März
    (Beginn des Freiheitskampfes gegen das Osmanische Reich am 25.03.1821)
  • Unabhängigkeit:
    03.02.1830 (Londoner Protokoll)
  • Regierungsform:
    Seit 1974 parlamentarische Demokratie,
    Einkammersystem mit 300 Abgeordneten
  • Staatsoberhaupt:
    Staatspräsident Konstantinos Stefanopoulos,
    (seit 10.03.1995, Amtszeit 5 Jahre, Wiederwahl am 08.02.2000)
  • Regierungschef:
    Ministerpräsident Konstantinos (Kostas) Simitis, PASOK,
    (seit 22.01.1996, Wiederwahl: 09/1996 und 04/2000
  • Außenminister:
    Georgios Papandreou, PASOK, (seit 19.02.1999)
  • Parlamentspräsident:
    Apostolos Kaklamanis, PASOK, (seit 22.10.1993)
  • Zusammensetzung des Parlaments:
    PASOK: 158 Sitze, sozialdemokratisch
    NEA DIMOKIRATIA - ND: 122 Sitze, konservativ
    KIKE (Kommunisten): 11 Sitze
    SYNASPISMOS: 6 Sitze, dem Eurokommunismus Nahestehende Linksallianz
    3 unabhängige Abgeordnete
  • Gewerkschaften:
    Dachverband GSEE (über 450.000 Mitglieder), Beamten-Gewerkschaftsbund ADEDY (über 200.000 Mitglieder)
  • Verwaltungsstruktur:
    Griechenland ist in Gemeinden, Städte und Präfekturen mit beschränkten Selbstverwaltungsrechtefl gegliedert.
  • Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
    VN, EU, NATO, WEU, Europarat, OECD, WTO, U1 4CTAD, ECE, IAEA, IPU, ILO, WHQ u.a. VNSonderorganisatiOflefl, BSEC (Schwarzmeerkooperation)
  • Wichtigste Medien:
    Fernsehen: ET 1 und 3, NET (staatlich) - MEGA, ANTENNA, SKY, STAR (privat),
    Hörfunk: staatlicher Rundfunk (ERT) sowie zahlreiche private Hörfunksender
  • Tageszeitungen ELEFTHEROS TYPOS, ELEFTHEROTYPIA, ETHNOS, EXOUSSIA, KATHIMERINI TA NEA, TO VIMA u.a.,
    Deutschsprachige Wochenzeitung:
    ATHENER ZEITUNG
  • Deutsche Schulen Athen und Thessaloniki
  • Ansässige Deutsche ca. 45.000
  • Bruttoinlandsprodukt:
    ca. 115 Mrd. EURO (1999)
    BIP pro Kopf rund 11.000 EURO

Anerkennung von Bildungsabschlüssen und Berufen:

In Griechenland gibt es keine verbindliche Gleichstellung von Berufs- und Schulabschiüssen. Dies bedeutet, daß jeder Abschluß grundsätzlich auf eine Gleichstellung geprüft werden muß.

INFO:
EU-Hotline 01 30 / 85 04 00

Das Sozialsystem umfasst folgende Sicherungskomponenten:

Familiensicherung, Mutterschutz, Krankenfürsorge, Arbeitslosenversicherung, Schutz bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, Invaliditätsrente, Altersversorgung, Hinterbliebenenversorgung

INFO:
Idryma Koinonikon Asfaliseon, Agiou Kostantinou 8, GR-10241 Athen

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Griechenland:
ausführliche Datendarstellung

Die Griechische Republik, auf neugriechisch Ellinikí Dimokratía genannt, ist 750 Kilometer lang, 900 Kilometer breit und besitzt 15.000 Küstenkilometer. Sie liegt im Südosten Europas auf dem Südteil der Balkanhalbinsel. Kein Ort des Festlandes liegt mehr als 150 Kilometer von der Küste entfernt. Die Landesgesamtfläche beträgt 131 957 Quadratkilometer, ein Fünftel davon umfassen die Inseln. Diese befinden sich im Mittel- bzw. Ägäischen- und Ionischen Meer. Hauptstadt ist Athen, das zugleich größte Stadt Griechenlands ist.

Die Küstengewässer Griechenlands sind seicht, und die Buchten ziehen sich oft weit bis ins Landesinnere hinein. Der Golf von Korinth und der Saronische Golf, zwischen denen die Landbrücke von Korinth liegt, trennen die Peloponnes von Mittelgriechenland.

Das Landesinnere ist von Gebirgen geprägt. die den größten Teil Griechenlands einnehmen. Entsprechend wird zwischen folgenden Landschaftsräume unterschieden: das zentrale Faltengebirge, die gebirgige Gegend im Westen, die Ebenen und niedrigeren Bergketten von Thessalien, Makedonien und Thrakien im Osten, die Halbinsel Attika im Südosten, die Peloponnes und die griechischen Inseln. Der Nord - Südgebirgszug des Pindos ist ein unwegsames dünn besiedeltes Gebietund erreicht eine Höhe bis zu 2.637 Meter. Er ist die Wasserscheide zwischen Ionischem und Ägäischem Meer.

