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EUROPA
2002 - 2006 Sechstes
Forschungsrahmenprogramm der EU zusammengefasst von Dr. Ulrich Baumann siehe auch: |
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Einführung von Dr. Ingo Ulpts Offiziellen Meldungen von EU-Seite zu Folge wird das neue 6. EU-Rahmenprogramm (2002-2006) schneller als erwartet beschlossen. Kommission, EU-Parlament und und Rat sind sich über Konzeption und Inhalte des Rahmenprogrammes weitgehend einig, das bedeutet, dass das 6. Forschungsrahmenprogramm (FRP) noch in diesem Jahr starten wird. Das 6. FRP bietet große Chancen für Forscherinnen und Forscher, besonders in den Bereichen Genomik, Bio- und Nanotechnologie (im weitesten Sinn Medizin im Dienste der Menschheit), Luft- und Raumfahrt, Lebensmittelqualität und -sicherheit, Ökosysteme, Energie, Informationstechnologien sowie vielen Geistes- und Sozialwissenschaften. Innovative KMU werden mit eingebunden. Das 6. FRP ist sichtbarer Ausdruck der Vereinbarungen des Amsterdamer Vertrages, wonach "die wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen der Industrie der Gemeinschaft zu stärken und die Entwicklung ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu fördern" sind (§163). Auch im 6. FRP wird es Forschungsprojekte als Einzelprojekte geben. Allerdings wird im Schwerpunkt die Forschung in sog. Exzellenznetzwerken bzw. Integrierten Projekten gefördert. Auch die Europäische Forschungsförderung tendiert also zu Kompetenznetzwerken und Forschungsverbünden. Dabei steht die Gestaltung eines Europäischen Forschungsraumes (EFR) im Hintergrund der (politischen) Intentionen. Wichtige Aspekte sind die Schwerpunktsetzung und Koordinierung hervorragender, zukunftsfähiger europäischer Forschungsvorhaben sowie die Stärkung der Industrie. Die favorisierte Forschungsausrichtung wird in erster Linie praxisnah und anwendungsbezogen sein. Ebenso wie im 5. FRP (1998-2002) wird deshalb die Förderung von KMU-relevanten Forschungsvorhaben einen wichtigen Raum einnehmen. Die Forschungsvorhaben im Netzwerk setzen darüber hinaus auch eine Einbindung von Akteuren aus der praktischen Anwendung voraus. Bspw. im weiten Bereich der Lebenswissenschaften können neben Forschungseinrichtungen praktische Kliniken oder Wohlfahrtseinrichungen ebenso eingebunden sein wie innovative Dienstleister oder KMU. Die Mobilität von Wissenschaftler/innen wird im Rahmen der Marie-Curie-Stipendien weiter ausgebaut. Die neuen Beitrittsstaaten (MOEL) nehmen gleichberechtigt teil. Die Europäische Kommission hatte den Forschenden in Europa im ersten halbjahr 2002 Gelegenheit gegeben, aktiv Einfluss auf den Inhalt des Arbeitsplans (Arbeitsprogramm & Ausschreibungen) zu nehmen. Die Ergebnisse dieser Abfrage ("Interessenbekundungsphase") werden ab September/Oktober 2002 im Internet abrufbar sein. Hier kann man einen ersten Eindruck von den Themen und Akteuren erhalten, die sich im 6. FRP engagieren wollen. Die Auftaktveranstaltung zum 6. FRP wird vom 11.-13. November 2002 in Brüssel stattfinden (siehe im Internet unter http://europa.eu.int/comm/ Die Koordinierungsstelle der Wissenschaftsorganisationen gibt unter http://www.kowi.de/rp/default.htm ebenso Auskunft wie die Europäische Kommission unter http://www.cordis.lu/rtd2002/. . Dr.Ingo Ulpts EU-Forschungsförderung |
