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Ein Bad Wildbader Bürger weist auf vor Ort vorhandene Giftmülldeponien hin und zeigt einen Zusammenhang zur Krebssterblichkeit vor Ort auf

Lauert der Gifttod im Heilbad?

Galt Bad Wildbad bislang als beschauliches Kurstädtchen im Norden des Schwarzwaldes, als Oase zur Erholung der Gesundheit, kurzum, als wohltuendes Heilbad am Fuße dicht bewaldeter Hügel, wie den Sommerberg mit Seilbahn und anderen touristischen Attraktionen, so ist die Stadt in unseren Tagen womöglich in Verruf geraten, weil ein Calmbacher KFZ - Ingenieur seit langem behauptet, dass der Gifttod am Waldrand von Calmbach lauere, dem spärlich industrialisierten Teilort, im Osten Bad Wildbads an der oberen Enz, etwa sechs bis acht Kilometer von den Wildbader Badeeinrichtungen entfernt.

Der im Titel hinterfragte bedenkliche Zusammenhang bezieht sich demnach also auf den Ort in seiner Bedeutung als Heilbad und nicht etwa auf dessen heilenden Bäder selbst.

Der Autospezialist Detlev Bott sieht einen Zusammenhang zwischen der Krebssterblichkeit der Calmbacher und den noch immer frei zugänglichen Giftmüllhinterlassenschaften der Industrie vor Ort.
Sowohl der Bürgermeister Bad Wildbads, als auch das zuständige
Landratsamt in Calw, als untere Aufsichtsbehörden, sehen jedoch, auf Grund der ihnen vorliegenden gutachterlichen Fakten, bislang keinen Handlungsbedarf zum Schutze der unterhalb der mit Erde zugedeckten Giftmülldeponie wohnenden Menschen.

Der Verfasser dieser Seiten vermag nicht zu entscheiden, wie ernst die seit Jahren zugespielten Informationen bezüglich der Giftfracht sind. Deshalb veröffentlicht er die nachfolgende Beitragsreihe, um jedem mündigen Bürger die Möglichkeit zu vermitteln, sich seine eigene Meinung zu bilden.

Peter Bechen

Konstruktive  Zuschriften zum Thema sind erwünscht.

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