Die Peloponnes ist etwas weniger gebirgig. Der westliche Teil der Peloponnes ist flacher als der östliche. Der Nordosten und Osten des Landes sind durch Wechsel von Hochgebirgen und Becken gegliedert. Der Olymp, rituell der Sitz der Götter, ist mit 2.917 Metern die höchste Erhebung. Im Südosten der Halbinsel erhebt sich auf der Landzunge Agion Oros der 2.033 Meter hohe Berg Athos. Die Inseln im Ägäischen Meer sind im allgemeinen zerklüftet, steinig und trocken, deshalb attraktiv für den Tourismus und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaft.

Mediterranes Klima herrscht vor, aber auch kontinentaler Einfluß in den Höhenlagen und im Norden. Dementsprechend sind in den tieferen Lagen die Sommer heiß und trocken, die Winter sind feucht und regnerisch, selten mit Frost und Schnee und in den höheren Lagen, im Gebirge, ist es wesentlich kühler - dort fallen auch in den Sommermonaten hohe Niederschläge, im Winter als Schnee. Auf Kreta und anderen südlich gelegenen Inseln weht zuweilen der warme Schirokko aus dem Süden. Die Temperatur liegt in Athen im Januar bei +9 °C und im Juli bei 28 °C. Die westlichen Gebiete sind wesentlich feuchter als die im Lee der niederschlagsbringenden Winde liegenden östlichen Regionen. Korfu gehört zu den feuchtesten Gebieten des Landes. In Athen ist es relativ trocken. Auf den Ägäischen Inseln betragen die Jahresniederschläge zwischen 400 und 700 Millimeter.

Flora und Fauna sind geprägt durch weitgehend gerodete Gebiete mit Bodenerosion und dem damit verbundenen Verlust an Nährstoffen. Wiederaufforstungsversuche sind sehr schwierig. Waldbrände erschweren die Entwicklung dichter Baumbestände.

Die Bevölkerung Griechenlands besteht aus etwa 10,4 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 79 Einwohnern pro Quadratkilometer. Sowohl die Geburtenziffer (früher eine der höchsten Europas) als auch die Sterberate gingen in den letzten Jahren zurück. Mittlerweile liegt die jährliche Bevölkerungszunahme bei etwa 0,5 Prozent. Rund 63 Prozent der Bevölkerung wohnen in Städten, ein Großteil davon in den Ballungsräumen Athen und Thessaloniki. Zu den Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte zählen außerdem die fruchtbaren Küsten- und Beckenlandschaften. Korfu (Kerkyra), Zakynthos und Chios sind die am dichtesten besiedelten Inseln. Demgegenüber sind weite Teile des Landesinneren ausgesprochen dünn besiedelt. Anhaltende Landflucht führte zu starker Abnahme der Bevölkerung in Bergregionen.

Seit den neunziger Jahren ist die Zahl der Auswanderer rückläufig, während die Rückwanderung nach Griechenland zugenommen hat. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist mit 78 Jahren sehr hoch. Der Lebensstandard ist im Vergleich zu anderen EU-Staaten relativ niedrig. Die medizinische Versorgung ist regional sehr unterschiedlich. Während die Zahl der praktizierenden Ärzte in den Großstädten ausreicht, ist die Versorgung in ländlichen Gegenden, vor allem in den gebirgigen Regionen, nur bedingt gewährleistet.

Wichtige Städte sind

  • die Hauptstadt Athen (etwa 3,1 Millionen Einwohner);
    Piräus 180 000 Einwohner), der Hafen Athens
  • Thessaloniki (380 000 Einwohner), Zentrum der Textilindustrie
  • Patras (160 000 Einwohner), wichtiger Meereshafen
  • Iraklion auf Kreta (120 000 Einwohner)
  • Larisa (110 000 Einwohner)

Die meisten Einwohner Griechenlands sprechen Neugriechisch in zwei Varianten, der Demotike, also die gesprochene Umgangssprache incl. der Sprache der Volksliteratur, und die Katharevussa, die Schriftsprache oder puristische Form des Neugriechischen. Die Demotike ist seit 1976 die Amtssprache. Englisch und Französisch sind die am weitesten verbreiteten Fremdsprachen.

Der Schulbesuch in Griechenland ist unentgeltlich und verpflichtend für alle Kinder zwischen sechs und 15 Jahren. In allen Dörfern und Städten gibt es Grundschulen, in vielen auch Oberschulen. Das Hochschulwesen Griechenlands umfasst neun Universitäten; die Kapodistrias-Universität Athen, die Aristotelische Universität Thessaloniki, die Technische Universität Athen, die Demokritos-Universität von Thrakien, die Universität Ioannina, die Universität Patras, die Universität Kreta, die Technische Universität Kreta und die Universität der Ägäis mit Außenstellen in Athen, Chios, Mytilini, Rhodos und Samos. Daneben bestehen noch weitere Einrichtungen für höhere Bildung: die American School of Classical Studies, die Handelshochschule, die Kunstakademie, die britische Schule und die französische Schule befinden sich alle in Athen, ferner die Industriefachhochschule in Thessaloniki.

Rundfunk- und Fernsehen sind sowohl in privater als auch in öffentlicher Hand. Der Großteil der führenden griechischen Tageszeitungen wird in Athen oder Thessaloniki verlegt. Sie decken das gesamte politische Spektrum ab. Zu den Tageszeitungen mit hohen Auflagenzahlen gehören Apogevmatini, Eleftherotypia und Ta Nea, die alle in Athen herausgegeben werden.