Zusammengefasst von Dr. Ulrich Baumann Das neue Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung soll Anfang 2003 mit den ersten Ausschreibungen starten, es löst das 5.Forschungsrahmenprogramm der EU (1999-2002) ab. Die Kommission hat für das 6. Rahmenprogramm eine Finanzierung in Höhe von 17,5 Milliarden Euro vorgeschlagen. Dies entspricht der vorherigen Finanzierung zuzüglich der Inflations- und Wachstumsrate (macht aber nach wie vor nur 5 - 6% der öffentlichen FTE-Ausgaben aus). Generell ließe sich hiermit im Zeitraum 2003-2006 die Finanzierung der FTE durch die Gemeinschaft, ausgedrückt in Prozent des BIP, auf ihrem derzeitigen Stand weiterführen. Die Rahmenprogramme sollen über fünf spezifische Programme durchgeführt werden, von denen drei dem EG-Vertrag und zwei dem Euratom-Vertrag unterliegen. Jedes spezifische Programm ist durch die Art der eingesetzten Instrumente gekennzeichnet, die den Zielen und der Organisation der Rahmenprogramms entsprechen:
Inhaltlicher Vergleich zum 5. Rahmenprogramm:
Dr. Ulrich Baumann Diplom-Chemiker 37073 Göttingen |
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EUROPA 2002 - 2006
Sechstes Forschungsrahmenprogramm der EU
Überblick 6. Rahmenprogramm Forschung & Technologie
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Inhaltsverzeichnis
1.1.1 Genomik und Biotechnologie im Dienste der Gesundheit
1.1.2 Technologien für die Informationsgesellschaft
1.1.3
Nanotechnologien und -wissenschaften,
wissensbasierte multifunktionale Werkstoffe und neue
Produktionsverfahren und -anlagen
1.1.4 Luft- und Raumfahrt (der Bereich ist hier nicht im Detail dargestellt)
1.1.5 Lebenmittelqualität & -sicherheit
1.1.6 Nachhaltige Entwicklung, globale Veränderungen und Ökosysteme
1.1.7 Bürger und modernes Regieren (Governance) in der Wissensgesellschaft
1.2. Spezifische Tätigkeiten, die einen weiter gefassten Forschungsbereich abdecken
2. Stärkung der Grundpfeiler des Europäischen Forschungsraums
Programm II: Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraums
2. Humanressourcen und Mobilität
4. Wissenschaft und Gesellschaft.
| inhaltsübersicht |
Bündelung und Konzentration.. die 7 thematischen Bereiche
1.1.1 Genomik und Biotechnologie im Dienste der Gesundheit
Grundlagenkenntnisse und Basisinstrumente der funktionellen Genomik aller Organismen:
Genexpression und Proteomik, Strukturelle Genomik, Vergleichende Genomik und Populationsgenetik, Bioinformatik, Multidisziplinäre Konzepte im Bereich der funktionellen Genomik für grundlegende biologische Prozesse.
Anwendung der Kenntnisse und Technologien in den Bereichen Genomik und medizinische Biotechnologie
Technologieplattformen zur Entwicklung neuer Instrumente für Diagnose, Prävention und Therapie; Förderung der innovativen Forschung in neu gegründeten Genomikunternehmen.
i) Anwendungsorientierte Genomikkonzepte in Bezug auf medizinische Genomikkenntnisse und -technologien:
Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und seltenen Krankheiten; Bekämpfung von Resistenzen gegen Antibiotika und andere Arzneimittel; Erforschung des Gehirns und Bekämpfung von Krankheiten des Nervensystems; Erforschung der Entwicklung des Menschen und des Alterns.
