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Unser Schwarzwald

ein Ort der Erholung,
Idylle gesunder Natur?

Von einem der anderes zu berichten weiß:
 


(Abb. Charlottenhöhe)    

"Waldesluft und Sonnenschein
halten Herz und Lunge rein"

Unser altbekannter Schwarzwald ist sogar im fernen Amerika als Black Forest ein Begriff als Holzlieferant und Hort der Ruhe zur Erholung und Pflege niederliegender Gesundheit. Einst führte hier der Holländermichel Wilhelm Hauff's armen Köhler Peter Munk in die Versuchung des Schnellen Geldes, welcher er aber letztlich doch noch mit des Glasmännchens moralischer und monetärer Hilfe widerstand.

Zu Zeiten der Wirtschaftswunderjahre, und natürlich auch schon in der braunen Epoche davor, pilgerten neu- und altreiche Ausflügler, manchmal auch solche mit schmalen Brieftaschen, sommers wie winters, in den Wald mit all den neu eingerichteten herrlichen, gutbürgerlichen Lokalen wo einstens mal die ursprünglich typischen Einsiedlerhöfe gestanden haben. Der Tourismus boomte und mit ihm die Gemeinden, es lachte das Herz der Tourismus-Unternehmer ebenso, wie das der Bürgermeister, während gleichzeitig den Naturfreunden und beherzten Wanderburschen ganz bange wurde um ihre einst jungfräulichen Oasen der Waldeslust.

Als Zahler waren Städter stets willkommen, als Neuansiedler nicht unbedingt. Dennoch stieg die Zahl der sich ansiedelnden stadtflüchtigen Pendler unaufhörlich und mit ihnen notgedrungen auch der Druck auf lokale Arbeitsplätze.

Die Zeiten in den Kurorten haben sich inzwischen weiter verändert, Damen und Herren von Welt fliegen lieber in BilligFliegern rund um unseren Globus und die einst viel besuchten Kurkliniken haben infolge dessen ihren ehedem die Massen heilenden Geist aufgegeben. Krankheiten werden heute mit kräftiger Chemie und weniger mit kühlender Waldesluft und "liebevoller" (Geldbeutel-)Zuwendung geheilt. 

 

 

 

Für Sie gelesen:

"Schwarzwald, dicht bewaldetes Mittelgebirge im Südwesten Deutschlands [...] erstreckt sich [...] über eine Länge von etwa 160 Kilometern [... über eine] Gesamtfläche [... von] etwa 5.180 Quadratkilometer.

[...] der höchste Gipfel im Norden ist die Hornisgrinde (1.164 Meter). [...] In den Tieflagen wachsen ausgedehnte Eichen- und Birkenwälder, darüber breiten sich Buchen- und Tannenwälder aus. Oberhalb 1.000 Meter ist die Fichte die vorherrschende Baumart [...]. Vor allem durch sauren Regen sind Teile des Baumbestands stark geschädigt.

[...] besitzt die Region viele Mineralquellen, die zur Gründung von zahlreichen Kurorten, wie z. B. Baden-Baden oder [Bad] Wildbad führten. [...] Das Klima wird durch kühle Sommer und schneereiche Winter geprägt. Hauptanbauprodukte der tieferen Lagen sind Getreide und Kartoffeln [...]. In Gebieten mit nährstoffärmeren Böden, meist in den Hochlagen, herrscht Grünlandwirtschaft vor. Die wichtigsten Produktionszweige sind die Papierindustrie sowie die Herstellung von Spielzeug, Uhren und Musikinstrumenten. Traditionell ist auch der Fremdenverkehr ein sehr bedeutender Wirtschaftsfaktor.

(Quelle: Microsoft Encarta® 2003)

Ein Abschiedsbrief:
Unser Schwarzwald als Müllkippe mißbraucht - der Abschiedsbrief eines jungen Künstlers / Vergrößerung ist durch Anklicken des Bildes möglich 

Bild anklicken = vergrößern
Abb. u. Information mit freundlicher Genehm.: D. Bott, Calmbach

 

 

Was ist denn das nun schon wieder?
  • Will sich da irgend so ein dahergelaufener junger Künstler wichtig tun
  • oder ist das gar einer jener Abtrünnigen unter uns Rechtschaffenen, die übermütig ihr eigenes Nest beschmutzen
  • oder soll diese hier doch wirklich unpassende Hiobsbotschaft etwa Kunst sein?

Leider nichts von all dem.