Am 11. Juni 1975 trat eine neue republikanische Verfassung in Kraft. Die letzten Verfassungsänderungen wurden 1986 durchgeführt.

Der Präsident Griechenlands ist Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Er wird vom Parlament für fünf Jahre gewählt, ernennt den Ministerpräsidenten (Premierminister) aus den Reihen der Mehrheitspartei bzw. der stärksten Parlamentsfraktion und muß das vom Ministerpräsidenten gewählte Kabinett akzeptieren. Unter besonderen Umständen kann der Präsident den Ministerpräsidenten entlassen und das Kabinett auflösen, wozu er den Rat der Republik, ein beratendes Gremium bestehend aus amtierenden und ehemaligen hohen Politikern, einberufen muß. Der Präsident kann sein Veto bei der Verabschiedung von Gesetzen einlegen, die Sitzungsperiode des Parlaments bis zu 30 Tage unterbrechen sowie das Parlament auflösen und Neuwahlen ansetzen. Das Staatsoberhaupt darf einmal wieder gewählt werden.

Die Nationalversammlung ist ein Einkammerparlament mit 300 Mitgliedern (288 davon werden direkt gewählt, zwölf von den Parteien gestellt). Sie werden nach dem Verhältniswahlrecht gewählt. Die Legislaturperiode dauert vier Jahre. Das Parlament ist in drei Arbeitskreise untergliedert; die Gesamtheit aller Abgeordneten berät nur über die wichtigsten Staatsangelegenheiten. Das Parlament besitzt die Möglichkeit, den Präsidenten oder jeden anderen Regierungspolitiker mit einer Zweidrittelmehrheit anzuklagen, der entsprechende Politiker muß sich daraufhin vor einer speziellen Kommission verantworten.

Die Verfassung garantiert Parteien das Recht zur Gründung politischer Parteien sowie zur Teilnahme an der Arbeit politischer Parteien. 1996 waren die stärksten Parteien die Panhellenistische Sozialistische Bewegung (PASOK), die Neue Demokratie (ND), die Kommunistische Partei Griechenlands KKE), die Koalition der Linken und des Fortschritts (DIKKI) und die Demokratische Soziale Bewegung.

Die unterschiedlichen Berufsgruppen sind gewerkschaftlich organisiert. In jeder Stadt oder industrialisierten Gegend gibt es ein Gewerkschaftszentrum. Die meisten Gewerkschaftszentren und Verbände stehen unter der Schirmherrschaft der Konföderation der Griechischen Arbeiter.

Zivilrechtliche und strafrechtliche Fälle werden an Gerichtshöfen erster Instanz verhandelt. Gegen deren Urteile kann Berufung bei den Appellationsgerichten und schließlich Revision beim Obersten Gerichtshof, der höchsten juristischen Instanz, eingelegt werden. Das Oberstes Tribunal ist als letzte Entscheidungsinstanz in Verfassungsfragen vorgesehen. Richter werden auf Lebenszeit ernannt.

Kommunalverwaltungstechnisch ist Griechenland in zehn Regionen (Diamerismata) untergliedert, die ihrerseits in Verwaltungsbezirke (Nomoi) unterteilt sind. Die zehn Regionen sind Ägäische Inseln, Kreta, Epirus, Mittelgriechenland und Euböa, Ionische Inseln, Thrakien, Makedonien, Peloponnes, Thessalien und Groß-Athen. Die Region Athos (336 Quadratkilometer, etwa 1.600 Einwohner) hat einen autonomen Status. Größere Städte oder Demes (mit über 100 000 Einwohnern) werden von einem Bürgermeister und einem Stadtrat, kleinere Gemeinden von einem Präsidenten und einem Gemeinderat verwaltet.

Griechenland wurde 1981 Mitglied der Europäischen Gemeinschaft (Union).

Probleme der Wirtschaft sind hohe Staatsverschuldung und Inflationsrate. Konsequente Sparpolitik zur Sanierung der Volkswirtschaft zeigten bislang noch keine entsprechenden Erfolge.

Die griechische Wirtschaft wird dominiert von der Landwirtschaft. 1970 überstieg das produzierende Gewerbe zum ersten Mal den Beitrag der Landwirtschaft.

Die Haupteinnahmequellen Griechenlands sind Schifffahrt und Fremdenverkehr. Seit Anfang der achtziger Jahre auch die Erdölförderung.

Rund ein Fünftel aller Erwerbstätigen ist im verarbeitenden Gewerbe beschäftigt, welches rund 18 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet. Hauptstandort der verarbeitenden Industrie ist Athen.

Rund ein Viertel aller griechischen Erwerbstätigen arbeitet in der Landwirtschaft, deren Anteil am Bruttoinlandsprodukt 15 Prozent beträgt. Aber die Produktivität steht in keinem Verhältnis zu der großen Belastung, die der landwirtschaftliche Sektor für die Wirtschaft darstellt. Die Betriebe sind klein, die erbschaftliche Aufteilung der Höfe reduzierte sie auf eine durchschnittliche Größe von etwa 3,4 Hektar, was den wirksamen Einsatz von Maschinen erschwert. Dazu werden auf Grund von Trockenheit und fortgeschrittener Bodenerosion häufig nur geringe Erträge erzielt. Wegen des in weiten Teilen gebirgigen Charakters des Landes sind die Voraussetzungen für eine agrarische Nutzung ungünstig. Etwa 25 Prozent der Landesfläche werden ackerbaulich genutzt.