ii) Krebsbekämpfung
Schaffung von Einrichtungen zur Nutzung der Ergebnisse der Krebsforschung in Europa, klinische Praxis sowie bessere Public-Health-Strategien durch beschleunigte Umsetzung in praktische Anwendungen, klinische Versuche, Unterstützung der translationalen Forschung zur Umsetzung von Grundlagenkenntnissen in die klinische Anwendung
iii) Bekämpfung der großen übertragbaren Krankheiten in Verbindung mit Armut
Die drei großen übertragbaren Krankheiten (HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose) stehen im Mittelpunkt, Entwicklung wirksamer Krankheitsbekämpfung, insbesondere zum Einsatz in Entwicklungsländern. Impfstoffe, Therapien und HIV-Mikrobizide, Förderung im gesamten Spektrum der molekularen Grundlagenforschung einschließlich der mikrobiellen Genomik, von vorklinischen Versuchen und Grundsatzbeweisen; Schaffung eines Programms für klinische Versuche.
| inhaltsübersicht |
1.1.2 Technologien für die Informationsgesellschaft
i) Angewandte TIG-Forschung zur Lösung wichtiger gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen
ii) Kommunikation, Informationsverarbeitung und Softwaretechnologien
iii) Komponenten und Mikrosysteme
iv) Wissens- und Schnittstellentechnologien
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1.1.3 Nanotechnologien und -wissenschaften, wissensbasierte multifunktionale Werkstoffe und neue Produktionsverfahren und -anlagen
i) Nanotechnologien und Nanowissenschaften
ii) Wissensgestützte multifunktionale Werkstoffe
iii) Neue Produktionsverfahren und -anlagen
1.1.4 Luft- und Raumfahrt (der Bereich ist hier nicht im Detail dargestellt)
| inhaltsübersicht |
1.1.5 Lebensmittelqualität & -sicherheit
i) Epidemiologie ernährungsbedingter Erkrankungen und Allergien
ii) Auswirkungen von Lebensmitteln (neue Verfahren) auf die Gesundheit
iii) Verfahren zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Produktionskette
iv) Methoden zur Analyse, Erkennung und Kontrolle chemischer Verunreinigung
v) Sichere und umweltfreundliche Herstellungsverfahren und gesündere Lebensmittel
vi) Auswirkungen von Futtermitteln auf die menschliche Gesundheit
vii) Umweltbedingte Gesundheitsrisiken
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1.1.6 Nachhaltige Entwicklung, globale Veränderungen und Ökosysteme
1.1.6.1 Nachhaltige Energiesysteme
Saubere Energie, insbesondere erneuerbare Energieträger und ihre Integration in das Energiesystem, einschließlich Speicherung, Verteilung und Nutzung;
Energieeinsparungen und Energieeffizienz, auch durch Nutzung erneuerbarer Energieträger;
Alternative Motorkraftstoffe;
Erneuerbare Energiequellen, ein effizienterer und umweltfreundlicherer Energieeinsatz, insbesondere in Städten, neue Konzepte eines energieeffizienten und umweltfreundlicheren Verkehrs.
ii) Forschungsaktivitäten mit mittel- und langfristigen Auswirkungen
Brennstoffzellen, einschließlich ihrer Anwendungen;
Neue Technologien für Energieträger/-verteilung und Energiespeicherung, insbesondere Wasserstoff;
Neue und fortgeschrittene Konzepte für Technologien im Bereich erneuerbare Energien;
Sammlung und Bindung von CO2 sowie umweltfreundlichere Anlagen für fossile Brennstoffe.
1.1.6.2 Nachhaltiger Landverkehr
Neue Technologien und Konzepte für alle Verkehrsträger des Landverkehrs (Straße, Schiene, Wasserwege); Fortgeschrittene Entwurfs- und Produktionstechniken (KFZ, Züge, Schiffe).
ii) Mehr Sicherheit, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit im Landverkehr
Neugewichtung und Integration der verschiedenen Verkehrsträger; Mehr Sicherheit im Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenverkehr und Verhinderung von Verkehrsüberlastungen
1.1.6.3 Globale Veränderungen und Ökosysteme
Biologische Vielfalt und Ökosysteme;
Mechanismen von Wüstenbildung und Naturkatastrophen;
Strategien für eine nachhaltige Landnutzung, einschließlich Küstengebiete, Land- und forstwirtschaftliche Flächen;
Systeme für operationelle Vorhersage und Modellierung, einschließlich von Systemen zur Beobachtung der globalen Klimaänderung.