 
Aus Uhrenschnitzern und Glasbläsern haben sich auf Feinmechanik und Spitzentechnologie spezialisierte Unternehmen mit Weltruf entwickelt. Während der Nazizeit zuvor haben sich die abgelegenen und gut verborgenen Schwarzwaldtäler als Verstecke für kriegswichtige Rüstungsbetriebe entpuppt. So traf sich hier an einmal frischer Waldesluft alles was in unserer Industrie Rang und Namen gehabt hat und z. T. noch immer hat.

Zu unser aller Bedauern haben diese Fabriken nicht nur "Wichtiges" produziert, sondern auch gleich noch was weniger Erfreuliches, weil ungesundes, ihrer und unserer Nachwelt hinterlassen, z. B. als (wilde) Mülldeponien, deren genaue Standorte zuweilen praktischerweise bis heute gleich mit in Vergessenheit geraten sind.

Demnach tickt u. U. noch in so manchem gesund und friedlich erscheinenden und dahinschlummernden Seitental unseres allseits geliebten schwarzen Waldes eine Müllbombe ...

... z. B. in Form von giftigen Schlämmen und anderen Produktionsabfällen und vielleicht auch unheilvollen Kriegsprodukten. Nebenan kuren Menschen in exklusiven Heilbädern der einst mondänen Kurorte, um der angeschlagenen Gesundheit mit "Kräften der Natur" auf die Sprünge zu helfen.

selbst die Menschen vor Ort vergessen gern das auch für sie doch recht Unangenehme, sogar dann, wenn giftige Hinterlassenschaften im Verborgenen der Waldböden, genauso wie möglicherweise noch immer ungesunde Arbeitsbedingungen in den wenigen noch hochaktiven Fabriken, zu gesundheitlichen Schäden führen können.

Gründe dafür sind:

  • wie viel ist ein Haus in schönster Waldrandlage denn noch wert, wenn sich das darum liegende Land als vergessene Müllkippe entblößt?

  • wer gegen Missstände angeht, gilt all zu leicht und schnell als Arbeitsplatzvernichter und Schädling.

  • allgegenwärtig stellt sich die existentielle Frage, wohin alternativ mit all der gefährlichen Giftmüll- Fracht, was kostet wohl deren Entsorgung?

  • wenn Menschen vor Ort letztlich an seltsamen Krankheiten erkranken, nämlich an einer der mannigfaltigen Arten von Krebs, dann schweigen diese, denn wer möchte sein Stigma offenbaren, seine Stirn zeigen, dass seine Erkrankung gesellschaftlich bedingt ist und nicht von Lebensführungsfehler und okkulten Psychokrisen?

  • versuche doch einmal kausallogisch die Verbindung zwischen Krankheit und Gift im Boden herzustellen, wo noch nicht einmal genau bekannt ist, was da unten im Boden so alles schlummert, bzw. was die Damen und Herren Fabrikanten da so alles in die Luft pusten bzw. den Bach runterrauschen lassen

  • dazu kommt, dass schwer Erkrankte keine Kraft mehr haben, gegen korrumpierende Macht und die Gewalt des Geldes ihr schwindendes Recht auf Leben zu verwirklichen

Müllverursacher freut's natürlich, schließlich spart Resignieren viel Geld, das dann stark machen kann für den globalen Kampf der seelenlosen Wirtschaftgiganten und deren noch seelenlosere Erfüllungsgehilfen in den Vorstandsetagen und der Politik, bei denen der Mensch selbst längst auf der Strecke geblieben ist und das System und der eigene Geldbeutel über allem thront.

Es erfreut auch öffentliche Verwaltungen, denn die Kassen dort sind vorgeblich all zu lange schon leer, die öffentliche Hand gilt als pleite.

Natürlich möchte auch in Amtsstuben niemand Mitmenschen Schaden zufügen, darum erfreut man/frau sich über kollektiven Gedächtnisschwund. Selbst die kirchlich verordneten wöchentlichen Beichten gestalten sich so einfacher. Es macht sich nun mal seelisch gesehen nicht gut, sich selbst eingestehen zu müssen, dem Schicksal seiner Mitmenschen einen negativen Dreh vermittelt zu haben.

<Kassandra> hat Hochkonjunktur. Wenn einer aufmuckt und seinen Finger in schmerzende Wunden legt, wird nur zu leicht der Überbringer der unerwünschten Botschaft mit seltsamen Methoden zum Schweigen gebracht:

  • wer ist der denn?

  • ist der überhaupt kompetent?

  • kennt der die Wahrheit und spricht er sie auch aus?

  • kann ich ihm wirklich vertrauen?

  • welche Motivation leitet ihn?

So stellt sich auch die Frage nach der Seriosität des Überbringers der schlechten Botschaft.