Rund zwei Drittel des Waldes in Griechenland befinden sich in staatlichem Besitz. Die forstwirtschaftliche Nutzung der Wälder ist nur bedingt rentabel, da der Zustand der Wälder aufgrund von Bodenerosion und Waldbränden relativ schlecht ist. Ein weiterer Aspekt bei der Nutzung von Wäldern ist die Gewinnung von Harz für Retsina.

Die Fischerei ist nur von geringer Bedeutung. Schwämme sind das führende Exportprodukt der Fischereiwirtschaft. Die Fischbestände im Mittelmeer wurden während der vergangenen Jahrzehnte stark dezimiert. Hauptgründe dafür sind Überfischung und Verschmutzung des Meerwassers.

Griechenland verfügt über Erdöl- und Erdgasvorkommen, die untermeerisch in der Ägäis bei der Insel Thasos entdeckt wurden. Mit der Förderung konnte in den achtziger Jahren begonnen werden, nachdem der dort strittige Grenzverlauf mit der Türkei geklärt worden war. Bauxit- und Eisenerzreserven haben einen hohen Metallgehalt. Bodenschätze wie Chrom, Nickel, Kupfer, Uran und Magnesium sind dagegen geringfügig. Es werden geringe Mengen an Marmor, Salz sowie Silber-, Zink- und Bleierz abgebaut bzw. gefördert. Die größten Fördermengen werden bei der Braunkohle erzielt.

Rund 90 Prozent von Griechenlands elektrischer Energie werden in Wärmekraftwerken durch die Verbrennung von Braunkohle, Steinkohle oder Erdöl erzeugt, der Rest kommt aus Wasserkraftwerken vor allem am Fluss Acheloos im Pindos. Die verstärkte Nutzung von Wasserkraft, Sonnenenergie und Braunkohle wird zur Reduzierung der Erdölimporte forciert.

Überwiegend liegt ein Außenhandelsbilanzdefizit vor. Dieses wird zum Teil durch die Einnahmen aus dem Tourismus und den Überweisungen griechischer Arbeitnehmer im Ausland ausgeglichen. Die griechische Wirtschaft hängt von ausländischen Krediten und Investitionen ab, um die Außenhandelsbilanzlücke schließen zu können. Eingeführt wurden in erster Linie Maschinen und Fahrzeuge, Erdöl und Erdölprodukte, Nahrungsmittel, chemische Erzeugnisse und Rohstoffe für die Industrie. Wichtigste Exportgüter sind Obst und Gemüse, Olivenöl, Bekleidung, Textilien, Felle, Getränke (vor allem Wein), Tabak, Erdölprodukte, nichteisenhaltige Metalle, Eisen und Stahl. Die wichtigsten Handelspartner Deutschland, Italien, Japan, die Vereinigten Staaten, Frankreich, die Niederlande und Großbritannien. Die Länder der Europäischen Union trugen über 60 Prozent zu Griechenlands gesamtem Außenhandel bei.

Zahlungsmittel ist der Euro. Die Bank von Griechenland ist Zentralbank und Notenbank. Die größten Geschäftsbanken sind die Bank von Griechenland mit über 470 Filialen und die Griechische Landwirtschaftsbank mit 420 Zweigstellen. Die Regierung hat spezielle Finanzierungsprogramme ins Leben gerufen, die Kredite für die industrielle und landwirtschaftliche Entwicklung bereitstellen.

Griechenlands Straßennetz mißt rund 100.000 Kilometern, davon sind 83 Prozent befestigt. Das 2.500 Kilometer lange, teilweise veraltete Schienennetz befindet sich überwiegend im Besitz der staatlichen Eisenbahngesellschaft.

Die griechische Handelsflotte gehört zu den größten der Welt. Trotz seiner stark gegliederten Küste verfügt das Land nur über wenige gute Häfen. Im Saronischen Golf gibt es die besten Ankerplätze, insbesondere im Hafen von Piräus und Athen. Korfu besitzt auch einen sehr guten Hafen. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind auch die Häfen von Patras, Thessaloniki und Eleusis. Der Kanal von Korinth ist die Verbindung zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf.

Die staatliche Fluggesellschaft bietet einen internationalen und einen nationalen Flugdienst. Die wichtigsten Flughäfen befinden sich in Athen (Hellinikon) und Thessaloniki.


Investitionen in Griechenland

Anschlüsse an neue Märkte mit Hilfe attraktiver Subventionen
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Die griechische Regierung beabsichtigt in der nordostgriechischen Grenzregion, also dem Länderdreieck Griechenland-Bulgarien-Türkei, eine Handels- und Industriefreizone zu errichten. Die Kosten der Realisierung belaufen sich auf ca. 180 Mio Euro. Die Handels- und Industriefreizone wird ähnlich dem System Singapurs oder Hongkongs arbeiten und als Vorbild für den Zollstatus dienen Madeira, Martinique, Guadeloupe sowie die Azoren.

