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Vom Leben und Sterben (?) in Calmbach
bei Bad Wildbad
Krebs durch Gift?

 

 

 
Zur Erinnerung vorweg ein Fragment christlicher Leitkultur:

"Was du dem Geringsten unter den Meinen getan,
das hast du mir getan".

Bibelzitat

Jedem ist der Wunsch zueigen, sich zu entfalten. Grundlage dazu ist unser Selbst- und Lebenserhaltungstrieb. Dies galt schon unter den rauen Bedingungen des Schwarzwaldes zu den Zeiten von Wilhelm Hauff mit seinem Märchen vom kalten Herz, wie auch für unsere Tagen mit bescheidenem Wohlstand für viele von uns.

Also kann es den Bewohnern der Schwarzwaldtäler in herrlicher Natur nur gesundheitlich besonders gut gehen, da doch gerade auch die Städter gern ihre Leiden in Kur- und Heilbädern wie Bad Wildbad auskurieren. Mancher Lohnarbeiter, ja sogar Tagelöhner hat darum ein Häuschen am Waldesrand erworben, mit einem kleinen Gärtchen mit naturbelassenem Obst und Gemüse darum herum zum Wohle der Kinder.

Um sich aber den Lebensunterhalt verdienen zu können, sind die Häusles- und auch Wohnungsinhaber auf einen einträglichen Arbeitsplatz möglichst vor Ort angewiesen, um nicht täglich kostspielig und umweltverschmutzend pendeln zu müssen. Glücklich sind darum Gemeinden mit einem Großarbeitgeber vor Ort, wie beispielsweise Calmbach, der Teilort Bad Wildbad's an der oberen Enz im Schwarzwald, mit seiner bis vor kurzem noch zur Zeissgruppe Oberkochen gehörenden Fabrik im Gauthiertal, 25 Kilometer südlich von Pforzheim.

(Technische Anmerkung: Mauszeiger zum Text = dunklen Hintergrund)
 

 

 

 

Leider hat die genannte Firma im Gauthiertal unterhalb der Tannmühle während unserer Wirtschaftswunderjahre  nach dem großen Krieg nicht nur weltbekannte Produkte hergestellt, sondern auch unerwünschten Abfall in Form von schwermetallhaltigen Schlämmen, zum Beispiel aus der Galvanik.
Um diese Nebenproduktion kostengünstig entsorgen zu können, sind künstlich Teiche als mehr oder weniger ordentliche Deponie in den schweigsamen Waldboden gegraben worden, was zu jener Zeit durchaus geläufig war, um darin dann den unbequemen Müll wenn irgend möglich auf Nimmerwiedersehen zu versenken.

Kritiker, wie der Calmbacher KFZ - Ingenieur und Schadensgutachter Detlev Bott, neigen deshalb in diesem Zusammenhang eher zu Worten wie "verbuddelt", oder sogar "verklappt" oder auch in den Wald gekippt. Und wer weiß zudem noch, was hier womöglich schon zu Zeiten der braunen Horden so alles klammheimlich verbuddelt worden ist, als in diesen herrlich abgelegenen Schwarzwaldtälern kriegswichtige Konzerne ihre Produktionsanlagen vor den Augen feindlicher Bomber verborgen hielten?

Tragischer Weise kann nun gerade in unseren Tagen ausgerechnet diese "angebliche Giftmülldeponie am Calmbächle", wie der alte und der neue Wildbader Bürgermeister bezeichnender Weise zu verkünden pflegt, geeignet sein, die Gesundheitsidylle der altehrwürdigen Kurstadt im Enztal zu betrüben, da die in den Giftmüllteichen enthaltenen Schwermetalle u. U. der Gesundheit der Menschen vor Ort eben doch nicht zuträglich sind, wenn sie selbigen in hohem Maße unmittelbar ausgesetzt werden.

Wo ist den nun die Giftmülldeponie im Gauthiertal?

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Abb. m. freundl. Genehm. v. D. Bott, Calmbach;
Hervorhebung D. Bott

Diese in ihrer ursprünglichen Fassung offiziell angefertigte  Karte zeigt auf, dass besagte Giftmülldeponie am Calmbach Fakt ist.