Die Dokumentationen dieser Beitragsreihe basieren überwiegend auf Informationen des KFZ- Ingenieurs und Schadensgutachters Detlev Bott aus Bad Wildbad - Calmbach. Die vorgestellten örtlichen Gegebenheiten beziehen sich auf dessen gewerbegebietträchtigen Heimatort Calmbach, einem Teilort der Kur- und Heilbadstadt Bad Wildbad im nördlichen Schwarzwald, etwa 25 Kilometer südlich von Pforzheim.

Lesen Sie selbst und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

Zuschriften mit Meinungsäußerungen
sind stets erwünscht !!!

designed und written by Peter Bechen
www.subventionsberater.de

Abb. Peter Bechen

 

Dass Müllverursacher im Enztal und darum herum mit der Vergesslichkeit der dortigen Bevölkerung kalkulieren dürfen, beruht in den Tälern des Nordschwarzwaldes unter Umständen auf einer althergebrachten Tradition, wie uns die nachfolgend zitierte Volksweisheit vor Augen führt. Sie handelt von der ...

Enzjungfrau,

 
die dem einen oder anderen vor Ort aus seiner  mehr oder weniger geliebten Schulzeit oder auch vom Kindergarten her noch bekannt sein dürfte. Sie lautet stark zusammengefasst ...
 

Folgen Sie mir zur Ausstellung des Pforzheimer Kunstmalers Werner Mössner mit Öl - Gemälden aus einer bereits schon vergessenen Zeit
 

" ... in [...] Neuenbürg standen einmal zwei Burgen. [...] Zu früheren Zeiten führte ein geheimer unterirdischer Gang von der einen Burg zur anderen. [...] Mancher hat schon nach dem Gang gesucht, denn darin soll ein großer Schatz liegen. [...] Der Schatz wird von der Enz - Jungfrau gehütet. [...].

Ein Mann, der an solch einem Abend einmal auf der Enz einen Schwan schwimmen sah, warf diesem ein paar Brocken Brot zu. Plötzlich schwamm auf der Enz ein Schiff aus lauter Gold, in dem die Enzjungfrau saß und ihn anwies, er solle in der nächsten Nacht zur Burg auf dem Schlossberg kommen. Dort [...] könne er in einen Gang hinuntersteigen, in dem er einen großen Schatz finde.

Der Mann ging am nächsten Abend [.] zur Burg hinauf und [...] fand den Gang und stieg hinab. Bald schon kam er in einen Raum. Auf dem Boden stand ein Topf, in dem drei weiße Kirschkerne lagen. Er ärgerte sich, denn von einem Schatz war weit und breit nichts zu sehen. Unzufrieden kletterte er wieder hinauf und ging nach Hause.

[...] Die Nachbarn meinten, die drei Kirschkerne würden sich, wenn man sie in die Hand nehme, in die drei Schlüssel zu dem Gang mit dem Schatz verwandeln. Der Mann eilte gleich wieder den Schlossberg hinauf, um sich doch noch zu holen, was ihm versprochen war. Aber er fand weder den Stein noch den Eingang zu dem Gang. So wartet der Schatz heute noch, dass irgendwann einmal jemand kommt, der ihn heben wird.

nachzulesen in  "Der Schatz der Zwerge"
mit Sagen und Geschichten aus dem Nordschwarzwald,
welche ausdrücklich nicht nur für Kinder geeignet seien.
ISBN 3-87407-114-6

 

 

   

Themenübersicht:
 

Einführung:
Gifttod am Heilbad
?
    

=>                       Vorwort:
Schwarzwaldidylle?...

Vom Schweigen im Walde:
Lageplan des Gifttodes...
Tannmühle 1...
Supergau in Calmbach...
Deponiesuche - Spurensicherung...

Vom Leben und Sterben in Bad Wildbad:
Wenn Maikäfer weinen

Vergiftetes Grundwasser in Calmbach
bei Bad Wildbad?

Lesen Sie, wie eine Familie beim Hausbau
auf vergiftetes Grundwasser stieß.

Verkeimtes Trinkwasser in Calmbach
bei Bad Wildbad?

Im Gauthiertal scheint verkeimtes Wasser
aus den Anschlüssen zu fließen?

Calmbach bei Bad Wildbad ist überall,
Gift gibt es nicht nur im Gauthiertal
Giftmüllkippen und die evtl. Protektion derer Verursacher
durch Behörden gibt es auch an anderen Stellen
bei uns zuhause, hier im aufstrebenden Südwesten

Wer oder was ist die Satirewerkstatt in Calmbach?
zwei Jahrzehnte ziviler Ungehorsam
    

 
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