Neben den bereits in anderen Staaten erprobten Faktoren bietet die griechische Freihandelszone auch profitable Standortvorteile. So können dort einerseits bulgarische Arbeitskräfte eingesetzt werden, die auf der Basis des in Bulgarien geltenden niedrigen Lohnniveaus arbeiten und andererseits das gesamte Vorhaben mittels großzügiger Subventionen und zinsgünstiger Kredite finanziert werden. Aber nicht nur am Dreiländereck, sondern im gesamten nordostgriechischen Gebiet Thrakiens mit den wichtigsten Städten und Verkehrsknotenpunkten Orestiada, Alexandroupolis, Komotini und Xanthi werden hohe Subventionen vergeben.

Darüber hinaus bietet das Land ausländischen Investoren eine ausgezeichnete Infrastruktur, wie z. B. Flug- und Containerhäfen, die zudem stetig erweitert und verbessert wird. So baute die griechische Regierung Europastraßen sowie eine Öl- und Erdgas-Pipeline, um ihre Anbindung an die westliche bzw. östliche Welt zu stärken. Die Telekommunikation befindet sich auf dem neuesten Stand, mobiles Telefonieren ist von jedem Ort aus möglich und das Internet ist unter der Bevölkerung weit verbreitet.

Die Bevölkerung weist einen sehr hohen Bildungsstand auf. Die meisten Einwohner wachsen mehrsprachig auf, wobei ein Großteil sogar fließend Deutsch spricht. Ihre Sprachkenntnisse erwarben sie beispielsweise durch mehrjährign Aufenthalt oder einem Studium in Deutschland. Thrakien genießt die gesetzlich normierte Freiheit, Schulklassen und Ausbildungsstätten je nach Bedarf mit eigenen Lehrplänen auszustatten, so ist es möglich, gezielt die Belange der Investoren bei der Personalplanung einfließen zu lassen.

Die Erwerbstätigkeit besteht überwiegend aus Tierzucht, Fischerei und Landwirtschaft, was wiederum dazu führt, daß mittels hoher europäischer Förderungen versucht wird, die nordöstliche Region Griechenlands auf hohem Niveau zu halten. In der Produktion werden in dem Land hauptsächlich Zucker, Matratzen, Schuhe, Bekleidung, Seide, Baumaterialien, Kunststoffolien und Sprizgußprodukte hergestellt.

In diesem Zusammenhang ist vor allen Dingen die Vergabe von Fördermitteln der Europäischen Union oder Griechenlands an Thrakien hervorzuheben. Insbesondere deutsche Unternehmen, die das Risiko auf sich nehmen und in dieser Gegend investieren, können konkurrenzlos von hohen Förderquoten profitieren. Empfehlenswert ist beispielsweise der Aufbau des Werkzeugbaus mit Härterei, da diese Branche als High-Tech mit dem Förderhöchstsatz subventioniert wird, was wiederum bedeuten würde, daß mit minimalem Risiko ein hoher Profit erzielt werden könnte. Zudem würde der Werkzeugbau nach deutschem Vorbild sehr schnell in ganz Griechenland und den umliegenden Ländern Fuß fassen und sich bald zu einer marktführenden Stellung ausweiten können.

Manchmal ist es günstiger, die Produktion ins Ausland zu verlagern, um sein Know-how und seine bereits errungenen Vertriebswege zu behalten. Da Griechenland ein Mitglied der europäischen Union ist, profitiert jeder Investor von dem Schutz und den Vergünstigungen Europas. Dem einzelnen Bürger kommen mithin die Grundfreiheiten zu Gute, wie freier Warenverkehr, Arbeitnehmerfreizügigkeit, Niederlassungsfreiheit, Freiheit des Dienstleistungsverkehrs sowie Freiheit des Kapital- und Zahlungsverkehrs. Aber auch auf die soziale Absicherung, wie Arbeitslosen-, Renten- und Krankenversicherung, muß ein Arbeitnehmer nicht verzichten, so daß es einfacher wird, Fachkräfte für Griechenland zu rekrutieren.

Der Aufbau eines Unternehmens bringt eine Vielzahl zusätzlicher Leistungen mit sich. So erhalten beispielsweise Arbeitgeber, die arbeitslose Mitarbeiter länger als zwei Jahre einstellen, lukrative Zuschüsse. Für eine längerfristige Beschäftigung, also über den oben genannten Zeitraum von 2 Jahren hinaus, erhält der Arbeitgeber sogar einen ständigen Zuschuß in Höhe von 12 % des vom Arbeitgeber insgesamt zu zahlenden Betrages. Bei Übernahme von Akademikern werden ebenfalls günstige Zuschüsse gewährt. Nicht nur für die Einstellung von Arbeitslosen, sondern auch für Ausbildung und Spezialisierung von Facharbeitern gibt es von staatlicher Seite bemerkenswerte finanzielle Unterstützungen. So weisen Berufsschulklassen die Flexibilität auf, Extraklassen mit entsprechenden Ausbildungszielen einzurichten.

Soweit der Betrieb in Schichten arbeitet, können dafür sogar hohe Abschreibungsquoten in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus sind die Energiepreise äußerst niedrig, was gerade für das produzierende Gewerbe nicht zu unterschätzen ist. Am profitabelsten für einen Arbeitgeber sind niedrige Löhne. So kostet ein Facharbeiter in Griechenland 13.000 Euro im Jahr und eine Schreibkraft 12.000 Euro. Nicht genug mit dem niedrigen Lohnniveau, diese Ausgaben werden auch noch gefördert.