Die hier rechts beigefügte Bodenprobeanalyse des Umweltanalytiklabors aus Pforzheim aus dem Jahre 1991 vermittelt, dass hier im Boden, in gerade mal einem Meter Tiefe, in den ehemaligen Teichen der Giftmülldeponie, bei der Tannmühle in Calmbach am Waldrand gelegen, sich unter anderen folgende keineswegs als ungiftig einzustufende Substanzen befinden:

  • z.B. 20 Gramm Blei pro Kilogramm Trockensubstanz

  • 32 Gramm Nickel

  • 24 Gramm Chrom
    und so weiter,
    zusammengezählt über einhundert Gramm Giftstoffe pro Kilogramm trockener Masse, was im Gesamten etwa 10 % der Bodenprobe ausmacht.

Vielleicht lohnt es sich auf Grund der hohen Giftkonzentration  in naher oder ferner Zukunft, die hier abgelagerten Schwermetall- "Spuren" wieder als industriell verwertbare Rohstoffe im großen Stiel wieder abzubauen.

Allerdings muss berücksichtigt werden, dass die problematischen Schwermetalle nicht überall im Boden im gleichen Maße anzutreffen sind, wie die Bodenanalyse eben auch zeigt.

 Die Bodenprobeanalyse der Deponie im Gauthiertal/Calmbach von 1991

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Abb. m. freundl. Genehm. v.  D. Bott, Calmbach

Welch heimtückische Wirkung beispielsweise von Blei ausgeht, wissen wir durch das tragische Leben unseres Klassikers Ludwig van Beethoven, der an zunehmender Taubheit in Verbindung mit Tinnitus gelitten hat. Der Meister selbst hat einmal geschrieben, dass es in seinen Ohren in einem fort, Tag und Nacht schrecklich sausen und brausen würde und er wahrlich ein erbärmliches Leben führen müsse. Niemand zu seiner Zeit hat auf den Gedanken kommen können, dass diese Symptome im ursächlichen Zusammenhang mit einer Bleivergiftung stehen. Aus Analysen seiner Haare wissen wir heute aber, dass der Musiker erheblich bleivergiftet gewesen sein muss. Zu seiner Zeit tranken Menschen oftmals Wasser aus bleihaltigen Rohrleitungen und aus Zinnbechern. Diese Bleiquellen allein schon haben als Ursache für die schlimmen Krankheitssymptome ausgereicht.

 
Die Inhaltsstoffe der Giftmülldeponie bei der Tannmühle müssen den Menschen im Tal nicht immer und in jedem Fall gesundheitlichen Schaden zufügen. Einige dieser Substanzen dienen ja sogar als Nahrungsergänzungsmittel, hier allerdings sehr niedrig dosiert.

Wenn giftige Schwermetalle im Boden von Deponien umfassend kontrolliert von der umliegenden Biosphäre hermetisch abgeschirmt werden, muss nicht in jedem Fall mit einer heimtückischen Schädigung der Gesundheit von Menschen gerechnet werden. Doch leider sind derart geeignete Abschirmvorrichtungen zur sicheren Verwahrung der Giftstoffe im Boden im Gauthiertal bislang zumindest mit bloßem Auge nicht erkennbar.

Bei seinem Ermessen scheint  das Landratsamt Calw als untere Aufsichtsbehörde und mit ihm die Firma Gauthier bislang davon ausgegangen zu sein, dass sich Schwermetalle in Wasser nicht so ohne weiteres lösen, denn die vergrabenen Teiche sind nach oben hin keineswegs abgeschlossen sondern eben nur mit Erde zugedeckt. Bei kräftigem Regen können die unsichtbaren unterirdischen Teiche gewissermaßen überlaufen. Bei heutigen Mülldeponien werden aus diesem Grund Sicker- und Überlaufwasserauffang- und -reinigungsanlagen angelegt, welche die Umwelt vor unerwünschten Ausschwemmungen aus den Deponien schützen. Wo aber sind diese Vorrichtungen bei der Deponie im Gauthiertal? Die Deponie hier ist bis in unsere Tage hinein noch nicht einmal durch eine sichtbare Umzäunung vor neugierigen Pilzsuchern und anderen Waldspaziergängern abgeschirmt, geschweige denn durch eine entsprechende Ausschilderung als potentielle Gefahrenquelle ausgewiesen. Doch es ist wohl davon auszugehen, dass sich die giftigen Schwermetalle nicht in Wasser lösen und somit eben auch nicht ausgeschwemmt werden können, selbst dann nicht, wenn die unterirdischen Teiche tatsächlich einmal überlaufen sollten.

 

Abb. m. freundl, Genehm. v. D. Bott, Calmbach

Dieser Anwohner am Calmbach scheint dessen Wasser zu schätzen
und ist von dessen Unbedenklichkeit überzeugt
 

Wird hier Wasser
aus dem Calmbach gepumpt?
  