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1.1.7 Bürger und modernes Regieren (Governance) in der Wissensgesellschaft
i) Wissensgesellschaft und sozialer Zusammenhalt
Möglichkeiten und Alternativen für den Aufbau einer Wissensgesellschaft,
Vielfalt der Wege zu einer Wissensgesellschaft.
ii) Bürgerschaft, Demokratie und neue Formen des Regierens
| inhaltsübersicht |
Überblick über die Programmteile 1.2. und 2
1.2. Spezifische Tätigkeiten, die einen weiter gefassten Forschungsbereich abdecken
1.2.1 Politikunterstützung und Planung im Vorgriff auf den künftigen Wissenschafts- und Technologiebedarf
Umsetzung der gemeinsamen Politiken, insbesondere der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und Gemeinsame Fischereipolitik (GFP), zu politischen Zielen der Gemeinschaft im Umwelt- und Energiebereich, weitere Bereiche: Gesundheit (insbesondere Public Health), Gleichstellung von Frauen und Männern, Regionalentwicklung, Handel, Erweiterung, Entwicklungshilfe, Binnenmarkt und Wettbewerbsfähigkeit, Sozialpolitik und Beschäftigung; nachhaltige Entwicklung.
ii) Erforschung neuer und sich abzeichnender wissenschaftlicher und technologischer Probleme und Möglichkeiten
Themen mit inter- bzw. multidisziplinären Charakter, Forschung zur raschen Bewertung neuer Entdeckungen oder Phänomene, die Risiken oder Probleme andeuten; Forschung in neu entstehenden Wissensbereichen und Zukunftstechnologien.
1.2.2. Horizontale Forschungsmaßnahmen unter Beteiligung der KMU
Sie wird im Auftrag von Industrieverbänden (mind. 2) in Zusammenarbeit mit FuE-Instituten zur Nutzung durch die KMU-Mitglieder der Verbände durchgeführt: Forschung zur Lösung gemeinsamer Probleme/Aufgaben (z. B. zur Erfüllung rechtlicher Auflagen, Umweltleistung); Pränormative Forschung (d. h. zur Entwicklung einer wissenschaftlichen Grundlage für europäische Normen); Forschung zur Stärkung der technologischen Grundlagen bestimmter Bereiche; Entwicklung "technologischer Werkzeuge" (z. B. Diagnose, Sicherheitsausrüstung)
ii) Kooperationsforschung
Eine begrenzte Zahl von KMU aus verschiedenen Ländern und mit spezifischen Problemen beauftragt einen außenstehenden FTE-Akteur (auch Hochschulen, Institute) mit der Durchführung der jeweiligen Forschung, ist aber Eigentümer der Ergebnisse; s. auch den Programmteil "Forschung und Innovation" in Ausgestaltung der europ. Forschungslandschaft.
1.2.3. Spezielle Tätigkeiten zur Unterstützung der internationalen Zusammenarbeit
| inhaltsübersicht |
2. Stärkung der Grundpfeiler des Europäischen Forschungsraums
2.1 Unterstützung für die Koordinierung der Tätigkeiten
Durchführung durch öffentliche Behörden oder Forschungseinrichtungen auf nationaler oder regionaler Ebene oder durch europäische Kooperationsstrukturen, wie die Europäische Wissenschaftsstiftung oder das Kooperationsinstrument EUROCORES. Projekte zur Unterstützung von Koordinierung, Vernetzung, Konzipierung und Durchführung gemeinsamer Initiativen in Bereichen wie Gesundheit, Biotechnologie, Umwelt, Energie (soweit sie nicht von den thematischen Bereichen abgedeckt werden), Entwicklung eines integrierten Informationssystems. Das Informationssystem dient der Politik und Verwaltern sowie zur Kombination mit nationalen, regionalen Programmen.
ii) Koordinierung auf europäischer Ebene
Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit im Rahmen anderer europäischer Kooperationsstrukturen (COST, EUREKA), Zusammenarbeit und gemeinsame Initiativen spezialisierter europäischer Organisationen im Bereich der wissenschaftlichen Zusammenarbeit (EMBO, ESA etc.)