Ein besonderes Bonbon, das die Stadt Orestiada deutschen Investoren zukommen läßt, ist die kostenlose Vergabe von Grundstücken. Darüber hinaus werden firmeneigene Kindergärten und Wohnhäuser für die Mitarbeiter subventioniert.

Jeder, der sich mit dem Gedanken trägt, den östlichen Markt zu erobern, sollte dabei nicht vergessen, daß sich über den Standort Thrakien neue Vertriebsmöglichkeiten in die umliegenden Länder wie Adria-, Balkan- und Schwarzmeerregion sowie Zypern und die arabischen Länder geradezu anbieten. Die besten Vertriebskontakte in die orthodoxen Länder (wie z. B. Serbien), die wegen des Wiederaufbaus nach dem Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien sinnvoll sind, lassen sich nun mal am ehesten über Griechenland knüpfen, da dort die Gelder der Europäischen Union geparkt sind.

Zur Umsetzung der oben genannten Investitionsmaßnahmen in Griechenland sind weitreichende Verbindungen und ein umfangreiches Know-how erforderlich. Im besonderen fallen darunter persönliche Kontakte zu den regionalen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden sowie den zuständigen Mandats- und Kompetenzträgern. Da ich über diese Kontakte verfüge und ein umfangreiches Know-how über Subventionierung von Investitionen und Firmenkooperationen mitbringe, habe ich großes Interesse daran, mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um deutschen oder europäischen Unternehmen, die sich nach Griechenland ausweiten wollen, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich anmerken, daß es sich durchaus lohnt, in Griechenland zu investieren. Vieles, was hierzulande auf Widerstand stoßen würde, gestaltet sich in Griechenland mit den entsprechenden Kontakten als realisierbar. Das Land bietet ungeahnte Möglichkeiten, auf die dieser Artikel aufmerksam machen möchte und die nicht ungenutzt bleiben sollten.

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Subventionsbeispiele

Subventionen für Aus- und Fortbildung

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Es ist möglich, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Arbeitnehmer, die mindestens 6 Monate offiziell arbeitslos gemeldet waren, staatlich finanzieren zu lassen. Dabei darf die Fortbildungsstunde durchschnittlich nicht mehr als 13 Euro pro Person kosten. Die gesamte Fortbildung darf nicht länger als 200 Stunden in Anspruch nehmen und es dürfen maximal 100 Personen an der Fortbildung teilnehmen. Diese Daten sind jeweils auf ein Unternehmen bezogen. Die Gesetzmäßigkeiten für diese Förderung ändern sich jährlich auf Erlaß der zuständigen Ministerien. Nur Unternehmen, die jährlich einen Beitrag von 0,45% ihrer gesamten Lohnkosten an das Arbeitsamt leisten, können von dieser Förderung profitieren. Die gezahlten Beiträge kommen auf ein vom Arbeitsamt verwaltetes Konto, aus dem die Mittel für die Förderung der Fortbildung bezahlt werden. Die Förderungen können maximal die Höhe der gesamten Beiträge auf dem besagten Konto erreichen.

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Subventionen für neue Arbeitsplätze

Stellt ein Unternehmen Arbeitskräfte ein, die vorher mindestens 6 Monate bei 28- 64-jährigen, und mindestens 3 Monate bei bis zu 27 jährigen, offiziell arbeitslos gemeldet waren, bekommt es pro Person und Arbeitstag 13 Euro als Unterstützung vom Staat zugezahlt. Diese Unterstützung wird für männliche Arbeitnehmer 16 Monate und für weibliche Arbeitnehmer 18 Monate lang gezahlt. Änderungen dieser Regelung können jährlich von den zuständigen Ministerien durchgesetzt werden.

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Lohnkostensubventionen

In der saatgutbearbeitenden Industrie können durch ein Förderprogramm die gesamten Lohnkosten einer Unternehmung subventioniert werden, der Anteil liegt bei 4–12% der gesamten Lohnkosten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Präfektur, in der das Unternehmen ansässig ist. Diese Förderung und die Subventionen für neue Arbeitsplätze können nicht gleichzeitig beantragt werden.

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Grundsätzlicher Ablauf
einer Investition in Griechenland

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Kapital für Direktinvestitionen kann frei nach Griechenland gebracht werden. Damit der Investor die Sicherheit hat, daß er das Kapital später auch wieder ausführen darf, was durch den präsidialen Erlaß PD 96 von 1993 garantiert wird, muß er von der ausführenden Bank einen Rosa-Schein" ausstellen lassen. Dieser gilt als Bestätigung für die Einfuhr des Geldes und den legalen Kauf griechischer Währung.

Investoren die ihre Investition staatlich subventionieren lassen wollen, müssen sich bei der entsprechenden staatlichen Stelle melden. Investoren die Steuersubventionen beantragen wollen, müssen sich mit dem Finanzministerium in Verbindung setzen.