S' Calmbächle fließt durch die Siedlung

Giftmülldeponien werden heute nach Möglichkeit nicht mehr in Gebieten errichtet, in denen ein Gefährdungspotential für das Grund- und Oberflächenwasser besteht. Unmittelbar an der Gauthierdeponie führt aber besagtes Calmbächle vorbei. Es fließt danach mitten durch das Wohngebiet der MitArbeiter der Firma Gauthier/ Prontor/ Zeiss. Aufmerksamen Besuchern des Tales erschließt sich mühelos die Erkenntnis, dass nicht wenige Bewohner am Bach dessen Wasser herauspumpen oder -schöpfen, um damit ihre erhofft gesundheitsfördernden Gemüsebeete zu bewässern. Ist Bachwasser vielleicht auch zur Toilettenspülung geeignet?

Während rund um die Deponie Sickerwasserproben entnommen und untersucht werden bzw. worden sind, um die Ausschwemmungen aus der Deponie unter dem Gesichtspunkt der Grenzwerteinhaltung quantifizieren zu können, ist die Sedimentschicht des Calmbachs bislang noch nie für untersuchenswert gehalten worden.

 
Allein schon diese kurze Situationsanalyse hier zeigt, dass der Vorteil des Vorhandenseins eines solventen industriellen Arbeitgebers unmittelbar vor Ort in Natur belassener ländlicher Umgebung, sich nur all zu leicht in sein Gegenteil verkehren kann. In einer scheinbar gesunden natürlichen Umwelt lauert dann u. U. der vom Gift beschleunigte heimtückische Tod. Und sollte sich eines Tages womöglich herausstellen, dass die Gauthierdeponie Ursache für eine Zunahme von Krankheiten im Tal ist, kann die damit dann zwingend notwendig werdende Entsorgung dieser Deponie unermesslich aufwändig und somit auch teuer werden, so dass die heute ohnehin schon klamme Stadt mit Sicherheit auf Jahrzehnte hinaus völlig bankrott sein würde.

 

D
as Dilemma bei all diesen Überlegungen ist, dass die kausallogische Verbindung zwischen der Erkrankung eines Menschen und der Austragung giftiger Schwermetalle aus Schlämmen sich auch durch die zeitliche Verschiebung zwischen Verursachung und Auswirkung schwerlich beweisen lässt. So ist eine auf Verständigung ausgerichtete unvoreingenommene Offenheit und Ehrlichkeit aller Beteiligten Voraussetzung, ohne Rücksicht auf kommerzielle Interessen, der Bürger im Tal ebenso, wie der fürsorgepflichtigen Behörden, vor allem aber eben auch des Urhebers.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung der zuvor angemahnten Offenheit aller Beteiligten als eine Grundvoraussetzung für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Müllproblematik im Gauthiertal:

Ein Hobbyschäfer im Tal, der in selbem  Weideland für seine Schafe erstanden hat, zu einem außerordentlich günstigen Preis, hat sich, durch bott'sche Hiobsbotschaften beunruhigt, mittels dem hier rechts wiedergegebenen Brief an den Fabrikherrn im Tal gewandt, mit der Bitte um Bestätigung, dass die schlimmen Warnungen des Herrn Bott eben doch grundlos seien, so dass er nicht um die Gesundheit seiner Tiere im Tal fürchten müsse, die dort natürlich auch aus dem Calmbächle täglich ihr Wasser saufen. Der Schäfer wartet noch immer auf die Beantwortung seiner Anfrage.

(Das Schreiben kann zum Lesen
durch Anklicken vergrößert werden)

Abb. D. Bott, Calmbach

 

 

   

Aus dem Lexikon für Sie gelesen:

"Viele Schwermetalle wirken auf Lebewesen toxisch (giftig). Gelangen diese Metalle mit Abfällen oder Abwässern in die Natur, stellen sie für die betroffenen Ökosysteme ein erhebliches Problem dar. Aufgrund ihrer chemischen Beständigkeit reichern sich Schwermetalle mit der Zeit in Böden und Gewässern an - dies gilt auch für die meisten Schwermetallverbindungen.
Zu den in diesem Zusammenhang problematischen Schwermetallen zählen u. a. Blei, Cadmium, Kupfer, Mangan, Quecksilber und Zink."