2.2 Kohärente Entwicklung der Forschungs- und Innovationspolitik
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Programm II: Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraums
Hier sind hauptsächlich die horizontalen Maßnahmen untergebracht, die sich inhaltlich auf alle oben dargestellten Themen beziehen können und die zur Förderung folgender Ziele dienen: - Verbreitung von Technologie, - Teilnahme von KMU (s. auch 1.2.2.), - Ausbildung und Austausch von Wissenschaftlern, - Zugang zu und Ausbau besonderer Institute und Einrichtungen.
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1. Forschung und Innovation
Ziel dieser Maßnahmen ist es, in der Gemeinschaft und all ihren Regionen die technologische Innovation, die Verwertung der Forschungsergebnisse, den Wissens- und Technologietransfer sowie die Gründung von Technologieunternehmen zu fördern.
ii) Förderung der überregionalen Zusammenarbeit
iii) Erprobung neuer Instrumente und Ansätze
iv) Einführung und Konsolidierung von Diensten
v) Ausbau des wirtschaftlichen und technologischen Wissens
vi) Untersuchung und Beurteilung der Innovation bei Forschungsprojekten der Gemeinschaft
Begründung und europäischer Mehrwert
Erwartete Ergebnisse, Beiträge zu übergeordneten Zielen oder mögliche Leistungsparameter
| inhaltsübersicht |
2. Humanressourcen und Mobilität
Die Tätigkeiten in diesem Bereich haben zum Ziel, in allen Regionen der Gemeinschaft durch Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität zum Zweck der Ausbildung, des Aufbaus von Kompetenzen und des Wissenstransfers, insbesondere zwischen verschiedenen Sektoren, die Entwicklung einer Fülle von europäischen Humanressourcen von Weltrang zu unterstützen. Sie sollen ferner die Entwicklung von Spitzenwissenschaftlern fördern und Europa mehr Attraktivität für Forscher aus Drittländern verleihen. Dabei muss das Potenzial sämtlicher Teile der Bevölkerung, insbesondere das der Frauen, optimal genutzt werden.
(Marie-Curie-Ausbildungsnetze, Marie-Curie-Stipendien für die Forschungsausbildung von Nachwuchswissenschaftlern, Marie-Curie-Stipendien für den Wissenstransfer, Marie-Curie-Konferenzen und Lehrgänge)
ii) auf einzelne Wissenschaftler ausgelegte Maßnahmen
(Europainterne Marie-Curie-Stipendien, Marie-Curie-Stipendien für Tätigkeiten ausserhalb Europas, Marie-Curie-Stipendien für eine Tätigkeit von Wissenschaftlern aus Drittstaaten in Europa, Marie-Curie-Wiedereingliederungsstipendien)
iii) Förderung und Anerkennung herausragender Kapazitäten
(Marie-Curie-Beihilfen für Spitzenforscher, Marie-Curie-Preise für Spitzenleistungen, Marie-Curie-Lehrstühle) (Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und assoziierten Staaten, interne Zusammenarbeit beim Rahmenprogramm)
Begründung und europäischer Mehrwert:
Erwartete Ergebnisse, Beiträge zu übergeordneten Zielen oder mögliche Leistungsparameter
| inhaltsübersicht |
3. Forschungsinfrastrukturen
Die Tätigkeiten in diesem Bereich sollen zur Schaffung einer herausragenden Forschungsinfrastruktur in Europa beitragen und deren optimale Nutzung auf europäischer Ebene fördern.