Unternehmen die unter dem legislativen Erlass LD 2687/53 gegründet wurden, können ,,bevorzugte Behandlung" beantragen. Bekommt ein Unternehmen bei Gründung unter dem oben genannten Erlaß bessere Konditionen als ein früher gegründetes Unternehmen unter den gleichen Voraussetzungen, so kann letzteres Antrag auf Verbesserung beim Wirtschaftsministerium stellen.

Der griechische Staat hat nach dem Modell der irischen International Development Agency eine ähnliche Institution mit der Bezeichnung ELKE Hellenic Center for Investment (Griechisches Investitionszentrum) gegründet. Diese Organisation mit Sitz in Athen soll als one-stop-shop" für ausländische Investoren dienen. Alle Investitionen von über 18 Mio. Euro (oder über 6 Mio. Euro, wenn die Hälfte des Eigenkapitals aus fremder Währung besteht) werden von der ELKE betreut. Die ELKE begutachtet Anträge für Investitionen auf Durchführbarkeit, Realisierung innerhalb der Rahmenbedingungen, auf Nutzen und auf die korrekte Form. Nach der Begutachtung spricht ELKE eine Empfehlung für oder gegen die Durchführung einer Investition aus, jedoch ist diese Organisation nicht die genehmigende Stelle.

Genehmigungen werden von den zuständigen Ministerien, Präfekturen und Gemeinden vergeben. Ein Komitee begutachtet die von der ELKE vorgeschlagenen Investitionen. Dieses besteht aus den zuständigen Vertretern der verschiedenen Ministerien, mit Vorsitz des Generalsekretärs für Investitionen und Entwicklung im Wirtschaftsministerium. Das Komitee spricht sich nach der Begutachtung für oder gegen die Förderung der jeweiligen Investition aus. Wird die Förderung verweigert, so kann die ELKE entsprechende Personen und Gutachter zur Unterstützung ihrer Empfehlung vor das Komitee laden. Falls auch diese Maßnahme das Komitee nicht von der Zustimmung zur Förderung überzeugen kann, so kann die ELKE über den Wirtschaftsminister die Angelegenheit vor das zwischenstaatliche Finanzkomitee bringen, um dort eine Entscheidung in letzter Instanz zu erwirken.

Für genehmigte Investitionen stellt ELKE Personen zur Verfügung die den Investoren zur Seite stehen und ihnen helfen sollen. Dieser Service ist kostenlos. Die ELKE hat ebenfalls den Auftrag, die entsprechenden Investitionen durch Werbung zu unterstützen.

Weiterführende Inforamtionen erteilt Herr ...

... Dipl. Ing., REFA - Ing. Ioannis Dimitroudis (FH)
e-Mail:
Dimitroudis@t-online.de          

 

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Die Investitionsbestätigung

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Ausländische Investitionen von über 18 Mio. Euro (oder über 6 Mio. Euro, wenn die Hälfte des Eigenkapitals aus fremder Währung besteht) werden von der ELKE vorbearbeitet. Die Investitionen, die staatliche Unterstützung erfordern, werden von den zuständigen Behörden auf ihre kommerzielle Uberlebensfähigkeit untersucht. Ansonsten bedarf es keiner weiteren speziellen Genehmigung zur Investition, außer wenn diese in grenznahen Gebieten getätigt werden soll, die als militärisch wichtig eingestuft sind.

Das Wirtschaftsministerium koordiniert die Anträge und Bestätigungen für Investitionen. Die ELKE soll die Abläufe für größere Investitionen vereinfachen. Anträge für Investitionen die staatlich nach dem Gesetz 2601/98 subventioniert werden sollen, können von Anfang Januar bis 15. September eines jeden Jahres eingereicht werden. Eine Entscheidung sollte innerhalb von 6 Monaten fallen. Anträge nach dem Gesetz von 2687/53 können das ganze Jahr über eingereicht werden. Für die Bearbeitung sollte das Wirtschaftsministerium nicht länger als 90 Tage benötigen, gesetzlich vorgeschrieben sind jedoch maximal 2 Monate.

Bestätigungen unter dem Gesetz 2687/53 legen detailliert Angaben über die Art und den Verlauf der Investition sowie Abschlusstermine fest. Unternehmen die in den Großräumen um Athen und Thessaloniki angesiedelt sind bekommen normalerweise keine Subventionen, es sei denn, die Investition die sie tätigen hat die Erneuerung ihrer Anlagen oder die Reduktion der Schadstoffemission zum Ziel. Das selbe gilt für Unternehmen die sich aus den besagten Ballungsgebieten in weniger besiedelte Bereiche Griechenlands verlagern wollen.

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Löhne und Gehälter ...

... und andere Produktionskosten

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Um für gewisse Berufe in der Industrie etwas genauere und aktuellere Daten darstellen zu können, ist auf eigene Initiative und nach Informationen der örtlichen Behörden die folgende Tabelle entstanden:
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Beruf

Monatlicher Verdienst inklusiv der Sozialleistungen

In EURO

Zerspannungs-
mechaniker

1.070,-

Elektriker

900,-

Buchhalter

900,-

Sekretärin

900,-

Heizungs-
installateur

800,-

Ungelernter Arbeiter

760,-

Lkw-/Bus- Fahrer

760,-

Wächter

700,-

Ungelernte Arbeiterin

620,-


Als Ergänzung zu den oben genannten Daten gelten noch die folgenden produktionsrelevanten Preise (für den Bereich Orestiada, im Norden der Präfektur Evros):

  • Bauland: 15.000 EURO / 1000m2

  • Gebäudebaukosten etwa: 830 EURO / m2

  • Transportkosten von GR nach D ca.: 250 EURO / m2 bei 3m Höhe

Alle oben genannten Daten sind als Beispiele zu betrachten, die Werte können je nach Konjunktur, Vereinbarungen und Ansprüchen wie z.B. Gebäude oder Baulage variieren.