aus: Michael Zillgitt in Microsoft® Encarta®

 
"Gelangt Blei in den Organismus, so ist es in allen seinen Formen stark giftig. Merkliche Wirkungen ergeben sich gewöhnlich erst dann, wenn es sich im Lauf der Zeit im Körper angesammelt hat. Die Symptome einer Bleivergiftung sind z. B. Anämie (Blutarmut), Schwäche, Verstopfung und oft eine Versteifung von Handgelenken und Knöcheln. Bei Kindern kann Blei die geistigen Fähigkeiten herabsetzen, die Entwicklung des Bewegungsapparats verzögern und außerdem das Gedächtnis beeinträchtigen sowie Hör- und Gleichgewichtsprobleme hervorrufen. Bei Erwachsenen zählen zu den Gefahren des Bleies vor allem der Anstieg des Blutdrucks. ...

... aufgrund der hohen Giftigkeit wurden Kupferverbindungen ...

... Cadmium und die Lösungen seiner Verbindungen sind hochgiftig; sie wirken ähnlich kumulativ wie die Quecksilberverbindungen. ...

... Quecksilber ist als Dampf und in Form seiner wasserlöslichen Salze äußerst gefährlich. Chronische Quecksilbervergiftungen treten auf, wenn kleine Mengen des Metalls oder der fettlöslichen Salze (besonders der Methylquecksilberverbindungen) wiederholt über längere Zeiträume mit der Nahrung aufgenommen werden. Sie verursachen irreversible Schäden an Gehirn, Leber und Nieren. ...

... einige Chemikalien wirken Krebs auslösend. Dabei ist eine einmalige Einwirkung ausreichend, doch die Krebserkrankung tritt erst nach einer langen Latenzperiode zutage, nachdem ein weiterer Krebs fördernder Faktor hinzugekommen ist. ...

... man schätzt, dass etwa 80 Prozent aller Krebserkrankungen durch Umwelteinflüsse verursacht werden."

nachzulesen in: Microsoft® Encarta® Enzyklopädie

 

 

   
 

Dieses Poster- Abbildung ist der Öffentlichkeitsarbeitsmappe des Herrn Bott entnommen.
Sie demonstriert eindrücklich makaber die Vehemenz des "Mahners" im Tal.

Abb. mit freundlicher Genehmigung von D. Bott, Calmbach

  

 

 

 Der "Lei(t/d)"-faden ...
... "Sibel's Schicksal -
wenn Maikäfer weinen"
...

... des Bott'schen Plakats veranschaulicht recht eigenwillig die prophezeite Dynamik im Tal. Dipl. Ing. Detlev Bott erkennt einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Tod einer Sechzehnjährigen und deren Jugendzeit
im Calmbacher Tal.

"Mama, warum muss ich sterben?", fragen deshalb eine reale
und eine literarische Jungfrau in

"Hoffnung einer Sechzehnjährigen"

hier bei subventionsberater.de

 

 

 


Natürlich beabsichtigt Peter Bechen von subventionsberater.de keine Horrorgeschichten zu verfassen. Es kann niemanden daran gelegen sein, Menschen zu beunruhigen.

Viel Jahre eigenständiger Recherche sind ins Land gezogen, bis sich subventionsberater.de entschlossen hat, diese Beitragsreihe ins Netz zu stellen. Den Ausschlag dazu gaben Interviews mit erkrankten Menschen im Tal. Dabei haben sich folgende Eindrücke manifestiert:

  • Das es die Deponie am Calmbach gibt, ist im Tal bekannt.
     

  • Das Risikopotential dieser Deponie wird jedoch niedrig eingeschätzt.
     

  • Einige Befragte wohnen in Häusern direkt am Calmbach. Diese benutzen nicht selten dessen Wasser zur Gartenbewässerung. Die Mehrzahl dieser Personen sind oder waren Beschäftigte besagter Fabrik im Tal. Sie sind ihrem Arbeitgeber gegenüber loyal. Solche, die sich aus ihrer Abhängigkeit zu ihrem Brotherrn gelöst haben, neigen eher zu kritischen Äußerungen, wie z.B. dass ihr gesundheitliches Wohlbefinden während ihres ehemaligen Beschäftigungsverhältnisses u. U. doch gesundheitlich beeinträchtigt gewesen sei, von Kopfweh über Übelkeit bis zu ...
     

  • Ein Haus am Calmbach ist von vier Familien bewohnt. Von diesen sind zum Zeitpunkt der Befragung mehrere Personen an Krebs erkrankt /gewesen. Eine Verbindung zwischen ihrer Erkrankung und der Giftmülldeponie bzw. dem entnommenen Calmbachwasser sieht keine der Personen. Statt dessen geht die Rede um von der schlimmen Krankheit, welche die Ehemänner mit ihrer Arbeitskleidung ins Haus brächten. Die Arbeitsplatzschutzvorrichtungen seien aber wohl doch auf dem aktuellen Stand der Technik.
     