ii) Entwicklung eines Kommunikationsnetzes
ii) Grenzüberschreitender Zugang zu FuE-Einrichtungen
iv) Designstudien
v) Entwicklung neuer Infrastrukturen
Begründung und europäischer Mehrwert
Erwartete Ergebnisse, Beiträge zu übergeordneten Zielen oder mögliche Leistungsparameter
| inhaltsübersicht |
4. Wissenschaft und Gesellschaft.
Ziel der Maßnahmen in diesem Bereich ist es, ein gutes Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in Europa herzustellen und zur Offenheit gegenüber der Innovation beizutragen, indem die Beziehungen auf eine neue Grundlage gestellt werden und ein sachkundiger Dialog zwischen Forschern, der Industrie, politischen Entscheidungsträgern und Bürgern eingeführt wird.
(Wissenschaft und modernes Regieren (Governance); wissenschaftliche Beratungs- und Referenzsysteme)
ii) Verantwortungsbewusste wissenschaftlich-technologische Entwicklung und Anwendung
(Ethik, Unsicherheitsfaktoren, Risiken und Anwendung des Vorsorgeprinzips)
iii) "Den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft stärken" und "Frauen in der Wissenschaft"
(Kenntnisstand der Öffentlichkeit, Interesse der Jugend für die wissenschaftliche Laufbahn, Frauen in der Wissenschaft)
Begründung und europäischer Mehrwert
Erwartete Ergebnisse, Beiträge zu übergeordneten Zielen oder mögliche Leistungsparameter
| inhaltsübersicht |
Mittelaufteilung Prog. I Integration des europ. Forschungsraums
| Betrag (Mio. Euro) | ||
| 1. KONZENTRATION UND BÜNDELUNG DER GEMEINSCHAFTSFORSCHUNG | 12 525 | |
| 1.1. Vorrangige
Themenbereiche Genomik und Biotechnologie im Dienste der Medizin Fortgeschrittene Genomik und ihre Anwendungen im Dienste der Gesundheit Bekämpfung der wichtigsten Krankheiten |
11 205 2 200 1 150* 1 050* |
|
| Technologien für die Informationsgesellschaft | 3 600 | |
| Nanotechnologien und -wissenschaften, wissensbasierte multifunktionale Werkstoffe und neue Produktionsverfahren und -anlagen | 1 300 | |
| Luft- und Raumfahrt | 1 075 | |
| Lebensmittelqualität und -sicherheit | 685 | |
| Nachhaltige
Entwicklung, globale Veränderungen und Ökosysteme Nachhaltige Energiesysteme Nachhaltiger Landverkehr Globale Veränderungen und Ökosysteme |
2 120 810* 610* 700* |
|
| Bürger und modernes Regieren (Governance) in der Wissensgesellschaft | 225 | |
| 1.2. Spezifische Tätigkeiten,
die einen weiter gefassten Forschungsbereich abdecken - Unterstützungsmaßnahmen und Planung im Vorgriff auf den künftigen Wissenschafts- und Technologiebedarf - Horizontale Forschungsmaßnahmen unter Beteiligung der KMU - Spezielle Tätigkeiten zur Unterstützung der internationalen Zusammenarbeit |
1 320 570*
450* 300* |
|
| 2. Stärkung der
Grundpfeiler des Europäischen Forschungsraums - Unterstützung für die Koordinierung der Tätigkeiten - Unterstützung der kohärenten Entwicklung der Politik |
330 280* 50* |
|
| Insgesamt (zur Kontrolle nochmals wiederholt) | 12 855 | |
*Die normal gedruckten Summen zeigen die Aufteilung des Postens darüber an
Mittelaufteilung Prog. II Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraums
| Art der Tätigkeit | Betrag (Mio. Euro) |
| Forschung und
Innovation Humanressourcen Forschungsinfrastrukturen Wissenschaft/Gesellschaft Insgesamt |
300 1 630 665 60 2 655 |
| Summe: Integration des..& Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraums | 15 510 |
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Bemerkung zu den Kosten der vorgesehenen Einzelaktionen im Vergleich zum 5. RP
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by Peter Bechen
für subventionsberater.de