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Meinungen und Interviews
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Auszug aus dem persönlichen Gespräch mit Herrn Papaioannou, Bürgermeister der Stadt Nea Orestiada im Norden der Präfektur Evros, bei seinem Besuch der Partnerstadt Siegburg:

Herr Papaioannou gab einige Hinweise auf die Vorteile der Region um Nea Orestiada, wie zum Beispiel die gute geographische Lage zu den Balkan-Ländern, der Schwarzmeerregion und der Türkei. Weiterhin ist seiner Meinung nach ohne hohe Risiken in Griechenland viel zu erreichen, da die politische und wirtschaftliche Lage des Landes relativ konstant ist und der Wille zu wirtschaftlichen Verknüpfung mit den europäischen Partnerländern aber auch den direkten Nachbarländern vorhanden ist. Markterschließungen sind nicht nur auf Griechenland beschränkt sondern auch in den Nachbarländern möglich. Von seiten seiner Regionalregierung sicherte er den Unternehmen volle Unterstützung zu, die ernsthaft in der Gegend investieren wollen. Er sagte auch, daß durch das Inkrafttreten des Kapodistria Gesetzes den Dimi (Bezirksregierungen) mehr Einflußmöglichkeiten eingeräumt wurden und die Bezirksregierungen der Region Investitionen, sofern es in ihren Möglichkeiten liegt, unterstützen.

Als potentielle Investoren zusätzlich zu bereits bestehenden Unternehmen, sieht Herr Papaioannou die Griechen, die in Deutschland in der 2. Generation leben und zurückkehren möchten, an. Er bestätigte ebenfalls, daß im Jahr 2000 ein altes Gesetz zur Förderung wieder in Kraft treten soll das jenach Umstand des Investitionsvorhabens bis zu 67% der Ausgaben subventioniert.

Es wurde deutlich daß im Bezirk N. Orestiada (wie auch in anderen Bezirken Griechenlands) ein Mangel an "Spezialisten", also gut ausgebildeten Fachkräften, herrscht. Ein zukünftiger Investor müßte sich diese speziell für seine Anforderungen qualifizierten Mitarbeiter zumindest teilweise in einem Fortbildungsprogramm ausbilden. Aber auch diese Maßnahme wird zum Teil vom Arbeitsamt und dem OAED unterstützt.

Dem Bürgermeister schwebten als Investitionsmöglichkeiten hauptsächlich landwirtschaftliche Betriebe bzw. weiterverarbeitende Betriebe von landwirtschaftlichen Produkten vor. (Beispiel Weiterverarbeitung von Knoblauch als Grundstoff für die Pharmaindustrie). Aber auch andere eher maschinenbau- oder sonst technisch orientierte Betriebe wären sehr willkommen.

Herr Papaioannou erzählte unter anderem auch von seiner Reise mit Herrn Pangalos nach Moldavien und Umgebung. In diesen Regionen, beispielweise um das Schwarze Meer herum, lassen sich gut Kontakte für zukünftige Märkte knüpfen, so das sich ein sehr großer neuer Markt für zukünftige Investoren erschließt.

Auszug aus einem Brief vom 16.04.1998 an die Firma Idee und Concept, von der Firma SANETTA (Mode für Kinder), mit Sitz in Meßstetten, die mit der griechischen Firma MICHOS mit Sitz in Komara , Präfektur Evros, zusammenarbeitet.

Die Firma Sanetta pflegt bereits seit den 70er Jahren mit der Firma Michos Geschäftskontakte. 1985 entschlossen sich beide Firmen zu einer gemeinsamen modernisierten Produktion in Griechenland.

"Aus unseren eigenen Erfahrungen können wir bestätigen, daß die Menschen dieser Region sehr leistungs- und qualitätsbezogen arbeiten und wir in jeder Beziehung mit der Zusammenarbeit zufrieden sind. Dies kommt schon darin zum Ausdruck, daß unsere deutschen Techniker und Qualitätsingenieure nur selten vor Ort tätig sind." Die Firma Sanetta kann nach eigener Aussage ein Engagement in dieser Gegend sehr empfehlen.

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Griechenland im INTERNET
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Agora Netz für KMU
http://www.agora.org/gr/indexgr.htm

Athener Zeitung
http://www.griechenland.net/az/index1.htm

ETBA Hellenic Industrial Development Bank
http://www.etba.gr/etba/etbag.html

Hellenic Resources Network
http://www.hri.org/nodes/grfin.html

Griechische Botschaft
http://212.227.45.165/

Verzeichnis für griechische Web Resourcen (Datenbank)
http://www.forthnet.gr/hellas/

Deutsches Auswärtiges Amt
http://www.auswaertiges-amt.de/5_laende/gri/index.htm

Ministerium für Mazedonien und Thrakien
http://www.mathra.gr/

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