  • Die Betroffenen sprechen nicht gern über ihre Krebserkrankung. Aus eigener Initiative heraus eine Untersuchung des Sediments des Calmbachs auf Schwermetalleinbringungen vornehmen zu lassen, entspricht nicht ihrer Vorstellung. Über einen möglichen Wertverlust ihres Wohneigentums, falls ein Zusammenhang zwischen Giftmülldeponie und Erkrankung hergestellt werden würde, haben diese Menschen offenbar noch nicht nachgedacht. Die Benutzung des Bachwasser als Toilettenspülung wäre nicht unproblematisch.
     

  • Im Nebenhaus wohnen drei Familien, von denen zu diesem Zeitpunkt mehrere Personen an Krebs erkrankt (gewesen) seien.
     

  • Am Anfang bestand die Deponie einstmals aus zwei Teichen. In diese sind im Laufe der Jahre die Schwermetallschlämme der namensgebenden Firma im Tal eingebracht worden. Die Flüssigkeit habe wie grünliche "Brühe" ausgesehen, die in der Hitze der Sonne zuweilen ausgetrocknet sei. Das Gelände sei damals eingezäunt gewesen. Kinder haben in der Umgebung darum herum gespielt und zuweilen auch die dort wachsenden Beeren gegessen. Der Übermittler dieser Information war einst selbst dort Kind, und war bislang nicht ernstlich erkrankt.
     

  • Viele Bewohner des Tales wünschen in Furcht um ihren Arbeitsplatz und vor Nachteilen in ihrem öffentlichen Ansehen, nicht im Zusammenhang mit dem Giftmüllskandal, den der Calmbacher KFZ-Gutachter veröffentlicht hat, mit diesem offiziell genannt zu werden.

 
Detlev Bott führt eine Liste mit Namen von Menschen, die im Gauthiertal wohnen bzw. arbeiten oder auch gewohnt oder gearbeitet haben, die an Krebs erkrankt bzw. inzwischen daran gestorben seien. In einer Zeit wie der unseren, in der inzwischen leider nahezu jeder zweite Bürger dieses Landes im Verlaufe seines Lebens diese Art von Krankheit erleidet, ist es allerdings schwer, eine Verbindung zu einer schwermetallschlammhaltigen Giftmülldeponie nachzuweisen. Gerade das Wirkungsprinzip der schleichenden stetig additiven Anreicherung von Schwermetallen im menschlichen und auch im tierischen (Tiere als Nahrungslieferanten !!!) Gewebe, gestalten einen kausallogischen Nachweis schwierig. Es muss jedoch allen damit Betrauten ein besonderes Anliegen sein, jegliche Eventualität einer negativen gesundheitlichen Beeinflussung nachhaltig ausschließen zu können. Für einen verantwortungsbewussten, moralisch geprägten Kurort gilt dies in besonderem Maße.
 

Ihre Meinung ist gefragt und kann hier publiziert werden !!!

designed und written by Peter Bechen
www.subventionsberater.de

 

 

 

   

Themenübersicht:
 

Einführung:
Gifttod am Heilbad
?
    

Vorwort:
Schwarzwaldidylle?...

Vom Schweigen im Walde:
Lageplan des Gifttodes...
Tannmühle 1...
Supergau in Calmbach...
Deponiesuche - Spurensicherung...

=>  Vom Leben und Sterben in Bad Wildbad:
Wenn Maikäfer weinen...

Vergiftetes Grundwasser in Calmbach
bei Bad Wildbad?

Lesen Sie, wie eine Familie beim Hausbau    
auf vergiftetes Grundwasser stieß.
 

Verkeimtes Trinkwasser in Calmbach
bei Bad Wildbad?

Im Gauthiertal scheint verkeimtes Wasser
aus den Anschlüssen zu fließen?

Calmbach bei Bad Wildbad ist überall,
Gift gibt es nicht nur im Gauthiertal
Giftmüllkippen und die evtl. Protektion derer Verursacher
durch Behörden gibt es auch an anderen Stellen
bei uns zuhause, hier im aufstrebenden Südwesten

Wer oder was ist die Satirewerkstatt in Calmbach?
zwei Jahrzehnte ziviler Ungehorsam
    

 
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